{"id":398071,"date":"2025-09-05T06:09:14","date_gmt":"2025-09-05T06:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/398071\/"},"modified":"2025-09-05T06:09:14","modified_gmt":"2025-09-05T06:09:14","slug":"starkregenvorsorge-und-bibermanagement-kommune21-online-kommune21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/398071\/","title":{"rendered":"Starkregenvorsorge und Bibermanagement &#8211; Kommune21 online | Kommune21"},"content":{"rendered":"<p>[05.09.2025] Mit Sensoren an und in der Niers wollen M\u00f6nchengladbach und das Versorgungsunternehmen NEW fundierte Erkenntnisse \u00fcber die Auswirkungen von Biberaktivit\u00e4ten sammeln. Dazu z\u00e4hlen Sensoren zur Messung des Wasserpegels, des N\u00e4hrstoffgehalts und der Tr\u00fcbung des Wassers, aber auch Wettersensoren, die f\u00fcr das Starkregen- und Hochwassermanagement an Geb\u00e4uden angebracht werden.<\/p>\n<p>Insgesamt zw\u00f6lf Biberreviere gibt es zwischenzeitlich in <a href=\"https:\/\/www.moenchengladbach.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">M\u00f6nchengladbach<\/a>. Wie sich die Aktivit\u00e4ten des Nagers auf die Wasserst\u00e4nde und -qualit\u00e4t auswirken, wollen die Stadt und das Versorgungsunternehmen <a href=\"https:\/\/www.new.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">NEW<\/a> nun mithilfe von Sensortechnik herausfinden. Sie wird unter anderem im Fluss Niers installiert und sendet die erfassten Daten per LoRaWAN in Echtzeit auf die Bildschirme von NEW und Stadtverwaltung. Das Projekt ist Teil des Smart-City-Programms von M\u00f6nchengladbach.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Bibermanagement kommen mehrere Sensoren zum Einsatz, erkl\u00e4rt die nordrhein-westf\u00e4lische Kommune. Ein Messbereich befinde sich im sogenannten Biberteich, also dem Flussabschnitt, in dem sich das Wasser vor einem Biberdamm staut. Um die Werte einordnen und vergleichen zu k\u00f6nnen, werden dieselben Sensoren in einem Referenzbereich einige Meter hinter dem Damm angebracht. Die Verkabelung der Sensoren sei mit einem Flexrohr gesch\u00fctzt, damit der Biber sie nicht annagt.<\/p>\n<p>Von den unter Wasser installierten Sensoren sei einer f\u00fcr die Messung des Wasserpegels zust\u00e4ndig. Er sende in definierten Intervallen Ultraschallwellen, um den Abstand zur Wasseroberfl\u00e4che festzustellen. Durch das Monitoring des Wasserstands zeige sich im Rahmen des Bibermanagement fr\u00fchzeitig, wann Handlungsbedarf besteht, etwa weil angrenzende B\u00e4ume dauerhaft im Wasser stehen, umzust\u00fcrzen drohen und die Verkehrssicherheit beeintr\u00e4chtigen. Regelm\u00e4\u00dfige Vor-Ort-Kontrollen k\u00f6nnen durch die Sensortechnik \u00fcberfl\u00fcssig werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-125594\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/304965P-300x225.jpeg\" alt=\"Eine Person h\u00e4lt einen Sensor in die Kamera.\" width=\"300\" height=\"225\"  \/>Dieser Sensor soll den Wasserstand der Niers messen. (Bildquelle: Stadt M\u00f6nchengladbach)\n<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend dazu wurde ein Wettersensor auf einem benachbarten Geb\u00e4ude angebracht. \u201eWenn der Wasserstand sp\u00fcrbar ansteigt, k\u00f6nnen wir so zuordnen, ob das auf den Biber oder auf ein Regenereignis zur\u00fcckzuf\u00fchren ist\u201c, erl\u00e4utert Simon Bunjamin, Projektmanager f\u00fcr das LoRaWAN-Funknetz bei NEW und Teil des Smart-City-Teams. Im Rahmen seines Starkregen- und Hochwassermanagements bringt das Unternehmen solche Sensoren ohnehin an unterschiedlichen Stellen im Versorgungsgebiet an. \u201eWenn wir Starkregenereignisse besser verstehen wollen, m\u00fcssen wir \u00fcberregionale Zusammenh\u00e4nge erkennen\u201c, erkl\u00e4rt Bunjamin. \u201eEine Regenfront in Grevenbroich bei gleichzeitigem S\u00fcdostwind wird schnell auch M\u00f6nchengladbach betreffen. Je besser wir solche Zusammenh\u00e4nge verstehen, desto wirksamer k\u00f6nnen wir Schutz- und Vorsorgema\u00dfnahmen entwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Wiederum im Wasser messen weitere Sensoren dessen N\u00e4hrstoffgehalt und Tr\u00fcbung. \u201eWir wollen mehr dar\u00fcber lernen, wie der Biber den pH-Wert des Wassers beeinflusst und welche Sedimentationswirkung der Damm hat\u201c, erkl\u00e4rt Stefan Neumeier, der bei der Stadt M\u00f6nchengladbach unter anderem f\u00fcr den Artenschutz und das Wildtiermanagement zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p>M\u00f6nchengladbach wird seit dem Jahr 2021 als <a href=\"https:\/\/www.smart-city-dialog.de\/ueber-uns\/modellprojekte-smart-cities\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Modellprojekt Smart Cities<\/a> vom Bundesministerium f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gef\u00f6rdert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"[05.09.2025] Mit Sensoren an und in der Niers wollen M\u00f6nchengladbach und das Versorgungsunternehmen NEW fundierte Erkenntnisse \u00fcber die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":398072,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1849],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,4455,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-398071","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-moenchengladbach","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-moenchengladbach","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115150203670543523","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/398071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=398071"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/398071\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/398072"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=398071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=398071"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=398071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}