{"id":398257,"date":"2025-09-05T07:52:15","date_gmt":"2025-09-05T07:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/398257\/"},"modified":"2025-09-05T07:52:15","modified_gmt":"2025-09-05T07:52:15","slug":"schweiz-eu-paket-medtech-branche-ist-dafuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/398257\/","title":{"rendered":"Schweiz-EU-Paket \u2013 Medtech-Branche ist daf\u00fcr"},"content":{"rendered":"<p>Noch l\u00e4uft die Meinungsbildung in der Schweiz zum neuen Schweiz-EU-Paket, doch die Schweizer Medizintechnik-Branche hat sich bereits zustimmend ge\u00e4u\u00dfert. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern, die von Swiss Medtech in Auftrag gegeben wurde, um die Meinung der mehr als 800 Verbandsmitglieder einzuholen. Diese machen rund 90 Prozent der Branche aus.<\/p>\n<p>Seit dem Abbruch der Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU im Mai 2021 hat die Medtech-Industrie den direkten Zugang zum EU-Binnenmarkt verloren. \u201eUnsere Unternehmen mu\u0308ssen nicht spekulieren \u2013 sie wissen seit Mai 2021 genau, was der Verlust des reibungslosen Zugangs zum wichtigsten Handelspartner bedeutet. Keine andere Industrie in der Schweiz ist legitimierter, sich hierzu zu \u00e4u\u00dfern\u201c, so Swiss-Medtech-Direktor Adrian Hunn. Eine deutliche Mehrheit der Unternehmen \u2013 egal welcher Gr\u00f6\u00dfe und aus welcher Region \u2013 sehen darin eine Schw\u00e4chung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Standortes Schweiz.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Umfrage sind daher nicht verwunderlich. Acht von zehn Unternehmen stehen hinter dem bisherigen bilateralen Weg. Gut zwei Drittel bef\u00fcrworten das neue Paket Schweiz-EU und wu\u0308rden heute Ja stimmen. \u00dcber 70 Prozent der Medtech-Unternehmen stufen das Paket Schweiz-EU als wichtig ein f\u00fcr ihr eigenes Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Noch deutlicher zeigt sich die Einsch\u00e4tzung mit Blick auf den gesamten Medtech-Standort Schweiz \u2013 hier bewerten u\u0308ber 80 Prozent das Paket als wichtig fu\u0308r die Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Diese deutliche Zustimmung unterstreicht, dass stabile vertragliche Beziehungen zur EU fu\u0308r die Medtech-Branche einen zentralen Stellenwert haben. Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Schweizer Medizintechnikindustrie. Jeder dritte der u\u0308ber 70.000 Arbeitspl\u00e4tze in der Branche h\u00e4ngt direkt von Auftr\u00e4gen aus der EU ab.<\/p>\n<p><strong>Hohe Umfragebeteiligung<\/strong><br \/>Beru\u0308cksichtigt man die Anzahl Besch\u00e4ftigten und den Umsatz, vertritt Swiss Medtech mit u\u0308ber 800 Mitgliedern rund 90 Prozent der Schweizer Medizintechnikindustrie. \u201eDie Ru\u0308cklaufquote der Umfrage ist mit 40 Prozent au\u00dferordentlich hoch \u2013 zumal sie mitten in die Sommerferien fiel\u201c, erkl\u00e4rt Lukas Golder, Co-Leiter des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern, das fu\u0308r die Durchfu\u0308hrung verantwortlich war.<\/p>\n<p>\u201eDas u\u0308berrascht mich nicht. Viele Unternehmen sind direkt betroffen und haben sich deshalb zu Wort gemeldet\u00bb, sagt Adrian Hunn, Direktor von Swiss Medtech. \u00dcber 70 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich der Verband zugunsten des Pakets engagieren soll. \u201eDas eindeutige Votum unserer Mitglieder verstehe ich nicht nur als Legitimation, sondern als klaren Auftrag, die Bilateralen III im Interesse der Medtech-Branche engagiert zu unterstu\u0308tzen\u201c, so Hunn.<\/p>\n<p><strong>Marktzugang und Personenfreizu\u0308gigkeit<\/strong><br \/>Direkter Marktzugang u\u0308ber das Handelsabkommen MRA (Mutual Recognition Agreement) und Personenfreizu\u0308gigkeit sind die beiden entscheidenden Gru\u0308nde fu\u0308r die breite Zustimmung der Branche zum Paket Schweiz-EU.<\/p>\n<p>\u201eUnser Wohlstand basiert wesentlich auf der exportstarken Industrie. Der internationale Konkurrenzkampf ist hart \u2013 deshalb brauchen unsere Unternehmen verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen. Damit unsere Industrie investieren, wachsen und Arbeitspl\u00e4tze sichern kann, braucht sie unbu\u0308rokratischen Marktzugang und Rechtssicherheit\u201c, erkl\u00e4rt Damian Mu\u0308ller, Pr\u00e4sident von Swiss Medtech.<\/p>\n<p>Zu den ausf\u00fchrlichen Umfrageergebnissen geht es <a href=\"https:\/\/cockpit.gfsbern.ch\/de\/cockpit\/medtech_bilaterale\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Noch l\u00e4uft die Meinungsbildung in der Schweiz zum neuen Schweiz-EU-Paket, doch die Schweizer Medizintechnik-Branche hat sich bereits zustimmend&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":398258,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[106385,331,332,106386,106387,548,663,158,3934,3935,13,106388,14,15,12,293,106389,4649],"class_list":{"0":"post-398257","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-adrian-hunn","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-bilaterale-iii","12":"tag-damian-mueller","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-headlines","19":"tag-marktzugang","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-schweiz","24":"tag-swiss-medtech","25":"tag-umfrage"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115150608709004599","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/398257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=398257"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/398257\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/398258"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=398257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=398257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=398257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}