{"id":398547,"date":"2025-09-05T10:30:16","date_gmt":"2025-09-05T10:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/398547\/"},"modified":"2025-09-05T10:30:16","modified_gmt":"2025-09-05T10:30:16","slug":"wie-der-made-in-europe-bonus-wirkt-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/398547\/","title":{"rendered":"Wie der Made in Europe Bonus wirkt \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Erstmals gab es in \u00d6sterreich mehr Geld vom Staat, wenn man sich f\u00fcr Solaranlagen oder Stromspeicher aus Europa entschieden hat. Greift die Idee? Und was m\u00fcssen angehende PV-Anlagenbesitzer beachten, wenn sie profitieren wollen? <\/p>\n<p>Europas Energiewende kommt mit dem Container aus China. Rund 90 Prozent aller Solaranlagen, die auf dem Kontinent verbaut werden, liefert aktuell die Volksrepublik. Doch das soll sich \u00e4ndern. In f\u00fcnf Jahren sollen in der <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/eu?ref=article_a\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" eventaction=\"\" click=\"\" article=\"\" ohne=\"\" china=\"\" wie=\"\" der=\"\" in=\"\" europe=\"\" wirkt=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a> 40 Prozent des Bedarfs an sauberen Technologien aus europ\u00e4ischer Produktion stammen, so die Ansage.<\/p>\n<p>Konkrete Schritte in diese Richtung gab es bisher aber wenige. \u00d6sterreich hat im Fr\u00fchjahr als eines der ersten EU-Mitgliedsl\u00e4nder einen \u201eMade in Europe\u201c-Bonus bei den F\u00f6rderungen f\u00fcr private Photovoltaikanlagen eingef\u00fchrt, um die hiesige Industrie zu st\u00fctzen. Die F\u00f6rderung f\u00fcr Solaranlagen ist mit dem F\u00f6rdercall im Juni erstmals um jeweils zehn Prozent gestiegen, wenn der Wechselrichter bzw. die Solarzellen nachweislich aus europ\u00e4ischer Wertsch\u00f6pfung stammen. Zehn Prozent extra gab es auch f\u00fcr Stromspeicher made in Europe. Aber welchen Effekt hat der Europa-Bonus?<\/p>\n<p>    Jeder zweite Wechselrichter aus Europa<\/p>\n<p>Das ASCII-Institut f\u00fcr Lieferketten attestiert dem Bonus zwar grunds\u00e4tzlich eine \u00f6konomisch sinnvolle Wirkung, um die Resilienz europ\u00e4ischer Produzenten zu st\u00e4rken und internationale Abh\u00e4ngigkeiten zu verringern. \u201eChina und die USA st\u00fctzen ihre Schl\u00fcsselindustrien massiv. Wenn andere ihre Industrie absichern, darf Europa nicht zuschauen\u201c, ist auch Energieminister <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/wolfgang-hattmannsdorfer?ref=article_a\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" eventaction=\"\" click=\"\" article=\"\" ohne=\"\" china=\"\" wie=\"\" der=\"\" in=\"\" europe=\"\" wirkt=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolfgang Hattmannsdorfer<\/a> von der Ma\u00dfnahme \u00fcberzeugt. Aber hat das die angehenden PV-Anlagenbesitzer auch interessiert? <\/p>\n<p>Der \u201ePresse\u201c liegen dazu nun erstmals konkrete Zahlen aus dem Wirtschaftsministerium vor. Demnach zeigt sich der Effekt beim letzten F\u00f6rdercall deutlich. Die geplanten Mittel von zw\u00f6lf Millionen Euro mussten auf fast 50 Millionen aufgestockt werden, um die rund 9000 Antr\u00e4ge erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Fast die H\u00e4lfte aller angehenden Solaranlagenbesitzer (48 Prozent) hat sich zumindest f\u00fcr einen Wechselrichter aus europ\u00e4ischer Produktion entschieden. Einer der gr\u00f6\u00dften Nutznie\u00dfer der ge\u00e4nderten F\u00f6rderlandschaft ist damit wohl der ober\u00f6sterreichische Wechselrichterhersteller Fronius. <\/p>\n<p>Deutlich weniger \u201eeurop\u00e4isch\u201c kauften die \u00d6sterreicher ihre Solarmodule und Stromspeicher ein. Bei den Solarmodulen kamen 22 Prozent aus Europa, bei den Stromspeichern gar nur 19 Prozent. Zwar gibt es auch hier Angebote aus Europa und \u00d6sterreich \u2013 Module liefert etwa Ertex, Speicher g\u00e4be es bei Energy Innovation, Miba oder Zellhof. Aber weder die Preise seien kompetitiv genug noch die Produktionsvolumina gro\u00df genug, um mehr Kunden zu erreichen, hei\u00dft es. <\/p>\n<p>Die Zeit dr\u00e4ngt<\/p>\n<p>Wer beim kommenden F\u00f6rdercall im Oktober vom \u201eMade in Europe\u201c-Bonus profitieren will, sollte darauf achten, dass zentrale Fertigungsschritte im <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/ewr?ref=article_a\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" eventaction=\"\" click=\"\" article=\"\" ohne=\"\" china=\"\" wie=\"\" der=\"\" in=\"\" europe=\"\" wirkt=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum<\/a> oder in der Schweiz erfolgt sind. Dazu z\u00e4hlen bei PV-Modulen etwa die Inspektion, Laminierung, Verkabelung, Rahmenmontage und die Testung. Bei Wechselrichtern sind es die Best\u00fcckung der Leiterplatten, Endmontage, Endpr\u00fcfung und Verpackung. Und bei Stromspeichern die Batteriezellenfertigung oder Modulherstellung samt Batteriemanagementsystem. <\/p>\n<p>Auch wichtig: Ohne eine Z\u00e4hlpunktzusage vom Netzbetreiber ist keine Antragstellung m\u00f6glich. Allzu viel Zeit sollten sich angehende Solaranlagenbesitzer daher nicht lassen. Denn bis man diesen Z\u00e4hlpunkt erh\u00e4lt, vergehen oft mehrere Wochen.<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erstmals gab es in \u00d6sterreich mehr Geld vom Staat, wenn man sich f\u00fcr Solaranlagen oder Stromspeicher aus Europa&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":398548,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,41251,548,663,158,3934,3935,6586,57434,13,8797,14,15,1433,41252,12,106429,2194,14276,32713],"class_list":{"0":"post-398547","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bonus","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-forderung","17":"tag-gebuehren","18":"tag-headlines","19":"tag-made-in-europe","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-oesterreich","23":"tag-pv-anlage","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-solar-foerderung-photovoltaik","26":"tag-solarenergie","27":"tag-strompreis","28":"tag-subvention"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115151229975137084","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/398547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=398547"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/398547\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/398548"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=398547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=398547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=398547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}