{"id":398774,"date":"2025-09-05T12:35:12","date_gmt":"2025-09-05T12:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/398774\/"},"modified":"2025-09-05T12:35:12","modified_gmt":"2025-09-05T12:35:12","slug":"erfolgreichster-netflix-film-kpop-demon-hunters-brechen-rekorde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/398774\/","title":{"rendered":"Erfolgreichster Netflix-Film: &#8222;KPop Demon Hunters&#8220; brechen Rekorde"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 05.09.2025 06:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Sommerhit des Jahres, an der Spitze der Netflix- und US-Kinocharts: Die &#8222;KPop Demon Hunters&#8220; lassen keinen Rekord liegen &#8211; und sorgen f\u00fcr einen ausgemachten Korea-Boom. Wie schaffen die das?<\/strong>\n    <\/p>\n<p>Von Dominic Konrad, SWR Kultur\n                        <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs ist ein Erfolg, den niemand auf dem Schirm hatte, wohl nicht einmal die Produzenten selbst: Ohne gro\u00dfes Marketing-Feuerwerk ver\u00f6ffentlichte der Streaming-Anbieter Netflix am 20. Juni das Animations-Musical &#8222;KPop Demon Hunters&#8220; auf seiner Plattform &#8211; und bricht seither alle Rekorde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeit Wochen findet sich der Film von Sonys Animationssparte an der Spitze der Netflix-Charts, mit mehr als 236 Millionen Abrufen ist er nun der bislang am meisten gestreamte Netflix-Film. Und obwohl der Film bereits seit mehr als zwei Monaten im Stream verf\u00fcgbar ist, f\u00fchrt er seit seinem Kinostart Ende August in den USA auch die Kino-Charts an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch in Deutschland hat sich &#8222;KPop Demon Hunters&#8220; zum Ph\u00e4nomen entwickelt: Der Filmsong &#8222;Golden&#8220; wurde unl\u00e4ngst zum Sommerhit des Jahres 2025 gek\u00fcrt &#8211; als erster K-Pop-Titel \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Weiblich, frech und kompromisslos k-poppig: Die &#8222;KPop Demon Hunters&#8220; im Kampf gegen D\u00e4monen.\n                    <\/p>\n<p>    K-Pop-Stars bei Tag, D\u00e4monenj\u00e4gerinnen bei Nacht<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Mittelpunkt des Films stehen die Mitglieder der koreanischen Girl-Group Huntr\/x. W\u00e4hrend sie tags\u00fcber als K-Pop-S\u00e4ngerinnen auf der B\u00fchne stehen, k\u00e4mpfen sie bei Nacht als D\u00e4monenj\u00e4gerinnen gegen finstere M\u00e4chte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr \u00c4rger sorgt die konkurrierende Newcomer-Band Saja Boys, eine Boygroup aus f\u00fcnf gut aussehenden D\u00e4monen. Frontwoman Rumi verbirgt ein Geheimnis: Sie selbst ist zur H\u00e4lfte D\u00e4monin und versucht, das vor ihren Bandmitgliedern zu verheimlichen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine gewisse inhaltliche N\u00e4he zu Teenieserien der Neunziger wie &#8222;Buffy &#8211; Im Bann der D\u00e4monen&#8220; l\u00e4sst sich kaum bestreiten. \u00dcber seinen X-Account best\u00e4tigte Chris Appelhans, eine H\u00e4lfte des Regie-Teams, auch ein konkretes Vorbild: Die japanische Zeichentrickserie &#8222;Sailor Moon&#8220; war in den Neunzigern Ausl\u00f6ser des weltweiten Anime-Booms. Hier ging es auch um M\u00e4dchen mit geheimen Identit\u00e4ten, die gegen Monster und D\u00e4monen zu k\u00e4mpfen hatten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch stilistisch orientiert sich &#8222;KPop Demon Hunters&#8220; mit langgliedrig-schlanken Heldinnen und cartoonesk \u00fcberzeichneten Grimassen deutlich am Anime-Stil jener Zeit.<\/p>\n<p>    Hollywoods erster Film mit koreanischen Wurzeln<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNeuartig ist hingegen der deutliche koreanische Einfluss: Das Korea von &#8222;KPop Demon Hunters&#8220; ist nicht nur exotische Kulisse, es ist ein detailliert ausgearbeiteter und selbstverst\u00e4ndlich erz\u00e4hlter kultureller Hintergrund: Die Heldinnen verbeugen sich zur Begr\u00fc\u00dfung, essen koreanisches Fastfood wie Gimbap und Ramyun und vertreiben sich ihre Zeit in koreanischen Badeh\u00e4usern &#8211; bemerkenswert f\u00fcr einen Film, der in den USA und in englischer Sprache produziert wurde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSie habe gewusst, dass es der erste Hollywood-Film sein w\u00fcrde, der zu 100 Prozent in der koreanischen Kultur verwurzelt ist, erinnert sich Regisseurin Maggie Kang, selbst Tochter koreanischer Einwanderer, in einem Interview mit dem Online-Portal Korea.net: &#8222;Als mir das klar wurde, begann ich mich zu fragen, ob ich die richtige Person daf\u00fcr war und ob ich koreanisch genug war, einen Film zu machen, der unsere Kultur wahrhaftig der Welt repr\u00e4sentiert.&#8220;<\/p>\n<p>    Idee kommt mit Durchbruch von BTS und Blackpink<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor sieben Jahren beginnt Maggie Kang mit der Arbeit am Film. Es ist die Zeit, in der die K-Pop-Welle die Welt \u00fcberrollt: Koreanische Bands wie BTS und Blackpink feiern mit Songs wie &#8222;Idol&#8220; und &#8222;Ddu-Du Ddu-Du&#8220;\u202fden internationalen Durchbruch.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr den Film-Soundtrack werden folgerichtig koreanische und koreanischst\u00e4mmige Musikerinnen und Musikproduzenten verpflichtet, unter ihnen der renommierte K-Pop-Produzent Teddy Park und die Gruppe Twice, die mit &#8222;Strategy&#8220; und &#8222;Takedown&#8220; zwei Songs beisteuert.<\/p>\n<p>    Gestiegenes Interesse an Koreas (Pop-)Kultur<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer internationale Erfolg von &#8222;KPop Demon Hunters&#8220; macht sich auch direkt in S\u00fcdkorea bemerkbar. In den Google Trends erreichen Suchanfragen nach dem Begriff &#8222;Korea&#8220; den h\u00f6chsten Wert seit fast drei Jahren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie asiatische Reise-App Klook verzeichnet seit Ende Juni unter Touristinnen und Touristen ein deutlich gestiegenes Interesse an koreanischen Spa-Angeboten, die im Film gezeigt werden, sowie K-Pop-Stylings und Tanzkursen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00c4hnliche Erfahrungen macht derzeit auch das koreanische Nationalmuseum in Seoul: Dort sorgte der Hype um den Film f\u00fcr einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen und leere Regale im Museumsshop: Produkte, die Museumssch\u00e4tze zeigten, die Figuren aus dem Film \u00e4hnlich sehen, sind dort aktuell weitestgehend ausverkauft.<\/p>\n<p>    D\u00e4monenj\u00e4gerinnen trotzen Hollywoods Ideenlosigkeit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHat &#8222;KPop Demon Hunters&#8220; das Zeug zum langanhaltenden Trendsetter oder bleibt es als seichte Kinder- und Teenie-Unterhaltung eine sommerliche Eintagsfliege? Bei Netflix plant man bereits nicht nur weitere Filme: Ein ganzes Franchise-Universum, vergleichbar mit Disneys &#8222;Eisk\u00f6nigin&#8220;, k\u00f6nnte entstehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn jedem Fall bieten die koreanischen D\u00e4monenj\u00e4gerinnen eine erfrischende Alternative von all den Sequels, Prequels und Remakes, mit denen die gro\u00dfen amerikanischen Filmstudios seit Jahren den Markt \u00fcberfluten &#8211; weiblich, frech und kompromisslos k-poppig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 05.09.2025 06:40 Uhr Sommerhit des Jahres, an der Spitze der Netflix- und US-Kinocharts: Die &#8222;KPop Demon Hunters&#8220;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":398775,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1772],"tags":[29,214,30,12347,100119,1779,810,2846,215],"class_list":{"0":"post-398774","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-k-pop","12":"tag-kpop-demon-hunters","13":"tag-music","14":"tag-musik","15":"tag-netflix","16":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115151721364814489","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/398774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=398774"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/398774\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/398775"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=398774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=398774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=398774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}