{"id":39893,"date":"2025-04-17T20:03:27","date_gmt":"2025-04-17T20:03:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/39893\/"},"modified":"2025-04-17T20:03:27","modified_gmt":"2025-04-17T20:03:27","slug":"klimawandel-und-konsumverhalten-beeintraechtigen-weinproduktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/39893\/","title":{"rendered":"Klimawandel und Konsumverhalten beeintr\u00e4chtigen Weinproduktion"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 16.04.2025 11:19 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die globale Weinproduktion ist 2024 auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten gefallen. Ein Grund sind extreme Wetterbedingungen. Aber auch der Weinkonsum ist in vielen L\u00e4ndern gesunken. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie weltweite Weinerzeugung ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit \u00fcber 60 Jahren gesunken. Die Erzeugung sank auf 225,8 Millionen Hektoliter, was einen R\u00fcckgang gegen\u00fcber dem Vorjahr von 4,8 Prozent bedeutet, wie die Internationale Organisation f\u00fcr Rebe und Wein (OIV) im franz\u00f6sischen Dijon mitteilte. Ein Hektoliter entspricht grob 133 Weinflaschen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der EU lag die Weinerzeugung mit 138,3 Millionen Hektolitern im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent unter der von 2023. Italien als weltweit gr\u00f6\u00dfte Weinbau-Nation verbuchte mit einer Erzeugung von 44,1 Millionen Hektoliter zwar ein Plus, lag aber immer noch sechs Prozent unter dem F\u00fcnfjahresdurchschnitt. Frankreich als zweitgr\u00f6\u00dfter Erzeuger verzeichnete mit 36,1 Millionen Hektolitern einen R\u00fcckgang um 23,5 Prozent und damit die niedrigste Produktion seit 1957.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSpanien auf Rang drei bleibt mit einer Erzeugung von 31 Millionen Hektolitern 11,1 Prozent unter dem F\u00fcnfjahresschnitt. In Deutschland, dem viertgr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Erzeugerland, sank sie nach den OIV-Daten um 9,8 Prozent auf 7,8 Millionen Hektoliter.<\/p>\n<p>    Extremwetter und ver\u00e4nderter Konsum<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor allem die Folgen des Klimawandels erschweren die Arbeit der Weinbauern. Als extreme Wettereinfl\u00fcsse nannte die Branchenorganisation unter anderem Starkregen, Hagel, sp\u00e4ten Frost im Fr\u00fchjahr, Trockenperioden und in der Folge dieser Witterung auch Sch\u00e4dlingsbefall.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNeben dem Klimawandel h\u00e4tten sich die wirtschaftliche Lage und ein sinkender Konsum, auf den die Winzer sich einstellten, negativ auf die Weinerzeugung ausgewirkt. Der weltweite Weinkonsum 2024 wird auf 214,2 Millionen Hektoliter gesch\u00e4tzt, was im Vorjahresvergleich einen R\u00fcckgang um 3,3 Prozent und damit die niedrigste Menge seit 1961 bedeutet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit setzt sich ein Trend fort, f\u00fcr den neben kurzfristigen wirtschaftlichen Gr\u00fcnden &#8211; wie etwa der Inflation &#8211; ein ver\u00e4nderter Lebensstil und ein anderes Verbraucherverhalten verantwortlich sind. In der EU sank der Konsum im Vorjahresvergleich um 2,8 Prozent auf 103,6 Millionen Hektoliter, was im F\u00fcnfjahresdurchschnitt ein Minus von 5,2 Prozent bedeutet. In Deutschland lag der Konsum mit 17,8 Millionen Hektolitern um drei Prozent niedriger als 2023.<\/p>\n<p>    Z\u00f6lle bedrohen Weinbauern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Wert der weltweiten Weinexporte wird f\u00fcr 2024 auf 35,9 Milliarden Euro gesch\u00e4tzt, was nur einen geringf\u00fcgigen R\u00fcckgang gegen\u00fcber dem Vorjahr bedeutet. Auch der durchschnittliche Exportpreis bleibt unver\u00e4ndert bei 3,60 Euro pro Liter. Das Gesamtpreisniveau ist nach Angaben der Branchenorganisation hoch, unter anderem weil sich der Trend zu h\u00f6herpreisigen Weinen in den letzten Jahren immer st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn diesem Jahr sind die Weinproduzenten von den Zollpl\u00e4nen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump bedroht. Die USA sind der gr\u00f6\u00dfte Weinimporteur nach Wert mit 6,3 Milliarden Euro im Jahr 2024, ein Anstieg von 1,6 Prozent im Jahresvergleich. Dahinter kamen Gro\u00dfbritannien mit 4,6 Milliarden Euro und Deutschland mit 2,5 Milliarden Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 16.04.2025 11:19 Uhr Die globale Weinproduktion ist 2024 auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten gefallen. 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