{"id":399021,"date":"2025-09-05T14:48:42","date_gmt":"2025-09-05T14:48:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/399021\/"},"modified":"2025-09-05T14:48:42","modified_gmt":"2025-09-05T14:48:42","slug":"holunderbeeren-pfluecken-hierauf-sollten-sie-unbedingt-achten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/399021\/","title":{"rendered":"Holunderbeeren pfl\u00fccken: Hierauf sollten Sie unbedingt achten"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Holunderbl\u00fcten im Mai, Juni und Juli reif f\u00fcr die Ernte sind, dauert es mit den Beeren des Holunderstrauchs etwas l\u00e4nger: Ab August bzw. September k\u00f6nnen Sie auch die Holunderbeeren ernten und verarbeiten. Doch dabei ist es wichtig, genau hinzusehen.<\/p>\n<p>Holunderbeeren ernten: Darauf m\u00fcssen Sie achten<\/p>\n<p>Hierzulande ist der Schwarze Holunder sehr verbreitet, der Naturheilverein (NHV) Theophrastus k\u00fcrte den Schwarzen Holunder sogar zur Heilpflanze des Jahres 2024. Doch auch vom Roten Holunder k\u00f6nnen Sie die Beeren ernten.<\/p>\n<p>Die <strong>Beeren des Roten und Schwarzen Holunders<\/strong> kann man zu <strong>Saft, Lik\u00f6r, Gelee oder Marmelade<\/strong> verarbeiten. Dabei gilt: <strong>Verzehren Sie Holunderbeeren keinesfalls roh.<\/strong> Sie enthalten sogenannte <strong>cyanogene Glykoside<\/strong>. Dazu z\u00e4hlt der <strong>Giftstoff Sambunigrin<\/strong>, der der Pflanze als nat\u00fcrlicher Fra\u00dfschutz dient, im menschlichen K\u00f6rper allerdings zu Blaus\u00e4ure umgewandelt werden kann.\u00a0<\/p>\n<p>Die <strong>Pflanzengifte\u00a0<\/strong>k\u00f6nnen zu \u00dcbelkeit, Erbrechen und Durchfall f\u00fchren. Wie der <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/umwelt-und-ressourcen\/oekologisch-leben\/essen-und-trinken\/natur\/02698.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Nabu<\/a> schreibt, sind reife Beeren sind zwar weitgehend Sambunigrin-frei, bei empfindlichen Menschen l\u00f6st der Rohverzehr dennoch \u00dcbelkeit aus. Wenn die <strong>Holunderbeeren gekocht und dadurch lange (auf \u00fcber 80 Grad) erhitzt<\/strong> werden, werden die Pflanzengifte abgebaut und wir k\u00f6nnen die Beeren essen und gut verdauen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<strong>Schwarzer Holunder<\/strong> ist bei der Zubereitung etwas einfacher: Sie k\u00f6nnen nach dem Kochen alle Teile f\u00fcr den Verzehr verwenden.<\/li>\n<li>Beim <strong>Roten Holunder<\/strong> m\u00fcssen die Kerne (Samen) nach dem Erhitzen ausgesiebt werden, da sie weiterhin gesundheitssch\u00e4dliche Glykoside enthalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Exkursionen und Kurse bei Gartenbauvereinen und Pflanzenakademien helfen dabei, Beeren richtig bestimmen zu k\u00f6nnen. Apps zur Pflanzenbestimmung sollten Sie nicht blind vertrauen. Und wenn Sie unsicher sind: Besser Finger weg!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"   width=\"1280\" height=\"720\" alt=\"Zwergholunder ist kleiner als Schwarzer Holunder, seine Fr\u00fcchte h\u00e4ngen nicht herab, sondern wachsen nach oben.\" title=\"Zwergholunder ist kleiner als Schwarzer Holunder, seine Fr\u00fcchte h\u00e4ngen nicht herab, sondern wachsen nach oben.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1757083722_544_Zwergholunder-ist-kleiner-als-Schwarzer-Holunder-seine-Fruechte-haengen-nicht-herab-sondern-wachsen-.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Zwergholunder ist kleiner als Schwarzer Holunder, seine Fr\u00fcchte h\u00e4ngen nicht herab, sondern wachsen nach oben. (Foto: Shutterstock \/ LeOPL)<\/p>\n<p>Tipp: <strong>Ganze Dolden mit einer Schere abschneiden<\/strong> und <strong>Gummihandschuhe tragen<\/strong>, weil die Beeren sonst hartn\u00e4ckige Flecken auf der Haut hinterlassen.<\/p>\n<p>Giftig oder essbar? Roten und Schwarzen Holunder von giftigen Zwergholunder unterscheiden<\/p>\n<p>Keinesfalls sollten Sie die Beeren des <strong>Zwergholunders<\/strong>, auch Attich genannt, ernten. Bei dieser Pflanze sind <strong>alle Teile giftig!<\/strong> An folgenden Merkmalen k\u00f6nnen Sie die Holunderarten unterscheiden:<\/p>\n<ul>\n<li>Der <strong>Zwergholunder<\/strong> besitzt im Vergleich zu den beiden anderen essbaren Arten <strong>hochstehende Rispen<\/strong> und wirkt im Vergleich zu Schwarzem Holunder eher wie ein Busch.<\/li>\n<li>\n<strong>Schwarzer Holunder<\/strong> kann <strong>am h\u00f6chsten<\/strong> aller drei Arten wachsen und ist stark verzweigt. Seine <strong>Rispen h\u00e4ngen<\/strong>.<\/li>\n<li>\n<strong>Roter Holunder<\/strong>, auch Trauben-Holunder genannt, l\u00e4sst sich gut an seiner <strong>aufrechten Rispe<\/strong> erkennen. Sie erinnert in ihrer Form an eine aufrechtstehende Traube.<\/li>\n<li>\n<strong>Zwergholunder verholzt nicht<\/strong>, bei den anderen Holunderstr\u00e4uchern sieht man verholzte St\u00e4mme.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie erkenne ich, dass Holunderbeeren reif sind?<\/p>\n<ul>\n<li>Reife Fr\u00fcchte des Schwarzen Holunders haben eine dunkle, blauviolette F\u00e4rbung ohne r\u00f6tlichen Schimmer und gl\u00e4nzen.<\/li>\n<li>Sind Rote Holunderbeeren reif, weisen sie keine gr\u00fcnen Stellen mehr auf, sondern sind vollst\u00e4ndig rot gef\u00e4rbt.<\/li>\n<li>Wenn man eine Beere zwischen den Fingern zerquetscht, tritt roter Saft aus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wichtig: Wenn Sie eine Dolde (eine Rispe mit Beeren) abschneiden, sollten Sie unreife oder verdorbene Holunderbeeren aussortieren.<\/p>\n<p>Wenn Sie <strong>Holunder in Ihrem Garten pflanzen<\/strong>, sollten Sie die <strong>Wuchsh\u00f6he bedenken<\/strong>: Roter und Schwarzer Holunder wachsen mehrere Meter hoch und eignen sich gut f\u00fcr Hecken, brauchen aber entsprechend Platz. Wer regelm\u00e4\u00dfig Holunderbl\u00fcten und -beeren von seiner Pflanze ernten m\u00f6chte, sollte die Pflanze nach der Ernte<strong> im Herbst stark zur\u00fcckzuschneiden<\/strong>.<\/p>\n<p>Mit Material der dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4hrend Holunderbl\u00fcten im Mai, Juni und Juli reif f\u00fcr die Ernte sind, dauert es mit den Beeren des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":388201,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3364,29,3688,30,1209],"class_list":{"0":"post-399021","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-essen","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115152244663951060","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/399021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=399021"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/399021\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/388201"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=399021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=399021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=399021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}