{"id":399386,"date":"2025-09-05T18:00:12","date_gmt":"2025-09-05T18:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/399386\/"},"modified":"2025-09-05T18:00:12","modified_gmt":"2025-09-05T18:00:12","slug":"app-entwickler-warum-apple-liquid-glass-auf-dem-iphone-braucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/399386\/","title":{"rendered":"App-Entwickler: Warum Apple Liquid Glass auf dem iPhone braucht"},"content":{"rendered":"<p>Wieso hat Apple in diesem Jahr \u2013 gef\u00fchlt unmotiviert \u2013 eine neuerliche Umstellung seiner Bedienoberfl\u00e4chen gestartet? Sind Dinge wie eine vern\u00fcnftige KI-Konkurrenz zu OpenAI, Anthropic, Google und Co. nicht wichtiger? Craig Hockenberry, langj\u00e4hriger Entwickler von macOS- und iOS-Apps und Gr\u00fcnder der <a href=\"https:\/\/apps.iconfactory.com\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Iconfactory<\/a>, hat sich dazu <a href=\"https:\/\/furbo.org\/2025\/08\/17\/liquid-glass-why\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">in seinem Blog<\/a> einige Gedanken gemacht. Seiner Ansicht nach investiert Apple mit der gro\u00dfen Umstellung hin zu <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Liquid-Glass-Apples-neue-Oberflaeche-fuer-iOS-26-macOS-26-und-Co-im-Detail-10487350.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Liquid Glass<\/a> in die eigene Zukunft, insbesondere die der Hardware.<\/p>\n<p>Erinnerungen an iOS 6 nach iOS 7<\/p>\n<p>Apples letzter gro\u00dfer Bruch bei User-Interface-Design fand beim \u00dcbergang von <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iOS-7-Apple-gibt-neues-Betriebssystem-fuer-iPhone-und-iPad-frei-1960553.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">iOS 6 auf iOS 7<\/a> statt. Damals k\u00fcmmerte sich noch Designlegende <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apples-Designboss-Jony-Ive-bekommt-mehr-Einfluss-2167370.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jony Ive<\/a> h\u00f6chstpers\u00f6nlich um das Redesign. Die Idee: Weg vom etwas betulichen Skeuomorphismus in Apps mit k\u00fcnstlichem Holz, virtuell gr\u00fcnem Filz oder pixeliger Lederapplikation, hin zu einem Look, der minimalistisch war und die Inhalte in den Vordergrund r\u00fcckte. iOS 7 f\u00e4rbte (Jahre) sp\u00e4ter auch etwas auf macOS ab, doch den gro\u00dfen Umbau, wie ihn <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Liquid-Glass-Apples-neue-Oberflaeche-fuer-iOS-26-macOS-26-und-Co-im-Detail-10487350.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple nun in all seinen Systemen plant<\/a>, gab es damals nicht.<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick wirkt der Umstieg von iOS 18 nach iOS 26 weniger harsch als von iOS 6 nach iOS 7. Grundelemente sind geblieben. Doch an vielen kleinen und gro\u00dfen Stellen sind die glasigen Ver\u00e4nderungen sichtbar. Es gibt zahlreiche neue Icons, Tab-Leisten sind verschoben, Suchleisten auch, und das erste Anschauen des Betriebssystems nach der Installation d\u00fcrfte Menschen, die die Beta nicht mitgemacht haben, durchaus Umgew\u00f6hnung abverlangen. Doch warum ausgerechnet jetzt?<\/p>\n<p>Keiner braucht Liquid Glass \u2013 au\u00dfer Apple<\/p>\n<p>&#8222;Ich kenne niemanden au\u00dferhalb von Apple, der denkt: Wir brauchen wirklich mehr fl\u00fcssiges Glas in unseren Designs&#8220;, schreibt Hockenberry. Die Antwort sei aber einfach: Wir brauchen das nicht, aber Apple braucht es. Er glaube, dass Apple an Ger\u00e4ten arbeite, bei denen der Bildschirm nahtlos in die physischen Kanten \u00fcbergehen werde. &#8222;Etwas, wo ein flexibles OLED-Display den Unterschied zwischen Bildpunkten und Kante verschwimmen l\u00e4sst.&#8220; Hockenberry kann sich etwa ein &#8222;Wraparound&#8220;-Display vorstellen.<\/p>\n<p>Solche Ger\u00e4te scheinen tats\u00e4chlich in Apples Pipeline zu sein. So ist f\u00fcr Herbst 2026 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iPhone-Foldable-Hat-Samsung-fuer-Apple-den-Markt-vorbereitet-10493826.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">das erste Foldable<\/a> des Konzerns geplant, im Jahr darauf dann m\u00f6glicherweise besagtes &#8222;Wraparound&#8220;-iPhone, als Jubil\u00e4umsmodell zum 20. Geburtstag der Smartphone-Linie. Bei der Arbeit mit iOS 26 fiel Hockenberry auf, dass Apple nicht m\u00f6chte, dass Controls oder Container die Bildschirmkante ber\u00fchren. Das erinnert ihn an bestimmte Bereiche, die man mit iOS 11 nicht belegen durfte, weil dort dann Notch und Home-Indikator landeten. &#8222;Das hat dann alles ver\u00e4ndert.&#8220; Hockenberry glaubt, dass die Arbeit an der Benutzeroberfl\u00e4che, die viele Entwickler viele Stunden der letzten Monate gekostet hat, &#8222;bald viel mehr Sinn machen wird&#8220;. Diejenigen Entwickler, die dann nicht aufgepasst haben, w\u00fcrden einen &#8222;Holy Shit&#8220;-Moment erleben.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wieso hat Apple in diesem Jahr \u2013 gef\u00fchlt unmotiviert \u2013 eine neuerliche Umstellung seiner Bedienoberfl\u00e4chen gestartet? 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