{"id":399702,"date":"2025-09-05T20:50:23","date_gmt":"2025-09-05T20:50:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/399702\/"},"modified":"2025-09-05T20:50:23","modified_gmt":"2025-09-05T20:50:23","slug":"beitrag-des-tfs-zum-windpark-in-cremlingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/399702\/","title":{"rendered":"Beitrag des TFS zum Windpark in Cremlingen"},"content":{"rendered":"<p><b>Windkraft in der Gemeinde Cremlingen<\/b><\/p>\n<p><b>Update zur Petition \u2013 die gesamte Gemeinde im Blick<\/b><\/p>\n<p>Liebe Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer,<\/p>\n<p>am Donnerstag, den 28.08.2025, wurde im Ausschuss f\u00fcr Planung, Umwelt- und Klimaschutz der Gemeinde Cremlingen deutlich, dass es bei der aktuellen Debatte zum Thema Ansiedlung von Windkraftanlagen nicht allein um den Ort Schandelah und den Kirschberg geht. B\u00fcrgermeister Kaatz (SPD) best\u00e4tigte, dass es bereits weitere Anfragen von Investoren f\u00fcr Standorte in Destedt und Klein Sch\u00f6ppenstedt gibt. Damit wird klar: Der geplante Grundsatzbeschluss h\u00e4tte Auswirkungen auf die gesamte Gemeinde Cremlingen, nicht nur auf einen einzelnen Ort.<\/p>\n<p>CDU-Position: Lebensqualit\u00e4t sichern<\/p>\n<p>Die CDU-Fraktion hat in der Sitzung dargelegt, dass sie keine Fl\u00e4chen f\u00fcr Windkraftanlagen in der Gemeinde Cremlingen \u00f6ffnen will, sondern die Planung des Regionalverbandes Gro\u00dfraum Braunschweig anerkennt. Dieser sieht f\u00fcr die Gemeinde Cremlingen keine geeigneten Fl\u00e4chen vor. CDU-Vertreter Uwe Lagosky warnte vor einer \u201eB\u00fcchse der Pandora\u201c, sollte die Gemeinde diesen Sonderweg einschlagen.<\/p>\n<p>Eindr\u00fccke aus der Sitzung<\/p>\n<p>Die CDU stellte klar, dass sie Lebensqualit\u00e4t, Natur und Akzeptanz sichern will und sich gegen Sonderwege ausspricht.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Kaatz war gut \u00fcber den Sachverhalt informiert und benannte konkrete Investorenanfragen in weiteren Ortschaften der Gemeinde Cremlingen. Er stellte zugleich dar, dass ein Grundsatzbeschluss nicht automatisch zu Konsequenzen f\u00fchre. Besonders brisant: Er bezeichnete die Bebauung des Ortsteiles Schandelah-Wohld als \u201eSplitterbebauung\u201c, womit die 1000-Meter-Abstandsregel f\u00fcr Windkraftanlagen auf 600 Meter reduziert werden k\u00f6nnte. Es erweckte den Eindruck, dass ihm die Information zum geplanten Windpark in Schandelah durch Ortsb\u00fcrgermeister Bauschke im Ortsrat Schandelah zum Jahresanfang missfiel. Ein Signal, dass umfassende Transparenz offenbar nicht immer gew\u00fcnscht ist.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen (Ausschussvorsitzende Ulrike Stuhlwei\u00dfenburg-Siemens) sprachen sich offen f\u00fcr Windkraft aus und nannten 800 Meter Abstand zur Wohnbebauung als durchaus denkbar. Zudem m\u00fcsse die vom Regionalverband Gro\u00dfraum Braunschweig vorgesehene Clusterung der Gebietsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr m\u00f6gliche Windparkanlagen nicht zwingend eingehalten werden. Dies h\u00e4tte die Errichtung von vielen kleinen Windparks im Gemeindegebiet zur Folge.<\/p>\n<p>Die Basis (Dr. Wolfgang Fischer) brachte konkrete Sachargumente gegen Windkraft vor \u2013 Artenschutz, Landschaftsbild, fehlende Wirtschaftlichkeit.<\/p>\n<p>B\u00fcrgerfragestunde: Der Sitzungssaal war voll besetzt. Viele B\u00fcrger stellten kritische Fragen, so dass die vorgesehene Zeit nicht ausreichte \u2013 zahlreiche Fragen blieben ungestellt und damit unbeantwortet.<\/p>\n<p>Unser Eindruck als Initiative Transparenz f\u00fcr Schandelah (TFS) und der Blick \u00fcber Schandelah hinaus<\/p>\n<p>In der Sitzung wurde behauptet, in Dettum habe es eine Zustimmung von 70% der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Ansiedlung von Windkraftanlagen gegeben. Das stimmt so nicht: Die Zahl bezog sich auf eine stadtweite Befragung in Wolfenb\u00fcttel (2012), nicht nur auf die Ortschaften Ahlum und Dettum selbst. In einzelnen Ortsteilen \u00fcberwog sogar die Ablehnung.<\/p>\n<p>Dieses Beispiel zeigt, wie leicht es ist, mit dem \u201eHeiliger St. Florian\u201c-Prinzip zu argumentieren: \u201eVerschon mein Haus, z\u00fcnd andere an.\u201c<\/p>\n<p>Doch genau das darf in der Gemeinde Cremlingen nicht passieren. Alle Ortschaften sind potenziell betroffen. Schandelah k\u00f6nnte nur der Anfang sein \u2013 weitere Fl\u00e4chen stehen l\u00e4ngst im Raum.<\/p>\n<p>Die Sitzung hat gezeigt: Die Debatte geht l\u00e4ngst \u00fcber Schandelah hinaus.<\/p>\n<p>Das Ausma\u00df der bisher im Hintergrund laufenden Vorg\u00e4nge und die M\u00f6glichkeit, dass die gesamte Gemeinde Cremlingen als potenzielle Fl\u00e4che f\u00fcr Windkraftanlagen im Fokus stehen k\u00f6nnte, ist erschreckend.<\/p>\n<p>Falls Schandelah m\u00f6glicherweise nicht betroffen sein sollte, stehen wir dennoch gemeinsam mit allen Ortschaften in der Verantwortung, Transparenz und Mitsprache einzufordern.<\/p>\n<p>Deshalb unser Appell an alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in der Gemeinde Cremlingen:<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzen Sie die Petition mit Ihrer Unterschrift. Jede Stimme st\u00e4rkt die Forderung nach klarer Information, fairer Abw\u00e4gung und echter Beteiligung.<\/p>\n<p>Ebenfalls appellieren wir an Sie, die stimmberechtigten Mitglieder des Gemeinderates.<\/p>\n<p>Lassen Sie sich bitte nicht von Fraktionszw\u00e4ngen in Ihrer Entscheidung lenken. Setzen Sie mit Ihrer Stimme ein Zeichen. Ein Zeichen f\u00fcr unsere Gemeinde Cremlingen, f\u00fcr den Schutz unserer Natur, f\u00fcr den Erhalt unserer Heimat und f\u00fcr eine Zukunft, in der sich auch kommende Generationen zuhause f\u00fchlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir werden die Petition offiziell in der Gemeinderatssitzung am 23. September \u00fcbergeben \u2013 ein sichtbares Zeichen, dass die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger geh\u00f6rt werden wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Windkraft in der Gemeinde Cremlingen Update zur Petition \u2013 die gesamte Gemeinde im Blick Liebe Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":399703,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1850],"tags":[6429,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1411,12],"class_list":{"0":"post-399702","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-braunschweig","8":"tag-braunschweig","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-niedersachsen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115153667886558989","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/399702","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=399702"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/399702\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/399703"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=399702"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=399702"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=399702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}