{"id":39978,"date":"2025-04-17T20:51:18","date_gmt":"2025-04-17T20:51:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/39978\/"},"modified":"2025-04-17T20:51:18","modified_gmt":"2025-04-17T20:51:18","slug":"leipziger-auwald-wie-die-stieleichen-erhalten-werden-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/39978\/","title":{"rendered":"Leipziger Auwald: Wie die Stieleichen erhalten werden k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nAuf den ersten Blick mag der Leipziger Auwald gesund aussehen: Die B\u00e4ume stehen dicht und Mitte April treiben \u00fcberall rasch neue, sattgr\u00fcne Bl\u00e4tter aus. Auf den zweiten Blick erkennen kundige Besucher allerdings: Unter den jungen, niedrig stehenden, gerade neu in die H\u00f6he schie\u00dfenden B\u00e4umen dominieren Berg- und Spitzahorn.\n<\/p>\n<p>Warum Ahorn nicht in den Auwald geh\u00f6rt<\/p>\n<p class=\"text\">\nZwar sind Ahornarten in Deutschland grunds\u00e4tzlich heimisch, im Auwald eigentlich aber nicht. \u00dcberflutungen halten sie nicht gut aus und das Wasser sollte in der Aue eigentlich ein regelm\u00e4\u00dfiger Gast sein. Weil aber f\u00fcr den Braunkohleabbau im S\u00fcden der Stadt Plei\u00dfe und Wei\u00dfe Elster reguliert wurden, blieben die nat\u00fcrlichen \u00dcberschwemmungen seit den 1930er Jahren weitgehend aus. Deshalb verdr\u00e4ngen die Ahornarten die klassischen Auwaldbewohner Eiche, Ulme und Esche, denn Ahorn startet schneller in die Wachstumsphase und \u00fcberschattet seine Konkurrenten. Forscherinnen und Forscher der Uni Leipzig haben jetzt allerdings Methoden gefunden, wie zumindest dem Nachwuchs der Eichen geholfen werden kann.\n<\/p>\n<p>Forscher pflanzen junge Eichen in den Wald<\/p>\n<p class=\"text\">\nIn einem Experiment pflanzten die Wissenschaftler auf insgesamt 24 Versuchsfl\u00e4chen im Wald rund 1200 einj\u00e4hrige Eichen und 80 f\u00fcnfj\u00e4hrige Eichen. Ein Drittel dieser Gebiete waren sogenannte Femelschl\u00e4ge, also Fl\u00e4chen, die zuvor vollst\u00e4ndig gerodet worden waren. Ein weiteres Drittel bestand aus Fl\u00e4chen mit gesunden Baumkronen und entsprechend dichtem Bl\u00e4tterdach. Im letzten Drittel wiederum waren die hohen B\u00e4ume tot oder krank, entsprechend fiel mehr Licht auf tiefer stehende Nachwuchsb\u00e4ume. Von den je acht Fl\u00e4chen mit gesunden oder kranken B\u00e4umen w\u00e4hlten die Forschenden jeweils zwei aus, bei denen nachwachsende Ahornb\u00e4ume und Holunderstr\u00e4ucher entfernt wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf den ersten Blick mag der Leipziger Auwald gesund aussehen: Die B\u00e4ume stehen dicht und Mitte April treiben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":39979,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[20585,6045,19678,3364,29,20586,20588,20590,30,5669,71,6759,6237,859,20589,14368,20587],"class_list":{"0":"post-39978","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-ahorn","9":"tag-aue","10":"tag-auwald","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-eiche","14":"tag-esche","15":"tag-flussregulierung","16":"tag-germany","17":"tag-hochwasser","18":"tag-leipzig","19":"tag-mdr-wissen","20":"tag-natur","21":"tag-sachsen","22":"tag-sumpf","23":"tag-ueberschwemmung","24":"tag-ulme"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114355285802353535","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39978"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39978\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/39979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}