{"id":399886,"date":"2025-09-05T22:34:11","date_gmt":"2025-09-05T22:34:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/399886\/"},"modified":"2025-09-05T22:34:11","modified_gmt":"2025-09-05T22:34:11","slug":"eu-verhaengt-milliardenstrafe-gegen-google","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/399886\/","title":{"rendered":"EU verh\u00e4ngt Milliardenstrafe gegen Google"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 05.09.2025 21:55 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die EU-Kommission hat gegen Google wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen Wettbewerbsregeln im Werbegesch\u00e4ft eine Strafe von 2,95 Milliarden Euro verh\u00e4ngt. US-Pr\u00e4sident Trump reagierte prompt und drohte mit Gegenma\u00dfnahmen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMilliardenstrafe gegen Google: Die Europ\u00e4ische Union hat eine Geldstrafe in H\u00f6he von 2,95 Milliarden Euro gegen den US-Internetriesen verh\u00e4ngt. Die Kommission begr\u00fcndete dies mit &#8222;missbr\u00e4uchlichen Praktiken im Bereich der Online-Werbetechnologie&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Untersuchung der Kommission habe ergeben, dass Google mit seinen Produkten eine marktbeherrschende Stellung einnehme. Diese habe der Konzern seit 2014 missbraucht, um seinen eigenen Produkten einen Vorteil zu verschaffen. Dadurch habe Google gegen Artikel 102 des Vertrags \u00fcber die Arbeitsweise der Europ\u00e4ischen Union versto\u00dfen.<\/p>\n<p>    EU sieht Interessenkonflikt bei Google<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach \u00dcberzeugung der Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde entsteht durch das Gesch\u00e4ftsmodell von Google ein Interessenkonflikt: Das Tech-Unternehmen schaltet Werbung einerseits selbst, vermittelt aber auch zwischen Werbetreibenden und denen, die den Platz daf\u00fcr online zur Verf\u00fcgung stellen. F\u00fcr die Vermittlung von den Werbepl\u00e4tzen hat das Unternehmen einen eigenen Marktplatz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Kommission fordert Google nun auf, sich nicht weiter selbst zu bevorzugen. Die Haupteinnahmequelle des Unternehmens sei Werbung, hei\u00dft es in der Mitteilung. Google hat 60 Tage Zeit, um der Kommission mitzuteilen, wie sie ihr Gesch\u00e4ftsmodell den Vorgaben entsprechend anpassen wollen.\u00a0&#8222;Google muss jetzt mit einer ernsthaften L\u00f6sung f\u00fcr seine Interessenkonflikte vortreten. Falls dies nicht geschieht, werden wir nicht z\u00f6gern, starke Ma\u00dfnahmen durchzusetzen&#8220;, erkl\u00e4rte EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera.<\/p>\n<p>    Google k\u00fcndigt Berufung an<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGoogle bezeichnete die Entscheidung als &#8222;falsch&#8220; und k\u00fcndigte an, Berufung einzulegen. &#8222;Sie verh\u00e4ngt eine ungerechtfertigte Geldstrafe und verlangt \u00c4nderungen, die Tausenden von europ\u00e4ischen Unternehmen schaden werden, indem sie es ihnen erschweren, Geld zu verdienen&#8220;, sagte Lee-Anne Mulholland, Googles globale Leiterin f\u00fcr Regulierungsangelegenheiten, mit Blick auf die EU-Kommission.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBr\u00fcssel bereitete seit Monaten eine Strafe in dem sogenannten &#8222;Google Adtech&#8220;-Fall vor. Die EU wirft dem Konzern vor, dass er seine marktbeherrschende Stellung im Werbemarkt missbraucht. Die Ermittlungen hatten im Jahr 2021 begonnen.<\/p>\n<p>    US-Pr\u00e4sident Trump reagiert umgehend<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump drohte Europa umgehend mit Gegenma\u00dfnahmen. Die EU-Strafe sei &#8222;sehr unfair&#8220; und bedrohe US-Investitionen und Jobs, kritisierte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Er werde sich gezwungen sehen, ein Verfahren f\u00fcr neue Z\u00f6lle einzuleiten, wenn US-Unternehmen weiter zur Kasse gebeten w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Kommission hatte Google und Alphabet seit 2018 bereits mit mehreren Wettbewerbsstrafen in Gesamth\u00f6he von rund acht Milliarden Euro belegt. Der Konzern verdaute sie jeweils schnell. Die bisher h\u00f6chste Strafe gab es mit gut vier Milliarden Euro wegen des Gesch\u00e4fts mit dem Google-Betriebssystem Android.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-277878.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Kathrin Schmid, ARD Br\u00fcssel, tagesschau, 05.09.2025 17:52 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 05.09.2025 21:55 Uhr Die EU-Kommission hat gegen Google wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen Wettbewerbsregeln im Werbegesch\u00e4ft eine Strafe von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":399887,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,1764,548,942,663,158,3934,3935,4149,13,14,15,12,4412],"class_list":{"0":"post-399886","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eilmeldung","11":"tag-eu","12":"tag-eu-kommission","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-google","18":"tag-headlines","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-wettbewerb"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115154076644407396","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/399886","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=399886"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/399886\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/399887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=399886"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=399886"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=399886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}