{"id":400279,"date":"2025-09-06T02:12:19","date_gmt":"2025-09-06T02:12:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/400279\/"},"modified":"2025-09-06T02:12:19","modified_gmt":"2025-09-06T02:12:19","slug":"antisemitismusvorwuerfe-entkraeftet-luke-carters-werk-wieder-komplett","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/400279\/","title":{"rendered":"Antisemitismusvorw\u00fcrfe entkr\u00e4ftet, Luke Carters Werk wieder komplett"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Chemnitz. Die Organisatoren der Street-Art-Schau Ibug in Chemnitz sehen die Antisemitismusvorw\u00fcrfe gegen mehrere ausgestellte Arbeiten entkr\u00e4ftet. Mehrere wissenschaftliche und juristische Gutachten wiesen deutlich darauf hin, dass die Vorw\u00fcrfe grundlegend anzuzweifeln seien, hie\u00df es. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Deswegen werde die vor\u00fcbergehend in Teilen abgedeckte Arbeit des in Leipzig lebenden Briten Luke Carter wieder in vollem Umfang gezeigt, teilte der Vorstand mit. Alle beanstandeten Kunstwerke seien durch die Freiheit der Kunst gedeckt. Sie werden allerdings weiter mit einer Erl\u00e4uterung und Einordnung versehen. <\/p>\n<p>Kunst als antisemitische Propaganda?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">In einem Brief hatten rund 90 Unterzeichner kritisiert, dass Kunstwerke in der aktuellen Schau eindeutig antisemitische Inhalte h\u00e4tten. Kunst d\u00fcrfe nicht zur Projektionsfl\u00e4che antisemitischer Propaganda werden, kritisieren die Unterzeichner. Sie forderten, die beanstandeten Werke aus der Ausstellung zu entfernen. Dabei handelt es sich um Arbeiten von Luke Carter und Plan B, die aus Sicht der Kritiker den j\u00fcdischen Staat \u201ed\u00e4monisierende und delegitimierende Botschaften\u201c enthielten. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Zun\u00e4chst hatten die Organisatoren daraufhin zumindest Teile der Arbeit Carters (mit dem Schriftzug \u201eDEUTSCHLAND MORDET MIT\u201c) verdeckt. Laut dem Historiker Peter Jelavich von der Johns Hopkins Universit\u00e4t seien Teile des Werkes problematisch, hie\u00df es zu Wochenbeginn zur Begr\u00fcndung. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Unter anderem Professor Marc Siegel von der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz habe die Vorw\u00fcrfe nun entschieden zur\u00fcckgewiesen. Die Arbeiten seien vielmehr \u201ekritische k\u00fcnstlerische Reflexionen \u00fcber die Handlungen Israels gegen\u00fcber dem pal\u00e4stinensischen Volk und die politische Verstrickung Deutschlands\u201c. Siegel ist in Mainz Professor f\u00fcr Filmwissenschaft und forscht nach eigenen Angaben zu Fragen der Queer Studies und des Experimentalfilms.<\/p>\n<p>Besucherrekord schon vor dem Abschlusswochenende<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die 20. Ibug l\u00e4sst in Zeiten zunehmender Polarisierung aber auch Raum f\u00fcr die reine Freude am k\u00fcnstlerischen Ausdruck ohne Botschaft. Kunst, wie sie an allen Ecken und Enden in der Auseinandersetzung mit dem Geb\u00e4ude entsteht. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dieses Jahr wurde daf\u00fcr ein ehemaliges Krankenhaus in Chemnitz auserkoren. Gezeigt werden Arbeiten von 70 K\u00fcnstlern und Kollektiven aus dem In- und Ausland. Die Schau ist Teil des Programms von Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bisher haben nach Veranstalterangaben schon rund 22.000 Menschen die aktuelle Schau gesehen. Das sei ein Rekord. An diesem Wochenende (5. bis 7. September) \u00f6ffnet sie das letzte Mal ihre Tore f\u00fcr Besucher.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\"><b>Info<\/b>: Am 5. September von 15 bis 20 Uhr und am 6. und 7. September von 10 bis 20 Uhr ge\u00f6ffnet, Scheffelstra\u00dfe 110, Chemnitz; mehr Infos und Tickets auf <a href=\"https:\/\/ibug-art.de\/\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/ibug-art.de\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/ibug-art.de\/\">ibug-art.de <\/a><\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-5u8rgl-0 cBUuy\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Chemnitz. Die Organisatoren der Street-Art-Schau Ibug in Chemnitz sehen die Antisemitismusvorw\u00fcrfe gegen mehrere ausgestellte Arbeiten entkr\u00e4ftet. 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