{"id":400664,"date":"2025-09-06T05:47:12","date_gmt":"2025-09-06T05:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/400664\/"},"modified":"2025-09-06T05:47:12","modified_gmt":"2025-09-06T05:47:12","slug":"1-fc-koeln-lukas-kwasniok-im-interview-moechte-ein-wertetreues-chamaeleon-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/400664\/","title":{"rendered":"1. FC K\u00f6ln: Lukas Kwasniok im Interview \u2013 \u201eM\u00f6chte ein wertetreues Cham\u00e4leon sein\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Lukas Kwasniok ist das Symbol des furiosen K\u00f6lner Saisonstarts. Der Trainer hat das Umfeld positiv angez\u00fcndet. Im Interview erkl\u00e4rt er, ob ihm die gro\u00dfe Euphorie Angst macht \u2013 und spricht nach seinen Auftritten im Trikot \u00fcber die Macht der Bilder.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Lukas Kwasniok hat sich seinen Traum erf\u00fcllt \u2013 er hat es geschafft, Bundesligatrainer zu werden. Durch den guten Start des 1. FC K\u00f6ln mit zwei Siegen steht er im Blickpunkt \u2013 vor allem aber auch, weil er sich von vielen etablierten Trainern unterscheidet. Das hat nicht nur mit seiner Kleiderwahl zu tun. <\/p>\n<p><b>WELT AM SONNTAG:<\/b> Sie sind mit dem 1. FC mit zwei Siegen in die neue Bundesligasaison gestartet. Genie\u00dfen Sie Ihr Leben in vollen Z\u00fcgen?<\/p>\n<p><b>Lukas Kwasniok:<\/b> Ich schnaufe ein wenig durch. Wir haben den Spielern in der L\u00e4nderspielpause drei Tage freigegeben. Das hilft, etwas Frische hereinzubekommen. Aber wir stehen ja auch noch ganz am Anfang der Saison, unsere Akkus sind noch voll.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Jetzt sind Sie der Frage, was dieser gute Start in Ihnen ausl\u00f6st, aber ausgewichen.<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> (lacht) Meine Laune \u2013 und die im ganzen Verein \u2013 ist nat\u00fcrlich besser, als wenn du die Spiele verloren h\u00e4ttest. Aber wir klopfen uns nicht gegenseitig auf die Schultern, sondern arbeiten weiter. Wir machen uns viele Gedanken, lassen die Erkenntnisse der ersten Spiele sacken und \u00fcberlegen, wie wir weiterhin eine gute Mischung finden k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich kommen wir auch ein wenig zur Ruhe, aber von Montag an sind wir wieder voll fokussiert auf unser Ausw\u00e4rtsspiel in Wolfsburg. Genie\u00dfen k\u00f6nnen wir vielleicht ein wenig in der Winterpause. Vorausgesetzt, wir haben bis dahin weiter gut gearbeitet.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Die Fans sind durch die Auftaktsiege euphorisiert.<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Das wollen wir ja auch, denn davon k\u00f6nnen wir profitieren. Gerade bei den Heimspielen wollen wir die Energie nutzen, die entstehen kann, wenn wir 50.000 Fans im R\u00fccken haben. Zu unseren Ausw\u00e4rtsspielen kommen auch immer sehr viele Fans, das f\u00fchlt sich dann auch wie ein Heimspiel an. Wir wollen daraus ein Zusammenspiel werden lassen zwischen der Mannschaft und den Fans. Wenn wir gute Leistungen bringen, kann ein gemeinsamer Glaube an die eigene St\u00e4rke entstehen. Der kann sich wie ein Virus ausbreiten, alle erfassen und uns gemeinsam noch st\u00e4rker machen. Aber das kannst du nicht herbeireden, du kannst nur darauf hinarbeiten. Doch bitte: Wir haben gerade mal zwei Spiele gewonnen.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Einige Fans singen schon vom Europapokal. Macht Ihnen das Angst?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Man darf nicht immer alles auf die Goldwaage legen. Die K\u00f6lner singen gern, aber sie lachen auch gern und bringen dabei eine geh\u00f6rige Portion Selbstironie zum Ausdruck. Hier genie\u00dft man den Moment, aber niemand wird sich darauf ausruhen. Ich sehe jetzt meine Ausgabe auch nicht darin, mit dem erhobenen Zeigefinger durch K\u00f6ln zu laufen. Lassen wir die Menschen doch feiern, wenn wir gewinnen. Wichtig ist, dass wir das richtig einordnen. Und das tun wir. Es kann auch schnell wieder in die andere Richtung gehen.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Sie haben mal gesagt, Sie handeln nach dem Motto \u201eLeading by Walking around\u201c \u2013 \u201eF\u00fchren durch Herumlaufen\u201c. Was ist darunter zu verstehen?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Wenn man nach dem Training zu den Fans geht und Autogramme schreibt, dann kann man einfach unterschreiben und weitergehen. Ich brauche aber immer viel Zeit, bis ich wieder in der Kabine bin, weil ich es genie\u00dfe, ein bisschen Small Talk zu machen. Es macht mir Spa\u00df, auch mit den Mitarbeitern des Vereins zu reden. Weil ich es wichtig finde, sich Zeit f\u00fcreinander zu nehmen. Das habe ich immer so gehandhabt. Es ist wichtig, sich Wertsch\u00e4tzung entgegenzubringen. Ich mag es nicht, wenn die Menschen das Gef\u00fchl haben, ich arbeite hier einfach nur einen Job ab. Ich m\u00f6chte, dass sie sp\u00fcren, dass ich es gern mache.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Sie waren mit den Leistungen aus den ersten beiden Spielen nicht uneingeschr\u00e4nkt zufrieden. Warum nicht?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Was mir richtig gut gefallen hat, war, dass wir als Team aufgetreten sind. Und das ist das, was eingefordert worden ist \u2013 von den Verantwortlichen, von Fans, von mir. Eines k\u00f6nnen die Menschen immer von uns immer verlangen: dass wir leidenschaftlich verteidigen. Wir haben in Mainz wenig zugelassen, wir haben gegen Freiburg wenig zugelassen. Was aber noch nicht so fl\u00fcssig war: Wenn wir die M\u00f6glichkeit hatten, ins letzte Drittel zu kommen, haben wir uns schwergetan. Das hat erst funktioniert, nachdem es einen Platzverweis gegen die Mainzer gegeben und es gegen Freiburg 3:0 gestanden hat.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Nach dem Ende der vergangenen Saison hatten Sie mehrere Angebote. Sie haben gesagt, sie h\u00e4tten sich aus einem Impuls heraus f\u00fcr den 1. FC K\u00f6ln entschieden. War es aber nicht auch wichtig, dass der Verein bereit war, in die Mannschaft zu investieren?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> In den Verhandlungen wurde relativ schnell deutlich, dass es ein, zwei Abg\u00e4nge geben wird \u2013 und dass das Geld, das so hereinkommt, in neue Spieler investiert werden soll. Das war f\u00fcr mich schon ein wichtiger Teilaspekt in der Entscheidungsfindung. Denn durch die Transfersperre &#8230;<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> &#8230; der FC durfte im Winter 2023\/24 und im Sommer 2024 keine neuen Spieler unter Vertrag nehmen &#8230;<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> &#8230; fehlte ein wenig frisches Blut. Durch den Aufstieg war es dann m\u00f6glich, Ver\u00e4nderungen vorzunehmen. Die waren auch wichtig. Unser Ansatz war es, die Quantit\u00e4t zu reduzieren und die Qualit\u00e4t zu erh\u00f6hen. Wir haben aktuell 22 Spieler, das ist eine ganz gute Zahl. Es ist ja so: Etwa 16 bis 18 Feldspieler kommen \u00fcber eine Saison auf relativ viel Einsatzzeit. Wenn du die hast, gibt es einen guten Konkurrenzkampf. Die, die neu gekommen sind, dr\u00e4ngen in die Mannschaft \u2013 die, die schon l\u00e4nger hier sind, wollen ihre Pl\u00e4tze behaupten. Doch weil alle eine reelle Chance haben, regelm\u00e4\u00dfig zu spielen, freuen sie sich auch miteinander \u00fcber Erfolge. Und das ist ja gerade in der heutigen Zeit keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit mehr.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Warum nicht?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Weil einzelne Spieler heute viel st\u00e4rker bewertet werden. Da f\u00e4llen die Medien ein Urteil, da sagt der Berater etwas. Das kann dann dazu f\u00fchren, dass der eine oder andere vergisst, dass Fu\u00dfball ein Mannschaftssport ist. Und dazu geh\u00f6rt es eben auch, mal nicht zu spielen. Dann solltest du trotzdem sagen: \u201eOkay, diesmal war ich nicht erste Wahl, aber mein Kollege hat es super gemacht. Ich freue mich mit ihm \u2013 und werde trotzdem versuchen, ihn in der n\u00e4chsten Woche im Training herauszufordern, um selbst wieder zu spielen.\u201c So sollte das sein.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Sie hatten Marius B\u00fclter, der das Siegtor in Mainz geschossen hatte, vor dem Spiel gegen Freiburg gesagt, dass Sie \u00fcberlegen, ihn nicht aufzustellen. Wollten Sie ihn kitzeln?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Ich habe die Verantwortung f\u00fcr die Mannschaft. Und wenn ich einen Spieler auf den Platz schicke, dann kann ich das nur tun, wenn ich das Gef\u00fchl habe: Okay, der kann bestm\u00f6glich performen. Wenn ich aber das Gef\u00fchl habe, er ist nicht so frisch, vielleicht angeschlagen \u2013 dann kann ich ihn nicht einfach aufstellen, nur weil die Erwartungshaltung vielleicht so ist. Und das habe ich Marius dann auch gesagt. Er hat das verstanden.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Sie haben ihn dann aber doch spielen lassen \u2013 und B\u00fclter hat ein Tor gemacht und ein weiteres vorbereitet.<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Gott sei Dank, ich klopfe auf Holz. Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft dieses Gesp\u00fcr haben werde, eine richtige Entscheidung zu treffen.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil der Trainerarbeit. F\u00fcr Sie vielleicht ein noch wichtigerer?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Ja. Ich w\u00fcrde mich aktuell schwertun, beispielsweise in England zu arbeiten. Mein Englisch ist nicht gut genug. Da h\u00e4tte ich die Bef\u00fcrchtung, dass mir etwas fehlen w\u00fcrde. Die Sprache kann sehr m\u00e4chtig sein. Genauso wie Bilder sehr m\u00e4chtig sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Dass Sie bei den Spielen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/1-fc-koeln\/article68aaf7567e689a64b6fe7513\/Koeln-siegt-in-Mainz-Trainer-Kwasniok-jubelt-im-Trikot-nach-spaetem-Lucky-Punch.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/1-fc-koeln\/article68aaf7567e689a64b6fe7513\/Koeln-siegt-in-Mainz-Trainer-Kwasniok-jubelt-im-Trikot-nach-spaetem-Lucky-Punch.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">im FC-Spielertrikot<\/a> gecoacht haben, hat f\u00fcr viel Aufsehen gesorgt. Waren Sie sich dessen bewusst, als Sie sich dazu entschieden haben?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Nein. Es sollte in allererster Linie ein Zeichen an die Mannschaft sein. Als das Trikot bei einem Sponsorenabend vorgestellt wurde, dieses rot-wei\u00df gestreifte Trikot, da wurde ich sehr emotional. Da hatte ich die \u00dcberlegung, das beim ersten Bundesligaspiel anzuziehen. Vor allem, um den Jungs zu zeigen: Hey, es ist Matchday \u2013 und ich bin einer von euch. Nat\u00fcrlich kann ich nicht dasselbe Trikot tragen wie die Jungs. Deshalb habe ich gegen Freiburg das schwarze getragen. Doch dass es solche Wellen schl\u00e4gt \u2013 daran merkt man halt, dass man in K\u00f6ln ist. Denn ich bin ja nicht der erste Trainer, der das gemacht hat. Ich wollte nur diesen Stolz ausdr\u00fccken, den ich empfinde, Trainer des 1. FC K\u00f6ln zu sein. Dann hat sich das Ganze ein bisschen verselbstst\u00e4ndigt \u2013 und jetzt komme ich aus der Nummer nicht mehr raus. Jetzt muss ich die Trikots tragen, bis sie kaputtgehen. (lacht)<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Wenn Ihnen ein konservativer Mensch sagen w\u00fcrde \u201eSo sollte sich ein Bundesligatrainer aber nicht auff\u00fchren\u201c \u2013 k\u00f6nnten Sie das nachvollziehen?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Es w\u00fcrde mich nicht interessieren. Es wird immer Menschen geben, die das, was du machst, nicht gut finden. Doch alles, was ich tue, ist einzig und allein dem Ziel untergeordnet, mit der Mannschaft f\u00fcr den Verein erfolgreich zu sein. Und wenn ich das Gef\u00fchl habe: Das ist das Richtige, dann mache ich es auch. Egal, was andere denken.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Manche Trainer glauben, sie m\u00fcssten sich in bestimmten Situationen auch mal verstellen.<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Ich muss authentisch sein, das geht auch gar nicht anders \u2013 selbst wenn nicht alles, was ich sage oder mache, so im <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/1-fc-koeln\/article688605aa0ba0d7115107b6d8\/1-FC-Koeln-Kwasniok-Die-Menschen-erwarten-Ehrlichkeit-und-vertragen-die-Wahrheit-nicht.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/1-fc-koeln\/article688605aa0ba0d7115107b6d8\/1-FC-Koeln-Kwasniok-Die-Menschen-erwarten-Ehrlichkeit-und-vertragen-die-Wahrheit-nicht.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Knigge f\u00fcr Fu\u00dfballtrainer<\/a> steht. Auch wenn ich mir damit mal den Mund verbrennen sollte. Das passiert. Wenn ich nicht mehr so sein kann, wie ich bin \u2013 in diesem Moment werde ich dieses Business verlassen. Wenn ich mich nur noch so verhalten m\u00fcsste, wie andere mich haben wollen, dann h\u00e4tte es keinen Sinn mehr.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Im Zweifel also mit dem Kopf durch die Wand?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Das habe ich nicht gesagt. Nat\u00fcrlich agiere ich immer ein wenig angepasst an die Situation, das ist doch klar. Es braucht auch eine gewisse Flexibilit\u00e4t. Ich m\u00f6chte ein wertetreues Cham\u00e4leon sein: Die Situation so annehmen, wie man es tun muss \u2013 ohne aber die eigenen Werte dabei zu verkaufen. Das versuche ich genau so zu leben. Und das kann ich, deshalb bin ich gl\u00fccklich. Das war schon immer so.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Sie haben schon fr\u00fch als Trainer gearbeitet. 2007 wurden Sie Cheftrainer beim s\u00e4chsischen Landesligisten OSV Rastatt, da waren Sie 27. Haben Sie sich seither wesentlich ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Ich hoffe stark, dass ich mich als Trainer weiterentwickelt habe, mich verbessert habe. Aber ich hoffe auch, dass ich mich als Mensch nicht ver\u00e4ndert habe.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Welche Vision haben Sie f\u00fcr den 1. FC K\u00f6ln?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> Ich w\u00fcrde gern jeden Verein, bei dem ich arbeite, mit einem Punkteschnitt von 1,5 pro Spiel verlassen. Die Klubs, bei denen ich bisher gearbeitet habe, sind immer Underdogs gewesen: Jena in der Regionalliga und in der Dritten Liga, Saarbr\u00fccken nach unserem Aufstieg in der Dritten Liga und auch in Paderborn in der Zweiten Liga. Das will ich hier mit dem 1. FC K\u00f6ln auch schaffen. Aber bitte nicht missverstehen: Ich m\u00f6chte einen Schnitt von 1,5 Punkten in meiner gesamten Vertragslaufzeit anstreben. Das ist nicht die Zielsetzung f\u00fcr diese Saison.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Mit diesem Punkteschnitt k\u00f6nnte es sogar mit einer Qualifikation f\u00fcr den Europapokal klappen. Dann m\u00fcssten Sie an der Seitenauslinie Anzug tragen.<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> (lacht schallend) Vielleicht kann man ja ein Sakko \u00fcbers Trikot ziehen.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Ob die Uefa das durchgehen lassen w\u00fcrde?<\/p>\n<p><b>Kwasniok:<\/b> (lacht immer noch) Lassen Sie uns dar\u00fcber doch vielleicht besser zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt sprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lukas Kwasniok ist das Symbol des furiosen K\u00f6lner Saisonstarts. Der Trainer hat das Umfeld positiv angez\u00fcndet. 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