{"id":401026,"date":"2025-09-06T09:09:09","date_gmt":"2025-09-06T09:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401026\/"},"modified":"2025-09-06T09:09:09","modified_gmt":"2025-09-06T09:09:09","slug":"abschied-von-armani-lange-schlangen-am-sarg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401026\/","title":{"rendered":"Abschied von Armani: Lange Schlangen am Sarg"},"content":{"rendered":"<p>Mailand (dpa) &#8211; Italien nimmt Abschied von seinem bekanntesten Modemacher Giorgio Armani. Vor der Zentrale des Armani-Konzerns in Mailand stellten sich viele Hundert Menschen in einer langen Schlange an, um zum Sarg des im Alter von 91 Jahren gestorbenen Designers zu kommen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Sarg steht im Teatro Armani, wo in den vergangenen Jahren seine gro\u00dfen Modeschauen stattfanden. Der Modesch\u00f6pfer wohnte nur einige H\u00e4user weiter, in einer der elegantesten Stra\u00dfen der Millionenstadt im Norden Italiens.<\/p>\n<p>Der Sarg wurde am Morgen mit einem Leichenwagen in das Geb\u00e4ude gebracht. Aus der wartenden Menge gab es viel Applaus. Bis Sonntagabend ist Gelegenheit, Abschied zu nehmen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Beisetzung soll am Montag im kleinen Kreis stattfinden. Armani starb am Donnerstag, nachdem ihm die Gesundheit bereits seit einigen Monaten zu schaffen gemacht hatte. Im Juni und Juli hatte er bereits die Teilnahme an seinen Modeschauen absagen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Sarg in abgedunkeltem Raum<\/p>\n<p>Der Saal, in dem der Sarg steht, ist abgedunkelt. Erleuchtet wird er von mehreren Hundert Papierlaternen. Auf einer gro\u00dfen Leinwand ist neben einem gro\u00dfen Foto, das Armani am Ende einer Modeschau zeigt, in italienischer Sprache zu lesen: \u00abDas Verm\u00e4chtnis, das ich hinterlassen m\u00f6chte, besteht aus Engagement, Respekt und Aufmerksamkeit f\u00fcr Menschen und die Realit\u00e4t. Damit beginnt alles.\u00bb Auf dem Sarg liegt ein Strau\u00df wei\u00dfer Rosen.<\/p>\n<p>Armani geh\u00f6rte jahrzehntelang zu den wichtigsten Modemachern der Welt. Nach den ersten Jahren, in denen er f\u00fcr andere H\u00e4user arbeitete, gr\u00fcndete er Mitte der 70er Jahre mit seinem Partner Sergio Galeotti die Giorgio Armani SpA. Das war die Keimzelle eines Konzerns, der heute viele Milliarden wert ist.\u00a0<\/p>\n<p>Das Geld kam anfangs durch Mode herein, dann auch durch Accessoires, Parf\u00fcms und Hotels. Nach Galeottis fr\u00fchem Tod 1985 geh\u00f6rte das Unternehmen Armani allein.\u00a0<\/p>\n<p>Testament soll in n\u00e4chsten Tagen er\u00f6ffnet werden<\/p>\n<p>Wie es mit dem Konzern weitergeht, ist noch nicht bekannt. Der Modemacher soll aber Pl\u00e4ne f\u00fcr seine Nachfolge hinterlassen haben. Nach italienischen Medienberichten soll in den Tagen nach der Beerdigung sein Testament er\u00f6ffnet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mailand (dpa) &#8211; Italien nimmt Abschied von seinem bekanntesten Modemacher Giorgio Armani. Vor der Zentrale des Armani-Konzerns in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":401027,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,355,2549,350,8970,1209],"class_list":{"0":"post-401026","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-italien","12":"tag-leute","13":"tag-mode","14":"tag-muenster","15":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115156573515861473","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=401026"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401026\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/401027"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=401026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=401026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=401026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}