{"id":401090,"date":"2025-09-06T09:43:12","date_gmt":"2025-09-06T09:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401090\/"},"modified":"2025-09-06T09:43:12","modified_gmt":"2025-09-06T09:43:12","slug":"ein-wenig-farbe-nominiert-fuer-deutschen-musical-theater-preis-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401090\/","title":{"rendered":"\u201eEin wenig Farbe\u201c nominiert f\u00fcr Deutschen Musical Theater Preis \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Die Produktion \u201eEin wenig Farbe\u201c der Musikalischen Kom\u00f6die ist f\u00fcr den Deutschen Musical Theater Preis 2025 in der Kategorie \u201eBestes Revival\u201c nominiert. Unter der Regie von Lucia Reichard feierte das Musical von Rory Six im Oktober 2024 Premiere an der Musikalischen Kom\u00f6die, der Spezialspielst\u00e4tte der Oper Leipzig f\u00fcr Operette, Musical und Spieloper. In der Hauptrolle als trans*Frau Helena \u00fcberzeugte die Musicaldarstellerin AMY mit ber\u00fchrender Intensit\u00e4t Publikum wie Presse.<\/p>\n<p>Aber die Musikalische Kom\u00f6die feierte noch weitere Erfolge: Auch wirtschaftlich befindet sich die Musikalische Kom\u00f6die Leipzig auf Erfolgskurs. Erstmalig mit einem Umsatz von \u00fcber zwei Millionen Euro und einer Auslastung von 81 % trotz erh\u00f6hter Platzkapazit\u00e4t seit der Saalrestaurierung verzeichnete die Musikalische Kom\u00f6die 2024\/25 eine ihrer erfolgreichsten Spielzeiten \u00fcberhaupt. Damit festigt das Haus seinen Rang als f\u00fchrende Adresse f\u00fcr Operette, Musical und Spieloper im deutschsprachigen Raum.<\/p>\n<p>\u201eBei der Planung ist es uns ein Anliegen, wichtige gesellschaftliche Themen aufzugreifen und uns an den W\u00fcnschen unseres Publikums zu orientieren\u201c, erkl\u00e4rt Torsten Rose, Direktor der Musikalischen Kom\u00f6die Leipzig.<\/p>\n<p>\u201eUnser Erfolg spiegelt sich in den Besucherzahlen, die sich nach Restaurierung der Spielst\u00e4tte und nach der Pandemie sogar noch gesteigert haben. Wir freuen uns sehr \u00fcber die Aufmerksamkeit weit \u00fcber die Landesgrenzen hinaus nicht nur f\u00fcr Strau\u00df-Operette und das einzigartige Carpendale-Musical von Thomas Hermanns, sondern auch \u00fcber die Anerkennung unseres engagierten Programms durch die Nominierung des Musicals \u203aEin wenig Farbe\u2039 f\u00fcr den Deutschen Musical Theater Preis.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-632980\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/saal_mukotom_schulze.jpg\" alt=\"Der Saal der Musikalischen Kom\u00f6die. Foto: Tom Schulze\" width=\"2250\" height=\"1500\"  \/>Der Saal der Musikalischen Kom\u00f6die. Foto: Tom Schulze<br \/>\nAls Musical-Standort etabliert<\/p>\n<p>Neben ihrem Fokus auf Operette und Spieloper hat sich die Musikalische Kom\u00f6die Leipzig mit Erfolg als Musical-Standort etabliert \u2013 mit ambitionierten Neuproduktionen und Wiederentdeckungen, die bundesweit Aufmerksamkeit erzielen. Ein j\u00fcngstes Beispiel ist das nun nominierte \u201eEin wenig Farbe\u201c (Wiederaufnahme 10. Oktober 2025), das die bewegende Geschichte einer trans*Frau erz\u00e4hlt, die ihre wahre Identit\u00e4t lange verborgen h\u00e4lt, bis sie den mutigen Entschluss fasst, sich zu offenbaren.<\/p>\n<p>Die Nominierung f\u00fcr den Deutschen Musical Theater Preis w\u00fcrdigt nicht nur die hohe k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t der Leipziger Produktion, sondern setzt zugleich ein starkes Zeichen f\u00fcr gesellschaftliche Offenheit und Vielfalt. AMY ist die erste trans*Frau, die die Rolle der Helena verk\u00f6rpert.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Erfolge feierten die Ensembles der Musikalischen Kom\u00f6die im Genre Musical auch mit der herausragenden Inszenierung von \u201eThe Producers\u201c (Wiederaufnahme 20. September 2025) oder der Urauff\u00fchrung von \u201eHello! Again?\u201c, das anl\u00e4sslich des bevorstehenden 80. Geburtstags von Howard Carpendale erneut auf den Spielplan zur\u00fcckkehren wird (Wiederaufnahme 29. November 2025).<\/p>\n<p>Diesen Weg setzt die Spielst\u00e4tte der Oper Leipzig fort: Am 15. November 2025 feiert das Kultmusical \u201eThe Addams Family\u201c Premiere und zu \u201eTacheles 2026\u201c, dem Jahr der j\u00fcdischen Kultur in Sachsen, steht in der n\u00e4chsten Spielzeit mit \u201eDer Hase mit den Bernsteinaugen\u201c (Deutscher Musical Theater Preis \u201eBestes Musical\u201c 2019) eine deutsche Erstauff\u00fchrung auf dem Programm.<\/p>\n<p>Damit unterstreicht das Haus seine k\u00fcnstlerische Bandbreite und seine Bedeutung als eine der f\u00fchrenden Musicalb\u00fchnen im deutschsprachigen Raum.<\/p>\n<p>\u201eDas ist unser Erfolgsrezept! Ob Lortzing-Festival, Jukebox-Musical, Offenbach oder Broadway, wir k\u00f6nnen das auf h\u00f6chstem Niveau auf die B\u00fchne bringen\u201c, sagt Torsten Rose. \u201eDie gesteigerte Nachfrage gerade des jungen Publikums richtet sich daher nicht nur auf die gro\u00dfen Musicals, sondern auffallend auch auf die Operette; besonders die frech-moderne Inszenierung \u203aOrpheus in der Unterwelt\u2039 gewann in der letzten Saison die j\u00fcngeren Fans.\u201c<\/p>\n<p>Der Deutsche Musical Theater Preis<\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.deutschemusicalakademie.de\/deutscher-musical-theater-preis.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutsche Musical Theater Preis<\/a> ist die einzige Auszeichnung im deutschsprachigen Raum, die von Musicalprofis an Musicalprofis verliehen wird. Ziel des undotierten Preises ist es, herausragende k\u00fcnstlerische Leistungen im Genre Musical zu w\u00fcrdigen, deren \u00f6ffentliche Wahrnehmung zu st\u00e4rken und die Vielfalt dieser popul\u00e4ren B\u00fchnengattung sichtbar zu machen. Erstmals wurde er 2014 durch die Deutsche Musical Akademie verliehen.<\/p>\n<p>Die diesj\u00e4hrige Preisverleihung findet am 27. Oktober 2025 im TIPI am Kanzleramt in Berlin statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Produktion \u201eEin wenig Farbe\u201c der Musikalischen Kom\u00f6die ist f\u00fcr den Deutschen Musical Theater Preis 2025 in der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":401091,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,30,71,106878,859],"class_list":{"0":"post-401090","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-leipzig","12":"tag-musikalische-komoedie","13":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115156707418468212","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=401090"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401090\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/401091"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=401090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=401090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=401090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}