{"id":401143,"date":"2025-09-06T10:13:10","date_gmt":"2025-09-06T10:13:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401143\/"},"modified":"2025-09-06T10:13:10","modified_gmt":"2025-09-06T10:13:10","slug":"urheberrecht-ki-startup-anthropic-zahlt-milliardensumme-an-autoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401143\/","title":{"rendered":"Urheberrecht: KI-Startup Anthropic zahlt Milliardensumme an Autoren"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 06.09.2025 09:41 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Eine Gruppe US-Autoren hat dem KI-Startup Anthropic vorgeworfen, mit raubkopierten B\u00fcchern seinen Chatbot trainiert zu haben. Anthropic will nun 1,5 Milliarden Dollar in einen Fonds einzahlen. Die Einigung k\u00f6nnte wegweisend sein.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas KI-Unternehmen Anthropic aus den USA will mit einer Zahlung von 1,5 Milliarden Dollar eine Sammelklage von Autoren abwenden. Andrea Bartz, Charles Graeber und Kirk Wallace Johnson hatten ihre Sammelklage im vergangenen Jahr eingereicht. Sie werfen dem von Amazon und Alphabet unterst\u00fctzten Unternehmen vor, Millionen illegal kopierter B\u00fccher unerlaubt f\u00fcr das Training des KI-Chatbots Claude genutzt zu haben. Claude ist einer der erfolgreichsten Konkurrenten des <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/hightech-standort-wird-noch-staerker-openai-kommt-nach-muenchen,Uc6rZem\" title=\"Chat-GPT-Macher er\u00f6ffnen deutsche Niederlassung in M\u00fcnchen\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">popul\u00e4ren Chatbots ChatGPT von OpenAI<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie g\u00fctliche Einigung muss noch von einem Gericht genehmigt werden. Die grunds\u00e4tzliche Einigung war bereits im August bekanntgegeben worden, die finanziellen Details wurden jedoch erst jetzt offengelegt. &#8222;Diese historische Einigung \u00fcbertrifft jede andere bekannte Urheberrechts-Entsch\u00e4digung&#8220;, sagte der Anwalt der Kl\u00e4ger, Justin Nelson, der Nachrichtenagentur AFP. &#8222;Es ist die erste dieser Art im Zeitalter der K\u00fcnstlichen Intelligenz.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;Starke Botschaft an die KI-Industrie&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDen Gerichtsunterlagen zufolge sind durch den Vergleich rund 500.000 B\u00fccher abgedeckt, was rund 3.000 Dollar pro Buch entspricht &#8211; das Vierfache des gesetzlichen Mindestschadenersatzes nach US-Urheberrecht. Demnach muss Anthropic die raubkopierten Dokumente und s\u00e4mtliche Kopien vernichten, beh\u00e4lt aber die Rechte f\u00fcr legal erworbene und eingescannte B\u00fccher.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Diese Einigung sendet eine starke Botschaft an die KI-Industrie, dass es schwerwiegende Konsequenzen hat, wenn sie die Werke von Autoren raubkopiert, um ihre KI zu trainieren, und damit diejenigen beraubt, die es sich am wenigsten leisten k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rte Mary Rasenberger, Chefin des Schriftstellerverbandes Authors Guild.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnthropic will durch den Vergleich einen Prozess verhindern, der Anfang Dezember beginnen sollte. Er h\u00e4tte deutlich h\u00f6here Entsch\u00e4digungszahlungen zur Folge haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnthropic hatte diese Woche mitgeteilt, 13 Milliarden Dollar in einer Finanzierungsrunde eingenommen zu haben, wodurch das KI-Startup mit 183 Milliarden Dollar bewertet wird.<\/p>\n<p>    Klage auch gegen Apple und weitere Konzerne<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer geplante Vergleich ist der erste in einer Reihe von Klagen gegen Technologieunternehmen wie OpenAI, Microsoft und Meta Platforms wegen der Nutzung von urheberrechtlich gesch\u00fctztem Material f\u00fcr das Training generativer KI-Systeme.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einer am Freitag bei einem US-Bundesgericht in Kalifornien eingereichten Klage wird auch Apple vorgeworfen, gesch\u00fctzte Werke ohne Zustimmung, Urhebernennung oder Entsch\u00e4digung kopiert zu haben. Apple habe nicht versucht, die Autoren f\u00fcr die Verwendung ihrer Werke zu verg\u00fcten, hie\u00df es in der von den Autoren Grady Hendrix und Jennifer Roberson eingereichten Klageschrift. Eine Stellungnahme von Apple und den Anw\u00e4lten der Kl\u00e4ger liegt bislang nicht vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.09.2025 09:41 Uhr Eine Gruppe US-Autoren hat dem KI-Startup Anthropic vorgeworfen, mit raubkopierten B\u00fcchern seinen Chatbot trainiert&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":401144,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[29287,175,12296,170,169,29,30,671,1256,171,174,173,172,24106],"class_list":{"0":"post-401143","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-autoren","9":"tag-business","10":"tag-chatbot","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-ki","16":"tag-kuenstliche-intelligenz","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-urheberrecht"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115156825433432912","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=401143"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401143\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/401144"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=401143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=401143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=401143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}