{"id":401239,"date":"2025-09-06T11:07:11","date_gmt":"2025-09-06T11:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401239\/"},"modified":"2025-09-06T11:07:11","modified_gmt":"2025-09-06T11:07:11","slug":"weinzeit-am-feuersee-mit-beats-und-probierglas-eine-junge-alternative-zum-weindorf-startseite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401239\/","title":{"rendered":"Weinzeit am Feuersee: Mit Beats und Probierglas eine junge Alternative zum Weindorf &#8211; Startseite"},"content":{"rendered":"\n<p>Schon am fr\u00fchen Freitagabend wabern die treibenden Beats \u00fcber das giftgr\u00fcne Wasser des Sees. Rechtzeitig zum Start der zweiten \u201eWeinzeit\u201c in <a href=\"https:\/\/www.krzbb.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a>, einer Art Weinmesse mit Eventcharakter, haben sich auch die Regenwolken verzogen. Eigentlich beste Bedingungen f\u00fcr ein gegl\u00fccktes Outdoor-Event. Direkt neben der Johanneskirche stehen rund ein Dutzend Pavillonzelte, in denen Weing\u00fcter vor allem aus der Pfalz und dem Saarland ihre Sortimente pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Anfangs f\u00fcllen sich die Zelte nur langsam <\/p>\n<p>Kleine Anlaufschwierigkeiten hat die Veranstaltung am Freitag dennoch: Nur langsam tr\u00f6pfeln die ersten Besucher ein. Es sind dann vor allem jungen Menschen, die sich von der schicken Location und der Musik anlocken lassen: So wie Lucas, Vera, Phillip und Nicole. Den Vieren gef\u00e4llt, wie sie sagen, vor allem das zwanglose Konzept der Weinmesse, bei der man sich mit den gekauften Bons durchprobieren kann.<\/p>\n<p>Statt mit Barem direkt an den St\u00e4nden zu bezahlen, muss man hier zusammen mit einem Glas zuerst einen sogenannten Voucher erwerben. Den gibt es in Form einer \u201ekleinen Weinzeit\u201c zu 19 Euro und einer \u201egro\u00dfen Weinzeit\u201c zu 25 Euro. Daf\u00fcr k\u00f6nnen dann bis zu neun beziehungsweise 15 Weine zu je f\u00fcnf Zentilitern probiert werden. Meistens landet an den St\u00e4nden dann aber mehr im Glas.<\/p>\n<p>G\u00e4ste sch\u00e4tzen das Gespr\u00e4ch mit den Winzern <\/p>\n<p>Weinzeit-Besucher Lucas Dengler findet die Veranstaltung im Westen vor allem als Alternative zum Weindorf in der Innenstadt gelungen: \u201eDas Weindorf ist teurer und sehr viel unentspannter\u201c, sagt der Filderst\u00e4dter. Vera Mohr erg\u00e4nzt: \u201eDort kostet die Flasche Wein schonmal 50 Euro.\u201c Die Weinzeit setzt dagegen auf eine Art Einheitspreis: F\u00fcr einen kompletten Voucher zu 25 Euro gibt\u2019s fast alle Weine auch flaschenweise. Ab 23 Uhr verkaufen die Winzer auch direkt am Stand, sodass es dann nochmal g\u00fcnstiger werden kann. Veranstaltungsschluss ist erst um Mitternacht.<\/p>\n<p>Nicole Schmid aus G\u00e4rtingen sch\u00e4tzt an der kleinen Freiluft-Weinmesse aber noch etwas anderes: \u201eBei der Wahl der Weine kommt man mit den Winzern ins Gespr\u00e4ch\u201c, sagt sie vor dem Stand des VDP-Weinguts Kruger-Rumpf. Das Weingut aus der Pfalz stellt am Freitag und Samstag am Feuersee seine Weine von der Nahe vor. Sie liegen im Endverbraucherpreis alle zwischen zehn und 15 Euro. Bezahlbar also.<\/p>\n<p> Terminwahl in diesem Jahr \u201eetwas ungl\u00fccklich\u201c <\/p>\n<p>Am Stand des Landauer Wein- und Sektguts Wambsgan\u00df betont Vertriebsmitarbeiter Andreas Milly, dass er f\u00fcr die \u201eWeinzeit\u201c in Stuttgart eine breite Geschmackspalette vorh\u00e4lt: \u201eVon trocken bis s\u00fc\u00df ist alles dabei\u201c, sagt er. Konkret hei\u00dft das an diesem Stand: trockene Grauburgunder und Sauvignon Blanc, feinherbe Rieslinge oder auch mal eine s\u00fc\u00dfe Scheurebe. Auch hier fehlen die ganz teuren Tropfen.<\/p>\n<p>Milly war auch schon bei der ersten Stuttgarter Ausgabe der \u201eWeinzeit\u201c im Juli dieses Jahres mit dabei: Er glaubt, die Veranstaltung, die ihren Ursprung im Saarland hat und dort die Massen anziehe, m\u00fcsse sich in Stuttgart erst noch etablieren. Nicht ganz zufrieden zeigt er sich mit der Terminwahl f\u00fcr die Veranstaltungen in Stuttgart: Im Juli konkurrierte die Weinmesse mit dem benachbarten Stra\u00dfenfest \u201eWestallee\u201c. An diesem Wochenende muss sich das junge Format sogar der Konkurrenz des Weindorfs stellen.<\/p>\n<p> Veranstalter vom verl\u00e4ngerten Weindorf \u201ekalt erwischt\u201c <\/p>\n<p>Auch die Macher der Wein-Eventmesse, die neben dem Saarland und Stuttgart auch in M\u00fcnchen stattfindet, sind im Nachhinein nicht ganz gl\u00fccklich mit dem Termin am ersten September-Wochenende. Nathalie Harbig, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Tat und Drang GmbH in Neunkirch, die neben der \u201eWeinzeit\u201c auch das Street Food Festival am Feuersee verantwortet, r\u00e4umt ein, dass sie die Verl\u00e4ngerung des Weindorfs kalt erwischt hat.<\/p>\n<p>\u201eWir hatten bei der Planung extra darauf geachtet, dass wir erst nach dem Weindorf stattfinden\u201c, so Harbig. Von der Verl\u00e4ngerung habe sie zum Zeitpunkt der Planung noch nichts gewusst. Sicher ist sich die Eventveranstalterin hingegen, dass die \u201eWeinzeit\u201c eine andere Zielgruppe anspricht als das Weindorf: \u201eDort ist das gesetztere Publikum, das an Tischen sitzen und essen und trinken will\u201c, sagt sie. Die \u201eWeinzeit\u201c spreche eher \u201eParty-Menschen\u201c an, die zum Feiern kommen. Besucher Lucas Dengler formuliert es dann noch etwas pointierter: Im Vergleich zur \u201eWeinzeit\u201c, sagt er, \u201eist das Weindorf alt\u201c.<\/p>\n<p> Weinzeit am Feuersee <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>\u00d6ffnungszeiten<\/strong><br \/>Am Samstag hat die \u201eWeinzeit\u201c am Feuersee noch einmal von 17 bis 24 Uhr ge\u00f6ffnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schon am fr\u00fchen Freitagabend wabern die treibenden Beats \u00fcber das giftgr\u00fcne Wasser des Sees. 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