{"id":401740,"date":"2025-09-06T15:38:11","date_gmt":"2025-09-06T15:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401740\/"},"modified":"2025-09-06T15:38:11","modified_gmt":"2025-09-06T15:38:11","slug":"ploetzlich-braucht-deutschland-71-neue-gaskraftwerke-in-nur-zehn-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401740\/","title":{"rendered":"Pl\u00f6tzlich braucht Deutschland 71 neue Gaskraftwerke \u2013 in nur zehn Jahren"},"content":{"rendered":"<p>Gr\u00fcnen-Politiker haben bisher bestritten, dass man f\u00fcr die Energiewende so viele neue Gaskraftwerke braucht, wie sie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche plant. Zu Unrecht, wie sich jetzt zeigt: Laut Bundesnetzagentur braucht Deutschland sogar noch viel mehr Gaskraftwerke.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Zum Ausgleich der stark schwankenden Wind- und Solarstrom-Produktion braucht Deutschland bis zum Jahr 2035 einen komplett neuen Kraftwerkspark. Das ergibt sich aus dem neuen Bericht zur Versorgungssicherheit der Bundesnetzagentur (BNetzA), den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedete.  <\/p>\n<p>Die Bundesnetzagentur beziffert darin den Bedarf an steuerbaren Kraftwerken, die einspringen, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, auf 35,5 Gigawatt. Rein rechnerisch l\u00e4sst sich die Versorgungssicherheit in Deutschland also nur garantieren, wenn Deutschland innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre 71  Gaskraftwerke der gro\u00dfen 500-Megawattklasse errichten l\u00e4sst. Gaskraftwerke dieser Gr\u00f6\u00dfe kosten im Schnitt rund 600 bis 800 Millionen Euro pro St\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Bundesnetzagentur hatte in ihrem letzten, vor zwei Jahren ver\u00f6ffentlichten Bericht noch einen Neubau-Bedarf bis zum Jahr 2030 von rund 21 Gigawatt angenommen. Weil sich daf\u00fcr keine Investoren fanden, hatte sich bereits in der Ampelkoalition der fr\u00fchere Bundeswirtschaftsminister <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/energiewende-ampel-plan-neue-kraftwerke-gegen-dunkelflauten-gas-wasserstoff-solarenergie-windkraft\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/energiewende-ampel-plan-neue-kraftwerke-gegen-dunkelflauten-gas-wasserstoff-solarenergie-windkraft\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Robert Habeck<\/a> (Gr\u00fcne) daran gemacht, in Br\u00fcssel die Genehmigung f\u00fcr Bauzusch\u00fcsse zu beantragen \u2013  ohne Erfolg.  <\/p>\n<p>\u201eHerbst des Klimawiderstandes\u201c<\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, von der der EU-Kommission in K\u00fcrze die Erlaubnis zu bekommen, wenigstens einen Teil der ben\u00f6tigten Back-up-Kapazit\u00e4ten subventionieren zu d\u00fcrfen. Der neue Bericht der BNetzA l\u00e4sst einen raschen Abschluss der Verhandlungen noch dringlicher erscheinen.<\/p>\n<p>Obwohl Reiche in dieser Frage lediglich die Anstrengungen ihres gr\u00fcnen Vorg\u00e4ngers Habeck weiterf\u00fchrt, wurde sie aus Kreisen von Klimaschutz-Gruppen und Gr\u00fcnen-Politikern scharf kritisiert. \u201eEine Politik, die auf gigantische Mengen an fossilen Gaskraftwerken setzt, ohne den Weg in Richtung Wasserstoff zu gehen, verbrennt unsere Zukunft und schadet der Wirtschaft in Deutschland\u201c, erkl\u00e4rte die Fraktionsvorsitzende der Gr\u00fcnen im Bundestag, Katherina Dr\u00f6ge Anfang dieser Woche. Gegen \u201edie Geisterfahrt von Frau Reiche\u201c k\u00fcndigten die Gr\u00fcnen \u201eeinen Herbst des Klimawiderstandes\u201c an. <\/p>\n<p>Auch die \u201eDeutsche Umwelthilfe\u201c (DUH) machte medial gegen den Bau von Back-up-Kraftwerken mobil \u2013 und offenbar mit Erfolg: Der Umweltverein ver\u00f6ffentlichte diese Woche das Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Umfrage, demzufolge eine Mehrheit von 59 Prozent der Deutschen \u201efossile Projekte wie den Bau neuer Gaskraftwerke entschieden ablehnen\u201c, wie es in einer DUH-Mitteilung hei\u00dft: Unter den W\u00e4hlern der Union lehnten sogar 71 Prozent der W\u00e4hler neue Gaskraftwerke ab. <\/p>\n<p>Insbesondere Klimavereine, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Gr\u00fcne glauben, dass sich die Flatterhaftigkeit der Wind- und Solarstromproduktion auch ohne steuerbare Gaskraftwerke ausgleichen l\u00e4sst: Sie verweisen auf den boomenden Einsatz von Batteriespeichern. Auch m\u00fcsse lediglich die Stromnachfrage \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus254484228\/Strom-Simulationen-zeigen-fuer-wen-sich-ein-flexibler-Stromtarif-wirklich-lohnt.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus254484228\/Strom-Simulationen-zeigen-fuer-wen-sich-ein-flexibler-Stromtarif-wirklich-lohnt.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">flexibilisiert<\/a>\u201c werden \u2013 das hei\u00dft dem jeweiligen Angebot von Wind- und Solarstrom angepasst.<\/p>\n<p> Allerdings sind Batteriespeicher in privaten Haushalten in der Regel am Morgen nach zwei Stunden gef\u00fcllt und tragen zur Deckung des Strombedarfs w\u00e4hrend der oft zweiw\u00f6chigen winterlichen sogenannten Dunkelflauten ohne Wind und Sonne nichts bei. <\/p>\n<p>Die vom ehemaligen Gr\u00fcnen-Politiker Klaus M\u00fcller als Pr\u00e4sident geleitete Bundesnetzagentur erteilte diesen Ans\u00e4tzen jetzt auch eine Absage: Der Einsatz von \u201eFlexibilit\u00e4ten\u201c in erheblicher Gr\u00f6\u00dfenordnung sei zwar auch n\u00f6tig. Die st\u00e4ndigen Verbrauchsanpassungen ersetzten aber nicht den zus\u00e4tzlichen Bedarf an steuerbaren Kraftwerkskapazit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Insgesamt m\u00fcssten private und gewerbliche Verbraucher mithilfe ihrer Wallboxen, E-Autobatterien, Solarspeichern und Elektrolyse-Anlagen sowie industriellen Produktionsanpassungen f\u00fcr eine Flexibilisierung von 25 Gigawatt sorgen, was der Kapazit\u00e4t von 25 Atomkraftwerken entspricht: In dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung soll der  Energieverbrauch sozusagen \u201eatmen\u201c und je nach Verf\u00fcgbarkeit von Wind und Sonne hoch- oder heruntergefahren werden.<\/p>\n<p>Die Bundesnetzagentur ber\u00fccksichtigt in ihrem aktuellen Bericht zwei Szenarien: Falls alle Planvorgaben der Energiewende-Politik p\u00fcnktlich erf\u00fcllt werden, braucht Deutschland bis 2035 neue Gaskraftwerke im Umfang von 22 Gigawatt, also rund 44 Stromerzeuger der 500-Megawatt-Klasse.  <\/p>\n<p>Allerdings lassen aktuelle Entwicklungen darauf schlie\u00dfen, dass wichtige Energiewende-Ziele verfehlt werden. Auf Kurs ist bislang nur der Ausbau der Solarenergie. Doch auch hier k\u00f6nnten sich wegen regulatorischer Eingriffe, die aus Gr\u00fcnden der Netzstabilit\u00e4t notwendig wurden, ebenfalls noch Bremseffekte zeigen. Der Ausbau der Windenergie an Land und auf See h\u00e4ngt den Ausbauzielen deutlich hinterher. <\/p>\n<p>Dasselbe gilt f\u00fcr die Optionen zur \u201eFlexibilisierung\u201c der Stromnachfrage: So ist unwahrscheinlich, dass sich die Zahl der Elektroautos wie geplant von aktuell rund 1,2 Millionen bis 2030 auf 15 Millionen steigern l\u00e4sst. Die Autobatterien, die den Planungen zufolge auch als Zwischenpuffer f\u00fcr Wind- und Solarstrom dienen sollten, stehen also bei Weitem nicht im gew\u00fcnschten Umfang zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Auch der Bau von Elektrolyseuren zur Produktion von Wasserstoff, die der Flexibilisierung der Stromnachfrage dienen konnten, kommt nicht in Gang.<\/p>\n<p>Die deutlich absehbaren Zielverfehlungen dieser Art hat die Bundesnetzagentur in einem zweiten Szenario eingepreist. Ergebnis: Deutschland braucht bis 2035 sogar 35,5 Gigawatt steuerbare Kraftwerkskapazit\u00e4t, also 71 neue Kraftwerke.<\/p>\n<p>\u201eAuch k\u00f6nnte es durch diese Verz\u00f6gerungen im Jahr 2030 zu seltenen Situationen kommen, in denen der Strommarkt die Nachfrage nicht vollst\u00e4ndig decken kann\u201c, hei\u00dft es in dem Bericht: \u201eIn solchen F\u00e4llen m\u00fcssten beispielsweise zus\u00e4tzliche Reserven au\u00dferhalb des Strommarktes f\u00fcr die Versorgungssicherheit eingesetzt werden.\u201c<\/p>\n<p>Auch Kohlekraftwerke k\u00f6nnten l\u00e4nger laufen<\/p>\n<p>Die Bundesnetzagentur schreibt in ihrem Bericht zur Versorgungssicherheit lediglich von \u201esteuerbarer Kraftwerksleistung\u201c und nennt Gaskraftwerke dabei nur als ein technologisches Beispiel. Theoretisch k\u00f6nnten auch Kohlekraftwerke diese steuerbare Leistung bereitstellen. Genehmigt die EU-Kommission weiterhin keine Subventionen f\u00fcr Gaskraftwerke, wird Deutschland gar keine andere Wahl haben, als seine bestehenden Kohlekraftwerke nicht nur in Reserve zu halten, sondern diese auch umfangreich zu nutzen.<\/p>\n<p>Die Hoffnung der Klimaschutz-Szene, statt Gaskraftwerke k\u00f6nnten auch Batterien oder \u00c4hnliches f\u00fcr die n\u00f6tige Versorgungssicherheit sorgen, wird durch den BNetzA-Bericht nicht best\u00e4rkt. Trotz der dort beteuerten Technologieoffenheit findet sich das Wort \u201eGaskraftwerke\u201c auf 50 Seiten im 480 Seiten starken Bericht. Das Bundeswirtschaftsministerium rekurriert in seiner Stellungnahme ausschlie\u00dflich auf Gaskraftwerke.<\/p>\n<p>Ministerin Reiche will bis Ende des Jahres oder sp\u00e4testens Anfang kommenden Jahres die ersten F\u00f6rdermittel f\u00fcr neue Anlagen ausschreiben. Zuletzt hie\u00df es, die Gespr\u00e4che mit der Wettbewerbsbeh\u00f6rde der EU-Kommission seien schon weit gediehen. Urspr\u00fcnglich war geplant, den Betreibern der neuen Gaskraftwerke nach einigen Betriebsjahren den Einsatz von Wasserstoff vorzuschreiben.<\/p>\n<p>Weil allerdings die Wasserstoffproduktion weltweit kaum zunimmt und unklar ist, ob die Mengen f\u00fcr den Betrieb der Kraftwerke beschafft werden k\u00f6nnen, wird das Kriterium in den Ausschreibungen wahrscheinlich fallen gelassen. Ohne Aussicht auf eine verl\u00e4ssliche, wirtschaftliche Versorgung mit dem klimaneutralen Brennstoff w\u00fcrden sich sonst weiterhin keine Investoren f\u00fcr neue Gaskraftwerke finden lassen.<\/p>\n<p><b>Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und \u201e<\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"http:\/\/www.businessinsider.de\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;http:\/\/www.businessinsider.de&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Business Insider Deutschland<\/b><\/a><b>\u201c erstellt.<\/b><\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/daniel-wetzel\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/daniel-wetzel\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Daniel Wetzel<\/b><\/a><b> ist Wirtschaftsredakteur in Berlin. Er berichtet \u00fcber Energiewirtschaft und Klimapolitik. Er wurde 2007 vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit dem Robert-Mayer-Preis ausgezeichnet und vom Energiewirtschaftlichen Institut an der Universit\u00e4t K\u00f6ln 2009 mit dem Theodor-Wessels-Preis.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gr\u00fcnen-Politiker haben bisher bestritten, dass man f\u00fcr die Energiewende so viele neue Gaskraftwerke braucht, wie sie Wirtschaftsministerin Katherina&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":401741,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,64242,30,8520,13,32330,59183,106975,14,15,4433,4739,12,10,8,9,11,42309],"class_list":{"0":"post-401740","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-energiewende-ks","10":"tag-germany","11":"tag-habeck","12":"tag-headlines","13":"tag-katherina","14":"tag-kc_makro","15":"tag-kosten-der-energiewende-ks","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-reiche","19":"tag-robert","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews","25":"tag-wetzel-daniel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115158103475243097","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401740","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=401740"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401740\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/401741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=401740"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=401740"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=401740"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}