{"id":401755,"date":"2025-09-06T15:46:17","date_gmt":"2025-09-06T15:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401755\/"},"modified":"2025-09-06T15:46:17","modified_gmt":"2025-09-06T15:46:17","slug":"erfolgreiche-einsatzuebung-in-herne-abgeschlossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/401755\/","title":{"rendered":"Erfolgreiche Einsatz\u00fcbung in Herne abgeschlossen"},"content":{"rendered":"<p>Simulierter Ausnahmezustand am Campus der St. Elisabeth Gruppe in Herne-B\u00f6rnig: Am Samstagvormittag, den 06.09.2025, \u00fcbten Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei sowie Medizinstudierende der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum gemeinsam f\u00fcr den Ernstfall.<\/p>\n<p>Das Szenario: Ein Mann verletzt mehrere Personen mit einem Messer. Die Stichwunden sind teilweise lebensbedrohlich. In diesem Fall hei\u00dft es nicht nur schnell handeln, sondern auch eng zusammenarbeiten. Der oder die T\u00e4ter m\u00fcssen von der Polizei gefunden werden, die Schwere der Verletzungen von Rettungskr\u00e4ften beurteilt und die Verletzten entsprechend versorgt werden. Was wie ein Albtraum klingt, ist in diesem Fall zum Gl\u00fcck nur eine Simulation. Nicht nur f\u00fcr die angehenden Mediziner, auch f\u00fcr erfahrene Einsatzkr\u00e4fte sind solche regelm\u00e4\u00dfigen \u00dcbungen wichtig, damit die Abl\u00e4ufe bei einem Alarm sicher sitzen.<\/p>\n<p>Realit\u00e4tsnahe \u00dcbungssituation<\/p>\n<p>Um das \u00dcbungsszenario so realistisch wie m\u00f6glich darzustellen, waren die Darsteller, die T\u00e4ter und Verletzte mimten, bereits um 6.30 Uhr in der Maske. Ihnen wurden unterschiedliche, realistisch aussehende Wunden geschminkt. Zus\u00e4tzlich erhielt jeder Darsteller eine Rollenkarte, auf der steht, wie er sich im Rahmen der \u00dcbung zu verhalten hatte. &#8222;Menschen reagieren immer individuell auf Ausnahmesituationen. Nicht jeder ist kooperativ und oft ist die Situation von Emotionen gepr\u00e4gt. Entsprechend hatten auch die Darsteller in der \u00dcbung unterschiedliche Verhaltensanweisungen gegen\u00fcber den eingesetzten Polizeibeamten. Auch die zeitnahe Kommunikation mit den anderen Rettungskr\u00e4ften ist hierbei wichtig&#8220;, erkl\u00e4rt Felix Horn, Leiter der Polizeiinspektion 2 in Herne.<\/p>\n<p>Von der Sicherung des Tatorts \u00fcber die Erstversorgung vor Ort bis zum Abtransport mit dem Rettungswagen wurde das Geschehen realistisch dargestellt. Als erstes ging es f\u00fcr die Einsatzkr\u00e4fte der Polizei in das Campusgeb\u00e4ude, um den Tatort zu sichern und den T\u00e4ter festzunehmen. Dann trugen Feuerwehrleute und Rettungskr\u00e4fte die Verletzten auf den Hof, wo diese dann von den Rettungskr\u00e4ften gemeinsam mit den Medizinstudierendengesichtet und nach Priorit\u00e4t behandelt wurden.<\/p>\n<p>Nachwuchsf\u00f6rderung: Gelerntes erlebbar machen<\/p>\n<p>F\u00fcr die Medizinstudierenden war die Notfall\u00fcbung am Campus der St. Elisabeth Gruppe das gro\u00dfe Finale der &#8222;Sommerakademie Notfallmedizin 2025&#8220;. Eine Woche lang wurden Studierende aus unterschiedlichen klinischen Semestern von erfahrenen Notfallmedizinern des Marien Hospital Herne &#8211; Universit\u00e4tsklinikum der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum darauf vorbereitet. Auf dem Stundenplan standen verschiedene Krankheitsbilder und praktische \u00dcbungen. &#8222;Im Rahmen der Notfall\u00fcbung konnten die Studierenden ihr Wissen direkt anwenden und vertiefen.<\/p>\n<p>Zudem bot die \u00dcbung die ideale Gelegenheit zu zeigen, wie der spannende Arbeitsalltag eines Notfallmediziners aussehen kann&#8220;, berichtet Dr. Jan Wischermann, Leitender Oberarzt der Klinik f\u00fcr An\u00e4sthesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin des Marien Hospital Herne, der das Projekt ins Leben gerufen hat.<\/p>\n<p>Enge Kommunikation ist das A und O<\/p>\n<p>Ein wichtiger Teil der \u00dcbung war die Zusammenarbeit der Einsatzkr\u00e4fte der unterschiedlichen Stellen &#8211; von Rettungsdienst \u00fcber Polizei bis hin zur Feuerwehr. &#8222;Insbesondere in Ausnahmesituationen mit vielen Beteiligten ist eine enge Kommunikation sehr wichtig. Das hat im Rahmen der \u00dcbung gut geklappt&#8220;, berichtet Ren\u00e9 Bonn, Pressesprecher der Berufsfeuerwehr Herne.<\/p>\n<p>Nach der \u00dcbung folgt die Auswertung<\/p>\n<p>Und nach der \u00dcbung? Da geht es in die Detailanalyse. Wo gibt es noch Verbesserungspotenzial? Was muss im Ernstfall anders gemacht werden? Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende, aus dem alle etwas mitnehmen konnten &#8211; egal, ob erfahrene Einsatzkr\u00e4fte oder Studierende.<\/p>\n<p>R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p>Feuerwehr Herne Ren\u00e9 Bonn Telefon: 0151 14747529<\/p>\n<p>Polizei Bochum Marco Bischoff Telefon: 0234 909-1021 E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de<\/p>\n<p> Original-Content von: Polizei Bochum, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Simulierter Ausnahmezustand am Campus der St. Elisabeth Gruppe in Herne-B\u00f6rnig: Am Samstagvormittag, den 06.09.2025, \u00fcbten Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":31752,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1848],"tags":[3364,29,548,663,3934,3658,30,13,14,15,1209,12925,12],"class_list":{"0":"post-401755","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gelsenkirchen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-gelsenkirchen","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-polizeimeldungen","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115158135203642135","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=401755"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/401755\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=401755"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=401755"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=401755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}