{"id":40177,"date":"2025-04-17T22:51:16","date_gmt":"2025-04-17T22:51:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/40177\/"},"modified":"2025-04-17T22:51:16","modified_gmt":"2025-04-17T22:51:16","slug":"theater-in-leipzig-und-halle-5-besondere-stuecke-im-april-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/40177\/","title":{"rendered":"Theater in Leipzig und Halle: 5 besondere St\u00fccke im April 2025"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"sprung1\" class=\"jumpLabel\">Musiktheater in Leipzig: &#8222;Salome&#8220; im Opernhaus<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nRosalie war eine Ausnahme-K\u00fcnstlerin, die Menschen in Leipzig vielleicht noch von der Sonderausstellung des Museums der bildenden K\u00fcnste \u00fcber Max Klinger und Richard Wagner kennen. Dort schuf sie drei beeindruckende Installationen, die zum Beispiel einen ganzen Raum atmen lie\u00dfen. Noch bekannter war sie f\u00fcr ihre grandiosen B\u00fchnenbilder. Ihre letzte Arbeit schuf die K\u00fcnstlerin, die 2019 starb, f\u00fcr die Oper Leipzig. Der Palast des Herodes in der Oper &#8222;Salome&#8220; wird von einer riesigen Treppe aus leuchtenden Quadern dominiert. Die Kost\u00fcme schweben zwischen den Zeiten: W\u00e4hrend die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung dieser Geschichte in Mummenschanz aus Urauff\u00fchrungszeiten gekleidet ist, wirken die Wachen wie heutige Soldaten. Die Regie ist zur\u00fcckgenommen und deutet nur dezent aus. Doch was diese Produktion besonders stark macht, ist die Musik: Dieses Fr\u00fchwerk von Richard Strauss ist dicht und hoch-expressiv \u2013 und das Gewandhausorchester geh\u00f6rt zu den Top-Orchestern, wenn es um romantische St\u00fccke und die Werke von Strauss geht.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Salome&#8220; von Richard Strauss<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Opernhaus<br \/>Augustusplatz 12<br \/>04109 Leipzig<\/p>\n<p>Dauer: 105 Minuten, keine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>13. April, 17 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung2\" class=\"jumpLabel\">Tanztheater in Halle: &#8222;Romeo und Julia&#8220; als Ballett<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Modewelt ist ja tats\u00e4chlich hart umk\u00e4mpft, und so wirkt es durchaus stimmig, die ber\u00fchmte Geschichte von Romeo und Julia \u2013 dem Paar, das sich verliebte, obwohl ihre Familien verfeindet waren \u2013 in diesem Setting voller Rivalit\u00e4ten zu erz\u00e4hlen. Diesen Ansatz hat der hallesche Ballettchef Michal Sedl\u00e1\u010dek f\u00fcr seine Interpretation gew\u00e4hlt. W\u00e4hrend Romeo betr\u00fcbt auf einer Treppe sitzt, werden immer mehr Schneiderpuppen mit Kost\u00fcmkreationen hereingeschoben. Schnell kommt es zum ersten Streit zwischen Montagues und Capulets. Die getanzten Kampfszenen \u00fcberzeugen den\u202fKritiker Torben Ibs auf &#8222;<a href=\"https:\/\/www.tanznetz.de\/de\/article\/2024\/romeo-und-julia-halle-und-leipzig\" title=\"Zur Kritik zu &quot;Romeo und Julia&quot; auf &quot;tanznetz&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;2949b2ff-cf3f-4fe9-a762-2d4198c17106&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zu &quot;Romeo und Julia&quot; auf &quot;tanznetz&quot;&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tanznetz<\/a>&#8222;\u202fmit ihren virtuosen und flie\u00dfenden Bewegungen. \u00dcberhaupt h\u00e4lt er die Produktion f\u00fcr &#8222;sehenswert&#8220;. Abgesehen vom speziellen Setting bleibt die Choreografie zur wunderbar gespielten Komposition von Sergej Prokofjew in Halle der bekannten Trag\u00f6die treu, betont dabei aber auch immer wieder die komischen Momente, die es auch schon in der Vorlage von Shakespeare gibt. Im Vordergrund steht dabei vor allem Romeo, der seine Julia \u00fcber alles liebt: &#8222;Fast die gesamte Balkonszene, bei der er sie aus einer Aufbaute auf der Vorderb\u00fchne heraushebt, tr\u00e4gt er die Verliebte auf den H\u00e4nden, wirbelt mit ihr herum. Ihrer beider Liebe ist die pure Euphorie, sie tanzen im siebten Himmel, und nichts kann ihre Stimmung tr\u00fcben&#8220;, so Ibs. F\u00fcr eine andere Perspektive gibt es auf dem Spielplan in Halle \u00fcbrigens auch das Tanzst\u00fcck &#8222;Radio and Juliet&#8220; von Edward Clug, das mit modernen Mitteln und zur Musik von Radiohead das Liebesleben von Julia erkundet. Clugs Arbeit ist im April zum letzten Mal in Halle zu sehen.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Romeo und Julia&#8220;<br \/>Ballett von Michal Sedl\u00e1\u010dek mit Musik von Sergej Prokofjew,<br \/>Adrian Piotrowski, Sergej Radlow und Leonid Lawrowski <\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Opernhaus<br \/>Universit\u00e4tsring 24<br \/>06108 Halle (Saale)<\/p>\n<p>Dauer: 140 Minuten, eine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>20. April, 18 Uhr<\/p>\n<p>&#8222;Ich&#8230; | Radio &amp; Juliet&#8220;<br \/>Choreografien von Johan Plaitano &amp; Edward Clug mit Musik von Ryan Teague und Radiohead<\/p>\n<p>Dauer: 120 Minuten, eine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>13. April, 16 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung3\" class=\"jumpLabel\">Figurentheater in Leipzig: &#8222;Organismo&#8220; im Westfl\u00fcgel<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nIn diesem St\u00fcck ist das B\u00fchnenbild der Star: Die Regisseurin von &#8222;Organismo&#8220;, Paula Riquelme Orbenes, hat dieses besondere Werk selbst gestrickt aus mehreren Kilometern Faden und zusammen mit ihrem Ensemble Mara\u00f1a erweckt sie das Bild zu Leben. Die Szenerie scheint aus einer fremden Welt zu stammen, unter dem Meer oder jenseits unseres Sonnensystems. Objekte, die vielleicht an Unterwasserschw\u00e4mme erinnern, bl\u00e4hen sich auf. Mal w\u00fchlen sich dicke und bunte Tentakel aus der Wand, mal nackte Beine. Gestalten mit langen Haarm\u00e4hnen, die selbst an Wollkn\u00e4uel erinnern, bewegen sich kreisend und drehend an der Wand entlang. Das wirkt mal komisch, mal abstrus, aber immer auch faszinierend. Die Performance zwischen Tanz und Figurentheater zeigt, wie jedes Leben in einem gr\u00f6\u00dferen Kontext, in Abh\u00e4ngigkeiten und Zusammenspiel existiert.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Organismo&#8220; von Mara\u00f1a <\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Westfl\u00fcgel Leipzig<br \/>H\u00e4hnelstra\u00dfe 27<br \/>04177 Leipzig<\/p>\n<p>Dauer: 60 Minuten, keine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>11. April, 20 Uhr<br \/>12. April, 20 Uhr<br \/>13. April, 16 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung4\" class=\"jumpLabel\">Tanz und Akrobatik: &#8222;Symbiosis&#8220; am Lofft<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Wurzeln im Zirkus sind dieser besonderen Performance gleich anzumerken: F\u00fcr &#8222;Sybiosis&#8220; wurde extra ein eigenes Zelt gebaut, das auch an eine futuristische Mars-Kuppel erinnert. Darin finden gleich zwei Performances statt, die sich gegenseitig erg\u00e4nzen: Der Akrobat Luuk Brantjes durchmisst die gesamte Manege, widersetzt sich der Schwerkraft und l\u00e4sst sich dabei unter anderem von Kohlenstaub leiten. Ganz anders ist da Kolja Huneck, der den Gegenst\u00e4nden seinen Willen aufzwingt, um Schallplatten zu Autoparcours zu machen oder die Objekte selbst fliegen zu lassen. Immer wieder spielt die Show auf fossile Brennstoffe und den Raubbau an der Natur an. &#8222;Symbiosis&#8220; erz\u00e4hlt auch vom Verh\u00e4ltnis zwischen Mensch und Natur sowie von der Balance zwischen den Dingen.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Symbiosis&#8220;<br \/>ein zeitgen\u00f6ssisches Zirkus-Diptychon<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Lofft<br \/>Spinnereistra\u00dfe 7, Halle 7<br \/>04179 Leipzig<\/p>\n<p>Termine:<br \/>24. April, 20 Uhr<br \/>25. April, 20 Uhr<br \/>26. April, 20 Uhr<br \/>27. April, 16 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Musiktheater in Leipzig: &#8222;Salome&#8220; im Opernhaus Rosalie war eine Ausnahme-K\u00fcnstlerin, die Menschen in Leipzig vielleicht noch von der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":40178,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1860],"tags":[1516,86,3903,96,3364,29,6909,89,548,663,3934,98,92,30,4062,17332,13,99,95,87,88,91,80,84,90,71,100,101,19358,93,81,85,82,810,14,15,97,83,17331,859,860,12,6907,94],"class_list":{"0":"post-40177","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-halle-saale","8":"tag-anhalt","9":"tag-artour","10":"tag-ausflug","11":"tag-buehne","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-empfehlung","15":"tag-erlebnis-musik","16":"tag-eu","17":"tag-europa","18":"tag-europe","19":"tag-feature","20":"tag-film","21":"tag-germany","22":"tag-halle","23":"tag-halle-saale","24":"tag-headlines","25":"tag-hoerspiele","26":"tag-kino","27":"tag-kino-royal","28":"tag-kinoroyal","29":"tag-klassik","30":"tag-kultur","31":"tag-kulturfernsehen","32":"tag-lebenslaeufe","33":"tag-leipzig","34":"tag-lesezeit","35":"tag-lesung","36":"tag-liste","37":"tag-literatur","38":"tag-mdr","39":"tag-mdr-figaro","40":"tag-mdr-kultur","41":"tag-musik","42":"tag-nachrichten","43":"tag-news","44":"tag-oper","45":"tag-radio","46":"tag-saale","47":"tag-sachsen","48":"tag-sachsen-anhalt","49":"tag-schlagzeilen","50":"tag-tanz","51":"tag-theater"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114355757579157372","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40177"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40177\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}