{"id":402223,"date":"2025-09-06T20:06:12","date_gmt":"2025-09-06T20:06:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/402223\/"},"modified":"2025-09-06T20:06:12","modified_gmt":"2025-09-06T20:06:12","slug":"militaerexperte-ueber-zapad-manoever-fuer-belarus-besteht-ein-risiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/402223\/","title":{"rendered":"Milit\u00e4rexperte \u00fcber Zapad-Man\u00f6ver: \u201eF\u00fcr Belarus besteht ein Risiko\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\"><strong>taz: Herr Linnainm\u00e4ki, Mitte September beginnt mit \u201eZapad-2025\u201c<\/strong> <strong>die gr\u00f6\u00dfte russisch-belarussische Milit\u00e4r\u00fcbung seit 2021. Stellt das Man\u00f6ver eine Bedrohung f\u00fcr die Ukraine dar?<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\"><strong>Joel Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Die Ukrainer haben angesichts der Geschichte der Zapad-Man\u00f6ver gute Gr\u00fcnde, vorsichtig zu sein und der \u00dcbung misstrauisch gegen\u00fcberzustehen. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-09\/russland-belarus-gemeinsames-militaermanoever-sapad-2021\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">2021 diente das Man\u00f6ver dazu, erhebliche russische Truppenteile an die Grenze zur Ukraine zu verlegen<\/a>. Im Jahr 2008 wurden nach der Milit\u00e4r\u00fcbung einige Einheiten nach Georgien verlegt, 2013 auf die Krim und in die Ostukraine. Anfang 2022 wurde die \u00dcbung \u201eUnion Resolve\u201c als Deckmantel f\u00fcr eine milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung f\u00fcr die Invasion in der Ukraine durch Russland genutzt. Aber es scheint, dass an \u201eZapad-25\u201c nach litauischen Sch\u00e4tzungen etwa 30.000 russische und belarussische Soldaten beteiligt sind und die \u00dcbung etwas weiter von den Nato-Grenzen entfernt stattfindet. F\u00fcr die Nato besteht also keine akute milit\u00e4rische Bedrohung. Aber nat\u00fcrlich werden die Ukrainer darauf achten, dass es nach Abschluss der \u00dcbung nicht zu Provokationen kommt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">\n        <strong>taz: 2021 nahmen laut russischem Verteidigungsministerium etwa 200.000 Milit\u00e4rangeh\u00f6rige an der \u00dcbung teil. Warum sind es in diesem Jahr vergleichsweise wenige Truppen?<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\"><strong>Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Russland ist so stark in der Ukraine engagiert, dass es nicht mehr Truppen f\u00fcr diese \u00dcbung bereitstellen kann. Der Zeitpunkt der \u00dcbung soll demonstrieren, dass der Kreml trotz hoher Verluste und im Verbund mit Belarus immer noch in der Lage ist, neue Einheiten zu bilden und zu trainieren, obwohl Moskau Krieg gegen die Ukraine f\u00fchrt.<\/p>\n<p><a class=\"slides icon maximize_opahov large pswp-slides pl-0\" href=\"https:\/\/taz.de\/picture\/7913714\/1200\/39145729-1.jpeg\" data-pswp-width=\"\" data-pswp-height=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/39145729-1.jpeg\" loading=\"lazy\" height=\"242\" type=\"image\/jpeg\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Bild:<br \/>\nFIIA<\/p>\n<p>\nIm Interview:\u00a0Joel Linnainm\u00e4ki\n<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\">Der Politikwissenschaftler forscht am Finnischen Institut f\u00fcr Internationale Beziehungen zu finnischer Au\u00dfenpolitik, Nato und Fragen der Sicherheit in Nordeuropa. Von 2019 bis 2013 war er als Berater des finnischen Au\u00dfen\u00administers Pekka Haavisto t\u00e4tig.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"5\">\n        <strong>taz: Verfolgt Russland mit dem Man\u00f6ver noch andere Ziele?<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\"><strong>Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Eines der Ziele ist die Wiederaufnahme der Integration belarussischer und russischer Streitkr\u00e4fte und Einheiten. Das ist eine M\u00f6glichkeit, sicherzustellen, dass sie im Falle eines Falles gemeinsam operieren k\u00f6nnen. Das ist au\u00dferdem ein Druckmittel gegen\u00fcber dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko. Er war in der Vergangenheit sehr geschickt darin, den Westen und Russland gegeneinander auszuspielen, um sich selbst politischen Spielraum zu verschaffen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-9\" pos=\"7\">\n        <strong>taz: Wie lautet Moskaus Botschaft an die Nato, den Westen und die Ukraine?<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\"><strong>Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Es geht dem Kreml darum, Entschlossenheit zu signalisieren und die F\u00e4higkeit zu demonstrieren, sich nicht jederzeit mit der gesamten Streitmacht in der Ukraine engagieren zu m\u00fcssen. Kyjiw soll dadurch abgelenkt und dazu gezwungen werden, m\u00f6glicherweise einen Teil der Streitkr\u00e4fte aus dem Osten und S\u00fcden abzuziehen. Die Russen erhoffen sich dadurch, die ukrainischen Verteidigungslinien dort zu durchbrechen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/!112039\/#matomo:pk_campaign=standard_wot-only&amp;pk_source=Online&amp;pk_medium=taz.de&amp;pk_kwd=textbox-wot-texte\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/wochentaz-kennzeichen-3zu2-klein-1.png\" loading=\"lazy\" height=\"363\" type=\"image\/png\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>wochentaz<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\">Dieser Text stammt aus der <strong>wochentaz<\/strong>. Unserer Wochenzeitung von links! In der wochentaz geht es jede Woche um die Welt, wie sie ist \u2013 und wie sie sein k\u00f6nnte. Eine linke Wochenzeitung mit Stimme, Haltung und dem besonderen taz-Blick auf die Welt. Jeden Samstag neu am Kiosk und <a href=\"https:\/\/taz.de\/!112039\/#matomo:pk_campaign=standard_wot-only&amp;pk_source=Online&amp;pk_medium=taz.de&amp;pk_kwd=textbox-wot-texte\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">nat\u00fcrlich im Abo<\/a>.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"9\"><strong>taz: Sie haben den sogenannten Integrationsprozess zwischen Belarus und Russland erw\u00e4hnt. Langfristig will Moskau sich das Nachbarland einverleiben. Glauben Sie, dass Man\u00f6ver wie \u201eZapad-25\u201c ein weiterer Schritt in diese Richtung sein k\u00f6nnten?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"10\"><strong>Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Das ist definitiv etwas, das Lukaschenko wahrscheinlich nachts wach h\u00e4lt. Die Milit\u00e4r\u00fcbung von 2017 best\u00e4tigt dies. Damals gab es viele Analysen und Spekulationen, dass die Russen nach der \u00dcbung eingreifen und ihre Streitkr\u00e4fte zu diesem Zweck in Belarus stationieren k\u00f6nnten, wenn die Wahlen in Belarus einen bestimmten Verlauf nehmen oder es zu einem Aufstand gegen Lukaschenko kommen sollte. Aus Minsker Sicht besteht immer das Risiko, dass russische Streitkr\u00e4fte ihr Territorium nicht verlassen. Und wir wissen, dass Russland in den vergangenen Jahren zunehmend mehr Truppen und Kapazit\u00e4ten nach Belarus verlegt hat.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"11\"><strong>taz: Wie sch\u00e4tzen Sie die milit\u00e4rische St\u00e4rke Russlands momentan ein?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"12\"><strong>Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Die Dynamik dreht sich derzeit leider zugunsten der Russen. Sie erzielen zwar keine gr\u00f6\u00dferen Durchbr\u00fcche, aber im Hinblick auf den allgemeinen Verlauf des Krieges \u00adglauben sie, dass sie das auch nicht m\u00fcssen. Ihre milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten und ihre Wirtschaftskraft reichen nicht ewig. Sie m\u00fcssen nur l\u00e4nger durchhalten, als die Ukraine und Europa bereit sind den Kampf fortzusetzen. In diesem Fr\u00fchjahr wurde viel dar\u00fcber gesprochen, dass Russland in der N\u00e4he der finnischen Grenze milit\u00e4rische Einrichtungen und Infrastruktur aufbaut. Sie bereiten sich darauf vor, <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nato-Ostflanke\/!6089412\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ihre Pr\u00e4senz in der N\u00e4he von Finnland und den baltischen Staaten auszubauen<\/a>. Aber das wird erst nach Kriegsende geschehen k\u00f6nnen, da Moskau derzeit nicht die Kapazit\u00e4ten hat, seine Bodentruppen in der N\u00e4he von Nordeuropa massiv aufzustocken.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"13\">\n        <strong>taz: Also besteht aktuell kein Anlass zur Panik bei der Nato?<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"14\"><strong>Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Wie gesagt: nein. Die bevorstehende Milit\u00e4r\u00fcbung ist keine unmittelbare Bedrohung f\u00fcr die Nato. Dennoch reagiert sie mit eigenen Man\u00f6vern. An \u201eIron Defender 2025\u201c in Polen nehmen etwa 30.000 Soldaten teil. Dabei geht es nicht nur darum, Russland abzuschrecken und zu zeigen, dass wir in Polen und als Nato wachsam sind, sondern auch darum, gem\u00e4\u00df den regionalen erneuerten Verteidigungspl\u00e4nen der Nato zu trainieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"15\">\n        <strong>taz: Apropos Nato: US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist, was Europa angeht, auf dem R\u00fcckzug. Kann Europa allein die Verteidigung des Kontinents stemmen?<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"16\"><strong>Linnainm\u00e4kis:<\/strong> Langfristig mache ich mir derzeit keine gro\u00dfen Sorgen, da die europ\u00e4ischen L\u00e4nder massiv <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verteidigungsausgaben-der-Nato-Staaten\/!6095132\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in ihre eigene Verteidigung investieren<\/a>. Das ist auch ein Signal an den privaten Sektor, die Produktion von Ausr\u00fcstung und Munition hochzufahren. Aber all das braucht Zeit. Es braucht Zeit, neue Offiziere zu rekrutieren, Einheiten und Streitkr\u00e4fte auszubilden. Es braucht Zeit, Waffensysteme zu kaufen und \u00adderen Einsatz zu erlernen. Daher sind wir kurzfristig und \u00adwahrscheinlich auch mittelfristig in Bezug auf unsere Verteidigung und Sicherheit weiter stark von den Ver\u00adeinigten Staaten abh\u00e4ngig, ob es uns gef\u00e4llt oder nicht. Die Frage ist, ob die Reduzierung der amerikanischen Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Europa nach einem Zeitplan erfolgt, der es den Europ\u00e4ern erm\u00f6glicht, US-Streitkr\u00e4fte und -\u00adF\u00e4higkeiten so zu ersetzen, dass die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Nato nicht gef\u00e4hrdet wird.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"17\"><strong>taz:<\/strong> <strong>Was w\u00e4re Finnlands k\u00fcnftige Rolle in der Nato?<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"18\"><strong>Linnainm\u00e4kis:<\/strong> Als ein Staat, der eine lange Grenze zu Russland hat und neben den baltischen Staaten liegt, versucht Finnland vor allem daf\u00fcr zu \u00adsorgen, dass diese Grenze sicher und stabil bleibt. Die Verlegung von Streitkr\u00e4ften oder Einheiten aus Finnland in andere Nato-Staaten w\u00fcrde nicht zu \u00adeiner Erh\u00f6hung der Nato-Streitkr\u00e4fte in den anderen Nachbarl\u00e4ndern Russlands f\u00fchren. Finnland konzentriert sich daher derzeit eher auf den Aufbau seiner eigenen Verteidigungsf\u00e4higkeiten, m\u00f6chte aber gleichzeitig zeigen, dass es sich auch um die Sicherheit anderer Nato-Verb\u00fcndeter k\u00fcmmert. Aus diesem Grund hat die finnische Luftwaffe an Luftpatrouillen und Luft\u00fcberwachungsmissionen in Rum\u00e4nien und Island teilgenommen. Wir haben jedoch nur begrenzte Kapazit\u00e4ten, gleichzeitig an vielen verschiedenen Operationen teilzunehmen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"19\">\n        <strong>taz: Litauen, Estland und Lettland f\u00fchlen sich von Russland besonders bedroht. Wie wirkt sich Finnlands Nato-Beitritt auf diese Staaten aus?<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"20\"><strong>Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Alle Nachbarn Russlands haben historische Traumata und Erfahrungen mit Russland, wenn auch unterschiedlicher Art. Der Nato-\u00adBeitritt Finnlands, aber auch Schwedens schafft f\u00fcr das B\u00fcndnis mehr M\u00f6glichkeiten, die verletzlichen baltischen Staaten zu verteidigen. Moskau muss seine Truppen umverteilen und dabei die neuen Gegebenheiten ber\u00fccksichtigen. Ich sage nur: Hunderttausende aufgebrachte Finnen gleich in der N\u00e4he von St. Petersburg.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-26\" pos=\"21\">\n        <strong>taz: Gibt es derzeit Chancen, einen Frieden in der Ukraine auf dem Verhandlungsweg zu erreichen?<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"22\"><strong>Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Moskau hat nicht wirklich einen Anreiz, sich auf einen tats\u00e4chlichen Friedensprozess ein\u00adzulassen, da es an der Front langsam vorankommt. Zwar wurden die wichtigsten politischen Ziele noch nicht erreicht, wie die komplette Annexion von vier Regionen der Ukraine und eine umfassendere politische Unterwerfung Kyjiws. Wenn diese Ziele durch Friedensverhandlungen erreicht werden k\u00f6nnten, w\u00fcrde Moskau diese auch vorantreiben. Kurz gesagt: Russland spielt auf Zeit. Andererseits scheint jedoch sehr unwahrscheinlich, dass sich die Ukrainer Russland unterwerfen werden. Sie sind noch immer in der Lage, weiter zu k\u00e4mpfen, und das machen sie gut. Europa ist weiterhin bereit, die Ukraine zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"23\">\n        <strong>taz: Sollten europ\u00e4ische Truppen in die Ukraine entsandt werden, w\u00fcrde sich auch Finnland daran beteiligen?<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-29\" pos=\"24\"><strong>Linnainm\u00e4ki:<\/strong> Die Diskussion \u00addar\u00fcber l\u00e4uft, bislang halten sich die Verantwortlichen bedeckt. Die Mehrheit der Finnen steht fest zur Ukrai\u00adne. Sie wollen das Land unterst\u00fctzen und w\u00fcnschen sich Frieden. Das wird die finnische Regierung und den \u00adPr\u00e4sidenten unter Druck setzen, sich k\u00fcnftig in einer wichtigen Rolle an Sicherheits\u00adgarantien f\u00fcr die Ukraine zu beteiligen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"taz: Herr Linnainm\u00e4ki, Mitte September beginnt mit \u201eZapad-2025\u201c die gr\u00f6\u00dfte russisch-belarussische Milit\u00e4r\u00fcbung seit 2021. 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