{"id":402474,"date":"2025-09-06T22:30:14","date_gmt":"2025-09-06T22:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/402474\/"},"modified":"2025-09-06T22:30:14","modified_gmt":"2025-09-06T22:30:14","slug":"vorlaeufiger-bericht-geloestes-kabel-sorgte-wohl-fuer-unglueck-in-lissabon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/402474\/","title":{"rendered":"Vorl\u00e4ufiger Bericht: Gel\u00f6stes Kabel sorgte wohl f\u00fcr Ungl\u00fcck in Lissabon"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 06.09.2025 23:35 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Drei Tage nach dem schweren Standseilbahn-Ungl\u00fcck in Lissabon hat eine staatliche Untersuchungskommission einen ersten Bericht zur Ursache vorgelegt. Viele Fragen bleiben aber weiterhin offen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas schwere Standseilbahnungl\u00fcck in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon mit 16 Toten ist nach ersten Erkenntnissen einer Untersuchungskommission durch einen Schaden an der Verbindung des Seils mit dem Ungl\u00fcckswagen verursacht worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Seil habe sich von dem Wagen gel\u00f6st, stand in einem Bericht des Amtes f\u00fcr die Verh\u00fctung und Untersuchung von Flug- und Eisenbahnunf\u00e4llen (GPIAAF). Warum die Bremsen das Gef\u00e4hrt nicht stoppen konnten, blieb zun\u00e4chst aber unklar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei der Untersuchung des Wracks vor Ort sei sofort festgestellt worden, dass das Kabel, das die beiden Wagen verbindet, an seinem Befestigungspunkt im oberen Teil des Ungl\u00fcckswagens nachgegeben habe, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Lusa aus dem Bericht.\u00a0<\/p>\n<p>    Ausf\u00fchrlicher Bericht soll folgen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas verwendete Kabel bestehe aus sechs Str\u00e4ngen mit je 36 Stahldr\u00e4hten und einem Faserkern mit einem Gesamtdurchmesser von 32 Millimetern. Die Bruchlast betr\u00e4gt etwa 68 Tonnen. Der Kabeltyp werde in dieser Standseilbahn seit etwa sechs Jahren verwendet. Die veranschlagte Lebensdauer eines solchen Kabels liege bei 600 Tagen. Das zum Unfallzeitpunkt vorhandene Kabel sei erst seit 337 Tagen im Einsatz gewesen, ging aus dem GPIAAF-Bericht hervor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie es dazu kommen konnte, dass sich das Kabel von dem Wagen l\u00f6ste, m\u00fcsse jedoch bei weiteren Untersuchungen gekl\u00e4rt werden. Einen ausf\u00fchrlicheren Bericht beabsichtigt die Beh\u00f6rde nach Angaben ihres Direktors Nelson Oliveira in etwa 45 Tagen vorzulegen, einen umfassenden Abschlussbericht in einem Jahr.<\/p>\n<p>    Wagen raste in ein Geb\u00e4ude<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer &#8222;Elevador da Gl\u00f3ria&#8220; ist eine der ber\u00fchmtesten Touristenattraktionen Lissabons, aber auch Einheimische nutzen ihn t\u00e4glich. J\u00e4hrlich bef\u00f6rdert die im 19. Jahrhundert in Deutschland gebaute Standseilbahn rund drei Millionen Passagiere.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Mittwochabend aber verwandelte sich die Anlage binnen Sekunden in eine Todesfalle. Der gerade die steile Stra\u00dfe bergab fahrende Wagen beschleunigte unkontrolliert, entgleiste, st\u00fcrzte auf die Seite und krachte in einer Kurve mit einer Geschwindigkeit von rund 60 Kilometern pro Stunde gegen ein Geb\u00e4ude. Von dem Gef\u00e4hrt blieben nur Tr\u00fcmmer \u00fcbrig.<\/p>\n<p>    Keine Deutschen unter den Toten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei dem Ungl\u00fcck starben 16 Menschen, 21 wurden zum Teil schwer verletzt. Ein zun\u00e4chst totgeglaubter Deutscher wurde sp\u00e4ter von seinen Eltern schwer verletzt, aber lebend in einem Krankenhaus gefunden. Seine Frau wurde schwer, der gemeinsame kleine Sohn leicht verletzt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei den Todesopfern handelt es sich um f\u00fcnf Portugiesen, drei Briten, zwei Kanadier, zwei S\u00fcdkoreaner und je ein Todesopfer aus der Schweiz, der Ukraine, Frankreich und den USA, wie die portugiesische Kriminalpolizei mitteilte.\u00a0Einen solchen Unfall mit einer der drei Standseilbahnen hatte es in Lissabon bisher nicht gegeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.09.2025 23:35 Uhr Drei Tage nach dem schweren Standseilbahn-Ungl\u00fcck in Lissabon hat eine staatliche Untersuchungskommission einen ersten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":402475,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,30,13,50893,14,15,12,20538,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-402474","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-headlines","11":"tag-lissabon","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-seilbahn-unglueck","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115159723261297521","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/402474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=402474"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/402474\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/402475"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=402474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=402474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=402474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}