{"id":40296,"date":"2025-04-17T23:59:37","date_gmt":"2025-04-17T23:59:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/40296\/"},"modified":"2025-04-17T23:59:37","modified_gmt":"2025-04-17T23:59:37","slug":"razzia-in-berlin-neukoelln-29-jaehriger-verhaftet-im-internet-posierte-er-mit-waffe-und-islamisten-geste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/40296\/","title":{"rendered":"Razzia in Berlin-Neuk\u00f6lln: 29-J\u00e4hriger verhaftet \u2013 im Internet posierte er mit Waffe und Islamisten-Geste"},"content":{"rendered":"<p>In Berlin-Neuk\u00f6lln haben Ermittler eine Wohnung durchsucht. Der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgef\u00e4hrdenden Gewalttat steht im Raum. Laut WELT-Informationen wurde ein 29 Jahre alter Mann verhaftet. Er soll der Hisbollah nahestehen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ermittler des Berliner Landeskriminalamtes haben eine Wohnung in der Neuk\u00f6llner Sonnenallee durchsucht. Anlass war der Verdacht, dass eine schwere staatsgef\u00e4hrdende Gewalttat vorbereitet wird, erkl\u00e4rte ein Sprecher der Polizei. <\/p>\n<p>WELT erfuhr aus Sicherheitskreisen, dass es sich um einen 29 Jahre alten Mann handelt. Er soll zur bekannten Gro\u00dffamilie C. geh\u00f6ren. Der Verdacht: Er habe sich im Libanon zum Terroristen ausbilden lassen. Au\u00dferdem wird ihm eine N\u00e4he zur Hisbollah nachgesagt. <\/p>\n<p>Durch mehreren Online-Posts sind die Beh\u00f6rden auf ihn aufmerksam geworden. Spezialkr\u00e4fte der Polizei st\u00fcrmten seine Wohnung, durchsuchten das Auto und nahmen ihn fest. Eine terroristische Tat habe aber nicht unmittelbar bevorgestanden, hie\u00df es aus Sicherheitskreisen weiter.<\/p>\n<p>Der Mann soll noch heute zur Haftbefehlsverk\u00fcndung einem Ermittlungsrichter vorgef\u00fchrt werden, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstagnachmittag mit.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rde teilte weiter mit, dass der Beschuldigte die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit besitzt. Er werde verd\u00e4chtigt, zwischen November 2023 und Mai 2024 beschlossen zu haben, sich nach dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 aufseiten der militant-islamistischen \u201eHizb Allah\u201c (Hisbollah) an dem Konflikt zu beteiligen. <\/p>\n<p>Kriegsausbildung und Gepose mit Waffen<\/p>\n<p>Ende 2023 soll er in den Libanon ausgereist sein, um sich dort einer Ausbildung an Schuss- und Kriegswaffen zu unterziehen. \u201eZiel der Ausbildung war es, Gewalttaten wie Mord, Totschlag, erpresserischen Menschenraub und Geiselnahmen zur Vernichtung des Staates Israel ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen\u201c, teilte die Staatsanwaltschaft mit.<\/p>\n<p>Diese Ausbildung sei dann tats\u00e4chlich im ersten Halbjahr 2024 erfolgt. Bei der Durchsuchung wurden Mobiltelefone gefunden und beschlagnahmt, die nun ausgewertet werden sollen.<\/p>\n<p>WELT liegen Aufnahmen der Ausbildung vor, die der Mann auf seinem Instagram-Profil gepostet haben soll. Auf mehreren Fotos und Videos hantiert der 29-J\u00e4hrige mit Pumpguns, Maschinengewehren und einer Pannzerfaust. Eine offizielle Best\u00e4tigung, dass es sich tats\u00e4chlich um das Profil des Mannes handelt, gibt es bislang nicht.<\/p>\n<p>Einige Aufnahmen sind mit sogenannten Naschids unterlegt, religi\u00f6sen A-capella-Ges\u00e4ngen, die unter Dschihadisten gro\u00dfe Verbreitung finden. Auf einem Dokument, das der Mann fotografierte, ist das Logo der Hisbollah zu erkennen. Es scheint sich um eine Art Kurs-Zertifikat zu handeln.<\/p>\n<p>Im Dezember 2023 zeigt er sich l\u00e4chelnd, einen Zeigefinger in die H\u00f6he gestreckt \u2013 eine unter Islamisten beliebte Geste. Eine Drohung? Die Berliner Staatsanwaltschaft zumindest schien die Gefahr f\u00fcr \u00e4u\u00dferst real zu halten.<\/p>\n<p>mit dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Berlin-Neuk\u00f6lln haben Ermittler eine Wohnung durchsucht. Der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgef\u00e4hrdenden Gewalttat steht im Raum.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":40297,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,15322,30,1584,110,20692,121,20693,45],"class_list":{"0":"post-40296","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-dinger-alexander","11":"tag-germany","12":"tag-kriminalitaet","13":"tag-newsteam","14":"tag-pfahler-lennart","15":"tag-polizei","16":"tag-razzien","17":"tag-texttospeech"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114356024999953361","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40296"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40296\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}