{"id":403984,"date":"2025-09-07T13:14:14","date_gmt":"2025-09-07T13:14:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/403984\/"},"modified":"2025-09-07T13:14:14","modified_gmt":"2025-09-07T13:14:14","slug":"spd-fraktion-bringt-die-situation-im-schiller-gymnasium-zur-sprache-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/403984\/","title":{"rendered":"SPD-Fraktion bringt die Situation im Schiller-Gymnasium zur Sprache \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Die zunehmende Enge in den Leipziger Haushaltspl\u00e4nen bringt auch die Leipziger Investitionen unter Druck. Schon seit zwei Jahren kann Leipzig seine Investitionen nur noch \u00fcber neue Kredite finanzieren. Aber der Druck der Landesdirektion Sachsen f\u00fcr einen noch zu genehmigenden Haushalt engt auch die Spielr\u00e4ume ein. Und dabei ist der Investitionsberg bei Schulen noch nicht einmal abgearbeitet. Und wichtige Sanierungen verschieben sich immer weiter, wie die SPD-Fraktion zum Schiller-Gymnasium in Gohlis thematisiert.<\/p>\n<p>Sie hat zur n\u00e4chsten Ratsversammlung <a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2026639&amp;refresh=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">einen regelrechten Fragenkatalog formuliert<\/a>, in dem sie die Zukunft des Schulgeb\u00e4udes und die Lernbedingungen der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen zur Sprache bringt.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/ca16eda9f4f94104bdccb95168d5eade.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/brennpunkt\/2025\/09\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/brennpunkt\/2025\/09\/1\"\/><\/p>\n<p>\u201eDie Friedrich-Schiller-Schule, Gymnasium der Stadt Leipzig, hat in den vergangenen Jahren verschiedene neue Gymnasien beim Aufbau ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzt und begleitet: die Marie-Curie-Schule, die Gerda-Taro-Schule sowie das Gymnasium Hauptbahnhof Westseite\u201c, geht die SPD-Fraktion dabei auf die wichtige Rolle des Schulgeb\u00e4udes beim Aufbau anderer Gymnasien in der Stadt ein.<\/p>\n<p>\u201eZus\u00e4tzlich musste die Friedrich-Schiller-Schule in den vergangenen Jahren die eigene Schule aufgrund fehlender gesamtst\u00e4dtischer Kapazit\u00e4ten permanent \u00fcberbelegen: als 3,25-z\u00fcgig ausgelegte Schule wurde sie 4-z\u00fcgig ausgelastet. Aus dieser \u00dcberbelegung resultieren verschiedene Probleme, die den Schulalltag erheblich erschweren: eine viel zu kleine Mensa, eine zu kleine Sporthalle, zu kleine und zu wenige Klassenr\u00e4ume, fehlender Schallschutz im gesamten Geb\u00e4ude und zu wenig Toiletten.<\/p>\n<p>Sicherheitsvorkehrungen, die an allen neu gebauten Gymnasien Standard sind, werden der Friedrich-Schiller-Schule nicht umgesetzt: Es gibt kein T\u00fcr\u00f6ffner-System, das mit einer Videoanlage gekoppelt ist.\u201c<\/p>\n<p>Sanierung um zehn Jahre verschoben<\/p>\n<p>Und dann muss das in den fr\u00fchen 1990er Jahren sanierte Schulgeb\u00e4ude ja auch einmal renoviert werden. Doch beim Blick in die Planungen der Stadt wurde es den Stadtr\u00e4t\/-innen der SPD-Fraktion regelrecht schwindelig.<\/p>\n<p>\u201eDie geplante Sanierung der Friedrich-Schiller-Schule r\u00fcckt bei der kontinuierlichen Aktualisierung der Schulbaustrategie permanent nach hinten: von 2028 bis 2030 auf 2038-2040. An dem daf\u00fcr geplanten Auslagerungsstandort Witzlebenstra\u00dfe h\u00e4lt die Stadt nicht mehr fest und damit sind auch Zeitraum und Ort f\u00fcr die Sanierung ungewiss. Die letzten gr\u00f6\u00dferen Sanierungsma\u00dfnahmen in der Schule fanden zwischen 1992 und 1994 statt\u201c, geht die Anfrage auf das Dilemma ein, dass nun auch die Schulplanungen der Stadt zunehmend unter Druck geraten.<\/p>\n<p>Beim Standort Witzlebenstra\u00dfe handelt es sich um einen der gro\u00dfen Garagenstandorte, die das Schuldezernat eigentlich als Auslagerungsstandorte f\u00fcr Schulen vorgesehen hatte, die gr\u00fcndlich saniert werden m\u00fcssen. Weshalb die SPD-Faktion berechtigterweise auch fragt: \u201eWohin wird die Schule dann ausgelagert?\u201c<\/p>\n<p>Ein teilgesperrter Sportplatz<\/p>\n<p>\u201eAuch wurden Teile des Sportplatzes an der Sassstra\u00dfe, den die Friedrich-Schiller-Schule mit nutzt, mit Beginn dieses Schuljahres (2025\/2026) durch das Sportamt gesperrt\u201c, stellt die SPD-Anfrage das n\u00e4chste Problem fest.<\/p>\n<p>\u201eDabei waren die M\u00e4ngel schon lange ersichtlich. Die Nutzung der Anlage wird zudem erschwert durch die leider vielf\u00e4ltige Nutzung des Sportplatzes: Entfernung von Hundekot, zerbrochenem Glas, Kondomen oder Spritzenbesteck geh\u00f6ren zu den Aufgaben der Sportlehrer\/-innen vor Beginn des Sportunterrichts.\u201c<\/p>\n<p>Da kommen dann die geringen verf\u00fcgbaren Mittel zur Instandhaltung Leipziger Sportpl\u00e4tze mit der R\u00fccksichtslosigkeit von Zeitgenossen in Konflikt, die \u00f6ffentliche G\u00fcter nicht mehr respektieren. Die Fragen dr\u00e4ngen. Und sie werden noch dr\u00e4ngender, wenn die Stadt aufgrund der Haushaltslage auch noch die Investitionen in Schulen drastisch zur\u00fcckfahren muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die zunehmende Enge in den Leipziger Haushaltspl\u00e4nen bringt auch die Leipziger Investitionen unter Druck. 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