{"id":403991,"date":"2025-09-07T13:18:11","date_gmt":"2025-09-07T13:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/403991\/"},"modified":"2025-09-07T13:18:11","modified_gmt":"2025-09-07T13:18:11","slug":"duale-hochschule-in-vs-von-den-potenzialen-der-kuenstlichen-intelligenz-villingen-schwenningen-umgebung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/403991\/","title":{"rendered":"Duale Hochschule in VS: Von den Potenzialen der K\u00fcnstlichen Intelligenz &#8211; Villingen-Schwenningen &#038; Umgebung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaelder-bote.de\/thema\/K%C3%BCnstliche_Intelligenz\" title=\"K\u00fcnstliche Intelligenz\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> (KI) ist l\u00e4ngst keine Vision mehr aus Science-Fiction-Filmen \u2013 sie ist zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden. <\/p>\n<p> \u201eGerade f\u00fcr eine praxisintegrierte Hochschule wie die DHBW ist es entscheidend, technologische Entwicklungen wie die KI nicht nur zu beobachten, sondern aktiv in die Lehre zu integrieren. Wir bereiten unsere Studierenden darauf vor, nicht nur Anwender zu sein, sondern verantwortungsvolle Gestalter dieser Technologien\u201c, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung. <\/p>\n<p>So auch im Bereich des Steuer- und Pr\u00fcfungswesens, dessen Studienangebot an der DHBW VS bundesweit einen hervorragenden Ruf besitzt. So wurde sie wiederholt vom Manager Magazin mit dem ersten Platz als beste Hochschule im Bereich Wirtschaftspr\u00fcfung ausgezeichnet. <\/p>\n<p>Startschuss f\u00e4llt mit einem Vortrag von Peter Krug <\/p>\n<p>Um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, hat die DHBW VS ein neues Profilfach eingef\u00fchrt: Digitalisierung im Steuer- und Pr\u00fcfungswesen. Der Startschuss fiel mit einem Vortrag von Peter Krug, bis vor Kurzem stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Markets Officer (CMO) bei DATEV eG. Krug hat bereits vor 40 Jahren zum Thema KI promoviert und lange Zeit in der Software-Entwicklung gearbeitet. <\/p>\n<p>Der Professor sprach zum Thema \u201eKI \u2013 Hype oder Gamechanger?\u201c Er begann mit einer provokanten These: \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz ist aktuell die \u00fcbersch\u00e4tzteste Technologie der Welt \u2013 und wird in f\u00fcnf Jahren die untersch\u00e4tzteste sein.\u201c Damit verdeutlichte Krug, wie stark die Meinungen \u00fcber KI zwischen Euphorie und Skepsis schwanken \u2013 und wie entscheidend es ist, sich differenziert mit ihren Potenzialen auseinanderzusetzen. <\/p>\n<p> Menschliches Wissen gefragt <\/p>\n<p>Im Zentrum seiner Analyse stand die Beobachtung, dass KI-Technologien seit dem Aufkommen von ChatGPT Ende 2022 rasant an Sichtbarkeit gewonnen haben. Die Technologie sei pl\u00f6tzlich f\u00fcr jedermann erfahrbar geworden \u2013 auch f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in B\u00fcro, Verwaltung oder Kanzleien. Doch der schnelle Zugang wirft die Frage auf, wer die Qualit\u00e4t der Ergebnisse beurteilt. Krug betont: \u201eWenn kein Top-Experte da ist, um die Arbeit der KI zu beurteilen, wird es schwierig. Das geht nur, wenn ich Profi bin.\u201c Damit spricht er eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen an: Die Technik mag fortgeschritten sein, doch ihre Einordnung und Anwendung erfordern menschliches Fachwissen. <\/p>\n<p>In Berufsfeldern wie Steuern, Recht oder Wirtschaftspr\u00fcfung sieht Krug tiefgreifende Ver\u00e4nderungen. W\u00e4hrend KI in der Lage sei, Routineaufgaben zu automatisieren, er\u00f6ffne sie zugleich neue M\u00f6glichkeiten. Wer verstehe, wie man KI sinnvoll einsetze, bleibe unersetzlich. Der Mensch bleibe im Zentrum \u2013 allerdings mit ge\u00e4nderten Rollenprofilen.<\/p>\n<p> \u201eKI ohne Daten ist wie ein Schwimmbad ohne Wasser\u201c <\/p>\n<p> Ein Punkt betraf die Datenbasis, auf der KI-Modelle beruhen. Krug formulierte es plastisch: \u201eEine KI ohne Daten ist wie ein Schwimmbad ohne Wasser.\u201c Die Leistungsf\u00e4higkeit h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich davon ab, mit welchen Informationen sie trainiert wurden \u2013 und wie aktuell, vielf\u00e4ltig und verl\u00e4sslich diese sind. Veraltete oder verzerrte Daten k\u00f6nnen zu falschen, aber sprachlich \u00fcberzeugenden Ergebnissen f\u00fchren. Diese Unsicherheiten machen es umso dringlicher, dass Fachkr\u00e4fte lernen, KI-Ergebnisse kritisch zu pr\u00fcfen. <\/p>\n<p>Doch woher sollen diese Fachkr\u00e4fte kommen, wenn alle nur mit KI arbeiten? \u201eDas ist eine der spannendsten Fragen. Vielleicht wird es nicht die gleiche Menge an Fachleuten sein \u2013 aber Experten braucht es weiter\u201c, so Krug. Menschliches Know-how bleibe essenziell \u2013 gerade, um Entwicklungen verantwortungsvoll zu steuern.<\/p>\n<p> Am Anfang der Entwicklung <\/p>\n<p> Krug sieht in der KI keinen blo\u00dfen Hype, sondern ein Werkzeug mit Ver\u00e4nderungspotenzial \u2013 vorausgesetzt, sie wird reflektiert und kompetent genutzt. Entscheidend sei nicht, was KI kann, sondern was die Menschen daraus machen. Sein Fazit lautete: K\u00fcnstliche Intelligenz ist weder Bedrohung noch Wunderl\u00f6sung \u2013 sie ist das, was wir daraus machen. \u201eWir stehen nicht am Ende, sondern am Anfang einer Entwicklung \u2013 und wie wir sie gestalten, wird \u00fcber ihren Nutzen entscheiden.\u201c <\/p>\n<p>\u201eProfessor Krugs Vortrag hat unterstrichen, wie relevant KI f\u00fcr unsere Branche ist \u2013 und wie richtig wir an der DHBW VS liegen, dieses Thema fr\u00fchzeitig in Lehre und Praxis zu verankern\u201c, so Paula Wellmann, Studiengangsleiterin im Fach RSW \u2013 Steuern und Pr\u00fcfungswesen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) ist l\u00e4ngst keine Vision mehr aus Science-Fiction-Filmen \u2013 sie ist zu einem festen Bestandteil des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":403992,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,76313,92044,30,3668,1256,3667,4938,1441,26853,3665,591,193],"class_list":{"0":"post-403991","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-duale-hochschule","12":"tag-duale-hochschule-baden-wuerttemberg","13":"tag-germany","14":"tag-kreis-schwarzwald-baar","15":"tag-kuenstliche-intelligenz","16":"tag-schwarzwald-baar-kreis","17":"tag-studium","18":"tag-stuttgart","19":"tag-villingen-schwenningen","20":"tag-villingen-schwenningen-umgebung","21":"tag-wissen","22":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115163214955110848","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/403991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=403991"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/403991\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/403992"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=403991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=403991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=403991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}