{"id":404090,"date":"2025-09-07T14:09:11","date_gmt":"2025-09-07T14:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/404090\/"},"modified":"2025-09-07T14:09:11","modified_gmt":"2025-09-07T14:09:11","slug":"eu-empoerung-nach-angriffen-auf-ukraine-der-kreml-verhoehnt-die-diplomatie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/404090\/","title":{"rendered":"EU-Emp\u00f6rung nach Angriffen auf Ukraine: &#8222;Der Kreml verh\u00f6hnt die Diplomatie&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 07.09.2025 16:05 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Verb\u00fcndete der Ukraine zeigen sich nach den neuen schweren Angriffen auf das Land fassungslos. Mindestens vier Zivilisten starben &#8211; das zeige: Der Kreml wolle keinen Frieden. Die EU will ihren Druck auf Russland erh\u00f6hen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n800 Drohen und 13 Raketen: Die Ukraine hat am Morgen massive russische Angriffe gemeldet. Die EU und Verb\u00fcndete der Ukraine reagierten emp\u00f6rt. Sie sehen die neuen Angriffe als Beleg f\u00fcr die fehlende Verhandlungsbereitschaft von Kremlchef Wladimir Putin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Der Kreml verh\u00f6hnt erneut die Diplomatie, tritt das V\u00f6lkerrecht mit F\u00fc\u00dfen und t\u00f6tet wahllos&#8220;, schrieb EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen auf der Plattform X. &#8222;Wir st\u00e4rken die ukrainischen Streitkr\u00e4fte, schaffen dauerhafte Sicherheitsgarantien und versch\u00e4rfen die Sanktionen, um den Druck auf Russland zu erh\u00f6hen.&#8220;<\/p>\n<p>    EU arbeitet an 19. Sanktionspaket<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa appellierte, die Verteidigung der Ukraine zu st\u00e4rken und den Druck auf Russland durch weitere Sanktionen zu erh\u00f6hen. &#8222;\u00dcber Frieden zu sprechen, w\u00e4hrend die Bombardierungen eskalieren und Regierungsgeb\u00e4ude und Wohnh\u00e4user angegriffen werden &#8211; das ist Putins Version von &#8218;Frieden&#8216;, schrieb er auf X. &#8222;Russland hat diesen Krieg begonnen, und Russland entscheidet sich daf\u00fcr, ihn fortzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeide EU-Vertreter wiesen dabei auch auf die \u00fcber das Wochenende fortgesetzten Planungen f\u00fcr ein 19. Paket mit Sanktionen hin. Sie sollen in den kommenden Tagen in einem Vorschlag f\u00fcr Rechtsakte m\u00fcnden, die dann noch von den Regierungen der Mitgliedstaaten angenommen werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>    Solidarit\u00e4t der Partner<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZahlreiche Staats- und Regierungschefs sprachen ihre Anteilnahme mit den Opfern aus &#8211; vier Menschen starben bei den Angriffen. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj dankte in sozialen Medien zahlreichen Politikern, wie EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Gemeinsam mit der Ukraine und unseren Partnern stehen wir f\u00fcr den Frieden&#8220;, schrieb Macron bei X. &#8222;Russland verstrickt sich derweil immer tiefer in die Logik von Krieg und Terror.&#8220; Wie Selenskyj mitteilte, telefonierte er nach den Angriffen mit Macron.<\/p>\n<p>    &#8222;Der Kreml will Krieg, nicht Frieden&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer britische Premierminister Keir Starmer \u00e4u\u00dferte sich ebenfalls entsetzt. &#8222;Zum ersten Mal wurde das Herz der ukrainischen Zivilregierung besch\u00e4digt. Diese feigen Angriffe zeigen, dass Putin glaubt, er k\u00f6nne ungestraft handeln&#8220;, teilte er mit. &#8222;Mit dem Frieden meint er es nicht ernst.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch der lettische Pr\u00e4sident Edgars Rink\u0113vi\u010ds schrieb auf X: &#8222;Die Botschaft ist klar: Der Kreml will Krieg, nicht Frieden.&#8220; Moldaus Regierungschefin Maia Sandu sagte, Russland biete der Welt &#8222;Tonnen von L\u00fcgen und Tausende von Raketen, die wahllos Zivilisten t\u00f6ten&#8220;.<\/p>\n<p>    Regierungsgeb\u00e4ude in Brand<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVon Samstagabend bis in die Morgenstunden wurden laut Ministerpr\u00e4sidentin Yulia Svyrydenko in der Ukraine St\u00e4dte in nahezu allen Landesteilen unter Beschuss genommen worden. Wieder war eines der Hauptziele Kiew. In der Hauptstadt wurde Svyrydenko zufolge eines der wichtigsten Regierungsgeb\u00e4ude in Brand gesetzt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nOb das russische Milit\u00e4r das Haus gezielt ins Visier genommen hat oder ob herabfallende Teile, beispielsweise von einer abgeschossenen Drohne, den Brand ausgel\u00f6st haben, ist noch unklar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Verteidigungsministerium in Moskau behauptete, das Milit\u00e4r habe bei dem Angriff nur &#8222;Standorte des milit\u00e4risch-industriellen Komplexes und der Transportinfrastruktur in der Ukraine angegriffen&#8220;.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/angriffe-ukraine-108.html\" class=\"copytext-galerie columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        Nach russischen Angriffen<br \/>\n        Warten, Zerst\u00f6rung und Sprachlosigkeit in der Ukraine<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>    Tote in Kiew<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch Wohngeb\u00e4ude wurden in der Nacht getroffen. Den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden zufolge wurden in Kiew mindestens zwei Menschen durch die Angriffe get\u00f6tet, viele weitere Menschen verletzt. B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko zufolge starben ein Kleinkind und eine junge Frau bei den Drohnenangriffen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZudem sei eine \u00e4ltere Frau in einem Luftschutzraum ums Leben gekommen. Die Beh\u00f6rden untersuchen nun, ob sie an den Folgen eines Angriffs starb. Sie wird nicht unter den offiziellen Opferzahlen registriert.<\/p>\n<p>    Zwei weitere Tote in Sumy und Tschernihiw<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Saporischschja wurden laut Pr\u00e4sident Selenskyj mehr als 20 H\u00e4user und ein Kindergarten besch\u00e4digt. Neben den get\u00f6teten Personen in Kiew seien zwei weitere Menschen landesweit gestorben. Eine Person sei in Safoniwka in der Region Sumy und ein Mensch in der Region Tschernihiw get\u00f6tet worden, schrieb der Pr\u00e4sident auf der Plattform X.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSelenskyj sprach von &#8222;vors\u00e4tzlichen Verbrechen&#8220;, &#8222;obwohl echte Diplomatie l\u00e4ngst h\u00e4tte beginnen k\u00f6nnen&#8220;. Er kritisierte in diesem Zusammenhang auch die US-Regierung, die keine weiteren Sanktionen gegen Russland verh\u00e4ngt habe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeitere ukrainische St\u00e4dte meldeten ebenfalls russische Angriffe. In Krywyj Rih in der Zentralukraine wurden Beh\u00f6rden zufolge die Verkehrs- und st\u00e4dtische Infrastruktur angegriffen. In der s\u00fcdlichen Schwarzmeerhafenstadt Odessa seien zivile Infrastruktur und Wohngeb\u00e4ude besch\u00e4digt worden. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich die ukrainischen Angaben derzeit nicht.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Karte der Ukraine und Russlands, hell schraffiert: von Russland besetzte Gebiete\n                    <\/p>\n<p>    Ukraine greift erneut \u00d6lpipeline Druschba an<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland meldete ebenfalls Angriffe. Die Flugabwehr habe in der Nacht 69 ukrainische Drohnen zerst\u00f6rt, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. In der s\u00fcdlichen Schwarzmeerregion Krasnodar l\u00f6ste ein Drohnenangriff nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden einen Brand in der \u00d6lraffinerie Ilsky aus. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich die russischen Angaben derzeit nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine selbst gibt an, erneut die russische Region Brjansk angegriffen zu haben. Ziel sei die \u00d6lpipeline Druschba gewesen. Der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkr\u00e4fte, Robert Browdi, teilte auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit, die Pipeline sei dabei durch einen Brand erheblich besch\u00e4digt worden. Auch diese Angaben lassen sich derzeit nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00dcber die Transitleitung werden Ungarn und die Slowakei mit russischem \u00d6l versorgt. Die Ukraine hatte die Pipeline bereits mehrfach attackiert, was zu Unterbrechungen der Lieferungen in die beiden EU-Staaten gef\u00fchrt hat. Im Gegensatz zu den meisten anderen EU-L\u00e4ndern sind die Slowakei und Ungarn weiterhin stark von russischem \u00d6l abh\u00e4ngig, das sie \u00fcber die Pipeline aus der Sowjetzeit beziehen. Beide L\u00e4nder unterhalten trotz des Ukraine-Krieges und der EU-Sanktionen engere Beziehungen zu Russland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 07.09.2025 16:05 Uhr Verb\u00fcndete der Ukraine zeigen sich nach den neuen schweren Angriffen auf das Land fassungslos.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":404091,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,307,12,317],"class_list":{"0":"post-404090","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russland","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115163415621110947","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/404090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=404090"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/404090\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/404091"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=404090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=404090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=404090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}