{"id":404251,"date":"2025-09-07T15:34:14","date_gmt":"2025-09-07T15:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/404251\/"},"modified":"2025-09-07T15:34:14","modified_gmt":"2025-09-07T15:34:14","slug":"wolfgang-ischinger-aus-amerikanischer-sicht-ist-europas-strategie-laecherlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/404251\/","title":{"rendered":"Wolfgang Ischinger: \u201eAus amerikanischer Sicht ist Europas Strategie l\u00e4cherlich\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\u201eWir brauchen einen Big Bang\u201c, sagt Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger zu Europas Verteidigungsstrategie. Aus amerikanischer Sicht sei diese geradezu \u201el\u00e4cherlich\u201c. In Bezug auf die neue N\u00e4he zwischen China und Russland macht er auf ein Ereignis aufmerksam, was tiefe Spuren hinterlassen habe.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der fr\u00fchere deutsche Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger schl\u00e4gt angesichts des bevorstehenden russischen Gro\u00dfman\u00f6vers \u201eZapad\u201c in Belarus vor, dass die Nato Beobachter aus Russland, aber auch China und Indien zu Milit\u00e4rman\u00f6vern einladen sollte. \u201eMan muss ja nicht alles zeigen, aber das w\u00e4re zumindest eine Geste\u201c, sagte er gegen\u00fcber \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_100899844\/russland-china-und-indien-ischinger-ueber-gegenseitige-vorbehalte.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_100899844\/russland-china-und-indien-ischinger-ueber-gegenseitige-vorbehalte.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">T-online<\/a>\u201c. In Zeiten des massiven Vertrauensverlustes zwischen Ost und West w\u00e4re dies ein erster Schritt zu mehr Vertrauen und gegenseitiger Transparenz. <\/p>\n<p>Mit Blick auf China und das k\u00fcrzliche Treffen zwischen Putin, Xi und Modi fordert Ischinger eine besser koordinierte Verteidigungsstrategie Europas: \u201eWir brauchen einen Big Bang\u201c, so der fr\u00fchere Chef der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz. Die europ\u00e4ische Verteidigungsstrategie sei \u201eaus amerikanischer Sicht l\u00e4cherlich\u201c.<\/p>\n<p>Die EU werde aus chinesischer Sicht als \u201eeine Kollektion von altmodischen Zwergstaaten\u201c wahrgenommen und m\u00fcsse endlich geeinter handeln. Dies sei m\u00f6glich, wenn es bei der Produktion von Waffensystemen und der Vergabe von Verteidigungsbudgets \u201ezumindest zum Teil eine europapolitische Grundzielsetzung\u201c g\u00e4be.<\/p>\n<p>In Bezug auf die neue N\u00e4he zwischen China, Russland und Indien meint Ischinger, dass diese vor allem strategischen Zwecken diene und keineswegs von echtem Vertrauen getragen sei. <\/p>\n<p>\u201eWenn man hinter vorgehaltener Hand mit Chinesen spricht, dann wird deutlich, welche Vorbehalte man in China gegen\u00fcber dem n\u00f6rdlichen Nachbarn Russland hegt\u201c, sagte der ehemalige Botschafter. Insbesondere die sowjetische Drohung mit Atomwaffen im Jahr 1969 habe in China tiefe Spuren hinterlassen und sei bis heute nicht vergessen. Auch zwischen Indien und China gebe es weiterhin ungel\u00f6ste Grenzkonflikte.<\/p>\n<p>rct<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eWir brauchen einen Big Bang\u201c, sagt Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger zu Europas Verteidigungsstrategie. 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