{"id":404791,"date":"2025-09-07T20:29:09","date_gmt":"2025-09-07T20:29:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/404791\/"},"modified":"2025-09-07T20:29:09","modified_gmt":"2025-09-07T20:29:09","slug":"nach-indien-zoellen-nun-phase-2-trump-erklaert-bereitschaft-zu-neuen-russland-sanktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/404791\/","title":{"rendered":"Nach Indien-Z\u00f6llen nun Phase 2?: Trump erkl\u00e4rt Bereitschaft zu neuen Russland-Sanktionen"},"content":{"rendered":"<p>                    Nach Indien-Z\u00f6llen nun Phase 2?<br \/>\n                Trump erkl\u00e4rt Bereitschaft zu neuen Russland-Sanktionen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.09.2025, 20:41 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>W\u00e4hrend Russland die Ukraine mit den schwersten Angriffen seit Kriegsbeginn \u00fcberzieht, arbeitet die EU an einem neuen Sanktionspaket. Auch US-Pr\u00e4sident Trump l\u00e4sst durchblicken, dass seine Geduld mit Kremlchef Putin endlich ist: Er sei bereit f\u00fcr die n\u00e4chste Sanktionsstufe. Sein Finanzminister wird deutlicher. <\/strong><\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sieht sich nach eigenen Angaben in der Lage, weitere Russland-Sanktionen verh\u00e4ngen zu k\u00f6nnen. Auf eine Frage eines Journalisten am Wei\u00dfen Haus, ob er bereit sei, in die zweite Phase von Sanktionen gegen Moskau einzutreten, sagte er kurz und knapp: &#8222;Ja, das bin ich.&#8220; Mehr Angaben machte der Republikaner nicht. Es blieb unklar, ob neue Sanktionen tats\u00e4chlich verh\u00e4ngt werden und wenn ja, wann.<\/p>\n<p>Trump hatte vor Tagen angedeutet, dass es neben der bereits erfolgten Zollstrafe, die die USA gegen Indien wegen Gesch\u00e4ften mit Russland k\u00fcrzlich eingef\u00fchrt haben, weitere Pl\u00e4ne gebe &#8211; eine &#8222;Phase 2&#8220; und &#8222;Phase 3&#8220;. N\u00e4her ging er nicht darauf ein.<\/p>\n<p>Die USA sehen Sanktionen als Mittel an, um auf Kremlchef Wladimir Putin Druck auszu\u00fcben und so zu einer Friedensl\u00f6sung im Ukraine-Krieg zu gelangen. Bislang blieben die diesbez\u00fcglichen diplomatischen Bem\u00fchungen Trumps ohne Erfolg. Putin wurde zuletzt vorgeworfen, ein direktes Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj hinauszuz\u00f6gern.<\/p>\n<p>US-Finanzminister will Unterst\u00fctzung durch EU<\/p>\n<p>Trump hatte Mitte Juli mit Z\u00f6llen gegen Russlands Handelspartner in H\u00f6he von etwa 100 Prozent gedroht. Doch diese kamen zumindest in diesem Umfang nicht: Auf indische Produkte erheben die USA seit vergangener Woche wegen dessen \u00d6lgesch\u00e4ften mit Russland zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent. Indien ist bislang der einzige Handelspartner Russlands, gegen den die USA im Kontext des Ukraine-Kriegs mit Z\u00f6llen vorgehen.<\/p>\n<p>US-Finanzminister Scott Bessent sagte im TV-Sender NBC News: &#8222;Wir sind bereit, den Druck auf Russland zu erh\u00f6hen, aber wir brauchen die Unterst\u00fctzung unserer europ\u00e4ischen Partner.&#8220; Wenn die USA und die EU eingriffen, weitere Sanktionen verh\u00e4ngten &#8211; Z\u00f6lle f\u00fcr L\u00e4nder einf\u00fchren, die russisches \u00d6l kaufen -, werde die russische Wirtschaft vollst\u00e4ndig zusammenbrechen. Das werde Putin an den Verhandlungstisch bringen, sagte der Minister. Laut TV-Moderatorin findet am Montag ein Treffen Bessents mit Vertretern aus europ\u00e4ischen L\u00e4ndern statt &#8211; der Minister nickte darauf angesprochen.<\/p>\n<p> Kritik an europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zu \u00d6lgesch\u00e4ften<\/p>\n<p>Trump soll zuletzt europ\u00e4ischen L\u00e4ndern \u00d6lgesch\u00e4fte mit Russland vorgehalten haben. Der Republikaner soll in einem Telefonat mit den Europ\u00e4ern laut US-Online-Medium &#8222;Axios&#8220; und TV-Sender CNN, die sich auf das Wei\u00dfe Haus berufen, gefordert haben, die \u00d6lgesch\u00e4fte zu beenden, womit Russland seinen Krieg gegen die Ukraine finanziere. Zudem sollten die L\u00e4nder ebenso Druck auf China machen.<\/p>\n<p>Nach EU-Angaben sind die \u00d6lgesch\u00e4fte Europas mit Russland in den vergangenen Jahren stark zur\u00fcckgegangen. V\u00f6llig eingestellt sind sie nicht. Die EU hatte nach Moskaus Angriff auf die Ukraine 2022 weitgehende Einfuhrverbote gegen russische Energietr\u00e4ger wie Kohle und \u00d6l verh\u00e4ngt. Diese erstrecken sich aber nicht auf Erd\u00f6l, das \u00fcber Pipelines transportiert wird. Die russische Erd\u00f6lpipeline Druschba transportiert weiterhin \u00d6l in Richtung Ungarn und Slowakei.<\/p>\n<p>EU arbeitet an weiterem Sanktionspaket<\/p>\n<p>Zuvor hatten die Spitzenvertreter der EU die j\u00fcngsten russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf die Ukraine verurteilt und als Beleg f\u00fcr die fehlende Verhandlungsbereitschaft von Kremlchef Putin gewertet. &#8222;Der Kreml verh\u00f6hnt erneut die Diplomatie, tritt das V\u00f6lkerrecht mit F\u00fc\u00dfen und t\u00f6tet wahllos&#8220;, schrieb EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in einer Stellungnahme auf die schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn. EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa kommentierte, Putins Version von Frieden sei es offensichtlich, von Frieden zu sprechen, aber gleichzeitig Bombardierungen zu intensivieren und Regierungsgeb\u00e4ude und Wohnh\u00e4user ins Visier zu nehmen.<\/p>\n<p>Beide EU-Vertreter wiesen dabei auch auf die \u00fcber das Wochenende fortgesetzten Planungen f\u00fcr ein 19. Paket mit Sanktionen hin. Sie sollen in den kommenden Tagen in einem Vorschlag f\u00fcr Rechtsakte m\u00fcnden, die dann noch von den Regierungen der Mitgliedstaaten angenommen werden m\u00fcssten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Indien-Z\u00f6llen nun Phase 2? 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