{"id":404837,"date":"2025-09-07T20:53:10","date_gmt":"2025-09-07T20:53:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/404837\/"},"modified":"2025-09-07T20:53:10","modified_gmt":"2025-09-07T20:53:10","slug":"csu-chef-markus-soeder-will-diskussion-ueber-ukraine-garantien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/404837\/","title":{"rendered":"CSU-Chef Markus S\u00f6der will Diskussion \u00fcber Ukraine-Garantien"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">CSU-Chef <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/markus-soeder\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Markus S\u00f6der<\/a> hat am Wochenende eine breite Diskussion \u00fcber Sicherheitsgarantien f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ukraine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> losgetreten. Er sprach sich klar gegen Eins\u00e4tze von Nato-Soldaten in dem Land aus. Damit geht er anders vor als Bundeskanzler <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/friedrich-merz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich Merz<\/a> (CDU), der in dieser Frage aktuell noch nichts ausschlie\u00dfen will.<\/p>\n<p>Merz h\u00e4lt Diskussion f\u00fcr verfr\u00fcht      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Merz hatte zuvor klargestellt, dass es konkrete Pl\u00e4ne f\u00fcr einen Milit\u00e4reinsatz in der Ukraine \u201ejedenfalls in Deutschland nicht gibt\u201c. \u00dcber langfristige Sicherheitsgarantien k\u00f6nne erst entschieden werden, wenn es einen Waffenstillstand oder ein Friedensabkommen gebe. Selbst unter diesen Voraussetzungen w\u00fcrde er den Einsatz deutscher Soldaten aber \u201eunter erhebliche Vorbehalte\u201c stellen, so Merz. \u201eWir haben ja schon an anderer Stelle gesagt, da muss der Deutsche Bundestag zustimmen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Pl\u00e4ne f\u00fcr eine direkte Nato-Beteiligung an einer Truppe, die ein Friedensabkommen absichern k\u00f6nnte, gibt es nicht. Eine Koalition aus 30 L\u00e4ndern, darunter europ\u00e4ische Staaten, Japan und Australien, hat ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Initiative zugesagt.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der fr\u00fchere ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, sieht in den Diskussionen um eine Entsendung deutscher oder europ\u00e4ischer Friedenstruppen in sein Land derzeit nur eine \u201eScheindebatte\u201c. \u201eSolange man nicht wei\u00df, was genau diese Truppen tun werden und mit welchem Mandat, kann doch kein deutscher Politiker ernsthaft behaupten, dass man 5000 oder 10.000 Soldaten schickt\u201c, sagte Melnyk dem \u201estern\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Erst, wenn Sicherheitsgarantien eine vertragliche Form ann\u00e4hmen, k\u00f6nne er sich eine Beteiligung europ\u00e4ischer Truppen vorstellen, sagte der Diplomat, der inzwischen ukrainischer Botschafter bei den Vereinten Nationen ist.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">S\u00f6der regte in dem Gespr\u00e4ch auch eine Diskussion \u00fcber den Umgang mit ukrainischen Fl\u00fcchtlingen an. \u201eEin Frieden ist derzeit nicht absehbar. Es ist daher legitim zu \u00fcberlegen, wehrf\u00e4hige Ukrainer in ihre Heimat zur\u00fcckzusenden, um in ihrem eigenen Land f\u00fcr die Sicherheit zu sorgen\u201c, sagte der CSU-Vorsitzende.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gr\u00fcnen-Chefin Franziska Brantner warf ihm daraufhin Populismus vor. \u201ePopulismus auf dem R\u00fccken von Europas Sicherheit ist wirklich das Letzte\u201c, sagte die Parteivorsitzende. \u201eIch stimme dem bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten zu: Wir sollten den dritten Schritt nicht vor dem ersten machen\u201c, sagte der au\u00dfenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetovi\u0107. Ein Einsatz deutscher Bodentruppen sei nichts, wor\u00fcber man ernsthaft nachdenken k\u00f6nne. Denn aktuell sei <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/russland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> nicht bereit, den Krieg zu beenden, und es gebe noch keine Waffenruhe. Zudem seien die konkreten Sicherheitsgarantien der USA unklar, von denen die M\u00f6glichkeiten und der Umfang des deutschen Engagements aber abhingen. \u201eVon welchem Punkt ich aber sehr irritiert bin, ist S\u00f6ders schr\u00e4ge Forderung nach Abschiebungen von ukrainischen Fl\u00fcchtlingen aus unserem Land, um sie an die Front zu schicken\u201c, sagte Ahmetovi\u0107. Diese Diskussion sollte die Koalition nicht f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"CSU-Chef Markus S\u00f6der hat am Wochenende eine breite Diskussion \u00fcber Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine losgetreten. 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