{"id":405154,"date":"2025-09-07T23:46:15","date_gmt":"2025-09-07T23:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/405154\/"},"modified":"2025-09-07T23:46:15","modified_gmt":"2025-09-07T23:46:15","slug":"klausurtag-zur-stadtpfarrei-gemeinsam-kirche-in-oberhausen-neu-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/405154\/","title":{"rendered":"Klausurtag zur Stadtpfarrei: Gemeinsam Kirche in Oberhausen neu denken"},"content":{"rendered":"<p><b>Am 30. August 2025 trafen sich Haupt- und Ehrenamtliche aus allen vier Oberhausener Pfarreien zu einem Klausurtag. Der Anlass ist wegweisend: Zum 1. Januar 2026 schlie\u00dfen sich die bisherigen Pfarreien im Rahmen des Prozesses \u201eChristlich leben. Mittendrin.\u201c zu einer neuen, gemeinsamen \u201eStadtpfarrei Oberhausen\u201c zusammen \u2013 ein neuer Weg des Miteinanders beginnt.<br \/><\/b><br \/>Die Teilnehmenden erlebten einen intensiven Tag, gepr\u00e4gt von offener Diskussion, ehrlichem Ringen und vielen konkreten Schritten in Richtung Zukunft. Deutlich wurde: Die neue Pfarrei soll nicht blo\u00df Strukturen zusammenf\u00fchren, sondern ein Aufbruch sein; mit frischen Ideen und neuen Perspektiven.<\/p>\n<p>In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden Themen von Strukturen und Gremien \u00fcber Seelsorge und Ehrenamt bis hin zu pastoralen Visionen beleuchtet. Trotz der Gr\u00f6\u00dfe der Stadtpfarrei bleibt regionale N\u00e4he wichtig. Deshalb wurde \u00fcberlegt, wie Ortsaussch\u00fcsse oder regionale R\u00e4te sinnvoll eingebunden werden k\u00f6nnen. Auch Leitplanken f\u00fcr Gesch\u00e4ftsordnungen und Organigramme wurden formuliert, damit der \u00dcbergang gelingt.<\/p>\n<p>Neben den Strukturen stand die pastorale Dimension im Zentrum: Wie kann Kirche in Oberhausen k\u00fcnftig N\u00e4he leben? Diskutiert wurden Ideen wie eine st\u00e4rkere Einbindung Ehrenamtlicher, ein solidarischer Finanzausgleich zwischen den Regionen oder neue Formen der Sakramentenpastoral. Auch soziale Themen waren wichtig: Begleitung in Altenheimen, Krankenhaus- und Hospizseelsorge oder Angebote gegen Einsamkeit.<\/p>\n<p>Besonders bedeutsam war auch der Blick auf neue pastorale Ideen: Willkommenskultur wurde gro\u00dfgeschrieben \u2013 etwa durch pers\u00f6nliche Begr\u00fc\u00dfungen, gemeinsame Fr\u00fchst\u00fccke vor der Messe oder offene Begegnungsangebote. Bestehende Projekte sollen gest\u00e4rkt, neue Kooperationen mit Partnern in der Stadt gesucht werden. Worship, Familienarbeit, Jugendarbeit und Sozialpastoral erhielten eigene Impulse.<\/p>\n<p>Klar war allen: Manche Dinge geh\u00f6ren bewusst der Vergangenheit an \u2013 nicht alles kann oder soll fortgesetzt werden. Das manchmal vorhandene \u201eKirchturmdenken\u201c sollte \u00fcberwunden werden, stattdessen Offenheit, Wertsch\u00e4tzung und Innovationsfreude im Vordergrund stehen.<\/p>\n<p>Der Klausurtag machte deutlich, dass der Weg zur Stadtpfarrei zwar herausfordernd, aber zugleich voller Chancen ist. Mit neuen Strukturen, klaren Absprachen und einem starken Willen zur Zusammenarbeit entsteht eine Pfarrei, die weit \u00fcber alte Grenzen hinausdenkt.<\/p>\n<p>Mechthild Tinten fasste den Klausurtag treffend zusammen: \u201eGemeinsame Arbeit macht stark \u2013 und Spa\u00df!\u201c Die Teilnehmenden gingen denn auch alle mit dem Gef\u00fchl auseinander: Hier w\u00e4chst etwas Neues, das Oberhausen gut tut. Kirche in der Stadt wird lebendig bleiben \u2013 nah an den Menschen, offen f\u00fcr Neues und getragen von vielen Engagierten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 30. August 2025 trafen sich Haupt- und Ehrenamtliche aus allen vier Oberhausener Pfarreien zu einem Klausurtag. 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