{"id":405850,"date":"2025-09-08T06:44:11","date_gmt":"2025-09-08T06:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/405850\/"},"modified":"2025-09-08T06:44:11","modified_gmt":"2025-09-08T06:44:11","slug":"eu-agentur-400-000-asylantraege-im-ersten-halbjahr-08-09-25-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/405850\/","title":{"rendered":"EU-Agentur: 400.000 Asylantr\u00e4ge im ersten Halbjahr &#8211; 08.09.25 &#8211; News"},"content":{"rendered":"<p>  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/die-flagge-der-europaeischen-union-eu.jpg\"  class=\"object-fit-cover\" height=\"350\" width=\"960\" alt=\"Die Flagge der Europ\u00e4ischen Union.\" loading=\"lazy\"\/> <\/p>\n<p> Quelle:  &#8211; pixabay.com:  <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" width=\"32px\" height=\"32px\" class=\"icon background-transparent\" alt=\"Google\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1757313851_146_googlenews.png\"\/>        <a class=\"p-name shinyblue\" href=\"https:\/\/www.ariva.de\/news\/medium\/dpa_afx-562\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dpa-AFX<\/a>  \t&amp;nbsp|&amp;nbsp 08. September 2025, 07:20   <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ariva.de\/images\/svg\/aufrufe.svg\" class=\"margin-right-5\" width=\"22px\" height=\"22px\" alt=\"aufrufe\"\/><br \/>\n\t\tAufrufe: 179<\/p>\n<p class=\"bold\"> VALLETTA (dpa-AFX) &#8211; Die Zahl der neuen Asylbewerber innerhalb der Europ\u00e4ischen Union sowie in Norwegen und der Schweiz ist im ersten Halbjahr deutlich zur\u00fcckgegangen. Bis Ende Juni z\u00e4hlte die EU-Asylagentur ann\u00e4hernd 400.000 neue Antr\u00e4ge, wie die Beh\u00f6rde mitteilte. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 bedeutet dies ein Minus von 114.000 beziehungsweise 23 Prozent. Erstmals seit vielen Jahren war Deutschland nicht mehr das Land mit den meisten Neuank\u00f6mmlingen.<\/p>\n<p>\n\t\t\tF\u00fcr dich zusammengefasst:\n\t\t<\/p>\n<ul>\n<li>Im ersten Halbjahr wurden 400.000 Asylantr\u00e4ge gez\u00e4hlt.<\/li>\n<li>Die meisten neuen Asylbewerber kamen aus Venezuela.<\/li>\n<li>Nur jeder vierte Erstantrag wurde anerkannt.<\/li>\n<\/ul>\n<p> Die Statistik umfasst die Zahlen aus allen EU-Staaten sowie aus Norwegen und der Schweiz, die beide nicht zur Union geh\u00f6ren. In den 29 L\u00e4ndern gab es insgesamt 399.000 Antr\u00e4ge. Dabei lagen Frankreich (78.000), Spanien (77.000), Deutschland (70.000) und Italien (64.000) mit weitem Abstand vorn. Im Unterschied zu den Vorjahren war die Bundesrepublik nicht mehr Nummer eins.<\/p>\n<p>Meiste Neuank\u00f6mmlinge aus Venezuela<\/p>\n<p> Die Beh\u00f6rde mit Sitz auf der Insel Malta f\u00fchrte den R\u00fcckgang insbesondere auf den Sturz von Syriens Machthaber Baschar al-Assad im vergangenen Dezember zur\u00fcck. Erstmals seit einem Jahrzehnt kamen die meisten neuen Asylbewerber (25.000) nicht mehr aus dem Mittelmeerland, sondern jetzt aus Venezuela (49.000) in S\u00fcdamerika. Aus Afghanistan beantragten 42.000 Menschen neu Asyl.<\/p>\n<p> Mit Ausnahme von Frankreich gingen die Zahlen in den gro\u00dfen Ziell\u00e4ndern \u00fcberall zur\u00fcck: am deutlichsten in Deutschland (minus 43 Prozent), aber auch in Italien (minus 25 Prozent) und Spanien (minus 13 Prozent). Von den Asylbewerbern aus Venezuela stellten fast alle ihren Antrag in Spanien, wo die gleiche Sprache gesprochen wird. Gro\u00dfbritannien ist nach seinem Austritt aus der EU in dieser Statistik bereits seit Jahren nicht mehr dabei.<\/p>\n<p>Nur jeder vierte Antrag wird anerkannt<\/p>\n<p> Die sogenannte Anerkennungsquote ging nach Angaben der Beh\u00f6rde auf den niedrigsten je gemessenen Stand zur\u00fcck: Nur jeder vierte Erstantrag (25 Prozent) wurde bewilligt. In den insgesamt 29 L\u00e4ndern gibt es gleichwohl einen riesigen Berg an Antr\u00e4gen, der noch abgearbeitet werden muss: Ende Juni war \u00fcber mehr als 900.000 Antr\u00e4ge in erster Instanz bisher nicht entschieden. Weil Widerspruch m\u00f6glich ist, stehen insgesamt etwa 1,3 Millionen Entscheidungen aus.<\/p>\n<p> Der Umgang mit Migranten geh\u00f6rt seit Jahrzehnten zu den gro\u00dfen Streitthemen der europ\u00e4ischen Politik. Die EU arbeitet inzwischen mit nordafrikanischen Staaten zusammen, um Migranten von der Flucht nach Europa abzuhalten. Bei Versuchen, mit oft kaum seet\u00fcchtigen Booten das Mittelmeer zu \u00fcberqueren, kommt es immer wieder zu t\u00f6dlichen Katastrophen.\/cs\/DP\/zb<\/p>\n<p class=\"grey\"><b>Hinweis:<\/b><br \/>\n\t\tARIVA.DE ver\u00f6ffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.<br \/>\n\t\tDie ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich f\u00fcr Inhalte, die erkennbar von Dritten in den \u201eNews\u201c-Bereich<br \/>\n\t\tdieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. 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