{"id":405940,"date":"2025-09-08T07:35:15","date_gmt":"2025-09-08T07:35:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/405940\/"},"modified":"2025-09-08T07:35:15","modified_gmt":"2025-09-08T07:35:15","slug":"gesundheitsministerin-warken-will-klinik-atlas-einstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/405940\/","title":{"rendered":"Gesundheitsministerin Warken will Klinik-Atlas einstellen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 08.09.2025 05:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Das Prestigeprojekt des ehemaligen Gesundheitsministers Lauterbach steht vor dem Aus: Seine Nachfolgerin Warken bereitet das Ende des Klinik-Atlas vor. Zudem erwartet sie weitere Klinikschlie\u00dfungen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundesgesundheitsministerin Nina Warken bereitet einem Medienbericht zufolge die Einstellung des Bundes-Klinik-Atlas vor, den ihr Vorg\u00e4nger Karl Lauterbach als wesentliches Projekt seiner Amtszeit eingef\u00fchrt hatte. &#8222;Die Projektgruppe &#8218;Bundes-Klinik-Atlas&#8216; wird r\u00fcckwirkend zum 30. Juni aufgel\u00f6st&#8220;, hei\u00dft es in einer &#8222;Organisationsverf\u00fcgung&#8220;, die den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vorlag.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Klinik-Atlas war Mitte Mai des vergangenen Jahres an den Start gegangen. Das Portal sollte eigentlich umfassende Informationen \u00fcber Angebote und geleistete Qualit\u00e4t der rund 1.700 deutschen Kliniken liefern. Nach heftiger Kritik von medizinischen Fachgesellschaften, Kliniktr\u00e4gern und Patientenvertretern musste der Atlas jedoch \u00fcberarbeitet werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAktuell bietet er nur noch Informationen zu rund 25 Eingriffen, wobei es sich dabei nicht um die h\u00e4ufigsten Behandlungen im Krankenhaus handelt. Zudem werden unvollst\u00e4ndige Daten und eine f\u00fcr Laien kaum verst\u00e4ndliche Darstellung kritisiert.<\/p>\n<p>    Ersatz durch Deutsches Krankenhausverzeichnis?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) bot Warken unterdessen an, das von der DKG seit Jahren betriebene Deutsche Krankenhausverzeichnis so zur Verf\u00fcgung zu stellen, dass es auf bundeseigenen Internetseiten verwendet werden kann &#8211; so wie es bis April 2024 der Fall war.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir m\u00f6chten mit Nachdruck daf\u00fcr werben, zur bew\u00e4hrten L\u00f6sung zur\u00fcckzukehren und den Bundes-Klinik-Atlas durch das Deutsche Krankenhausverzeichnis zu ersetzen&#8220;, schrieb DKG-Chef Gerald Ga\u00df in einem Brief an den Parlamentarischen Gesundheitsstaatssekret\u00e4r Tino Sorge.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut DKG kommt das Deutsche Krankenhausverzeichnis auf 600.000 Zugriffe monatlich. Den Klinik-Atlas besuchen dagegen monatlich 200.000 Menschen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie DKG verweist auf gesch\u00e4tzte Kosten von rund 1,5 Millionen Euro, die der Bundes-Klinik-Atlas j\u00e4hrlich verursacht. Das stehe in keinem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis zur tats\u00e4chlichen Nutzung, kritisierte Ga\u00df. Das DKG-Verzeichnis ben\u00f6tige dagegen nur eine j\u00e4hrliche F\u00f6rderung in H\u00f6he von 120.000 Euro f\u00fcr technische Anpassungen.<\/p>\n<p>    Warken: Weitere Klinikschlie\u00dfungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWarken sagte zudem, sie erwarte auch nach der \u00dcberarbeitung der Krankenhausreform Klinikschlie\u00dfungen. Nach einem neuen Gesetzentwurf werde es auch weiterhin zu Konzentration von Leistungen an weniger Standorten kommen, sagte die CDU-Politikerin in der <a href=\"https:\/\/www.mainpost.de\/franken\/tauberbischofsheim-gesundheitsministerin-nina-warken-nicht-jedes-krankenhaus-soll-jede-leistung-erbringen-109547768\" title=\"&quot;Gesundheitsministerin Nina Warken: Nicht jedes Krankenhaus soll jede Leistung erbringen&quot;\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Main-Post<\/a> und der Augsburger Allgemeinen: &#8222;Es wird Strukturver\u00e4nderungen durch Zusammenlegungen und Schlie\u00dfungen von Krankenh\u00e4usern geben.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00dcberversorgung solle abgebaut werden, k\u00fcndigte Warken an. &#8222;Wir wollen die Qualit\u00e4t der Versorgung der Menschen durch klare Vorgaben verbessern und die Wirtschaftlichkeit der Kliniken sicherstellen.&#8220; F\u00fcr planbare, spezialisierte Eingriffe seien dann in der Konsequenz vielleicht auch l\u00e4ngere Wege die Folge. &#8222;Dennoch ist es unser Anspruch, eine fl\u00e4chendeckende Grundversorgung sicherzustellen&#8220;, so die Bundesministerin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWarken will die von der alten Ampelkoalition gegen Kritik vieler Bundesl\u00e4nder beschlossene Krankenhausreform Lauterbachs jetzt nachbessern. Warkens Gesetzentwurf, \u00fcber den das Bundeskabinett laut den Zeitungen voraussichtlich am kommenden Mittwoch beraten wird, sieht zahlreiche auf mehrere Jahre befristete Ausnahmeregeln f\u00fcr die Bundesl\u00e4nder bei der Umsetzung der Reform vor. Wichtig bleibe die Sicherung der Notfallversorgung in der Fl\u00e4che, betonte die Ministerin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 08.09.2025 05:07 Uhr Das Prestigeprojekt des ehemaligen Gesundheitsministers Lauterbach steht vor dem Aus: Seine Nachfolgerin Warken bereitet&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":405941,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,30,19359,13,107599,14,15,12,10,8,9,11,42523],"class_list":{"0":"post-405940","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheitsministerium","11":"tag-headlines","12":"tag-klinikatlas","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-warken"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115167528441330405","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/405940","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=405940"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/405940\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/405941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=405940"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=405940"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=405940"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}