{"id":405956,"date":"2025-09-08T07:43:52","date_gmt":"2025-09-08T07:43:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/405956\/"},"modified":"2025-09-08T07:43:52","modified_gmt":"2025-09-08T07:43:52","slug":"uniper-schafft-platz-fuer-neues-sprengung-des-kuehlturms-f-im-kraftwerk-scholven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/405956\/","title":{"rendered":"Uniper schafft Platz f\u00fcr Neues: Sprengung des K\u00fchlturms F im Kraftwerk Scholven"},"content":{"rendered":"<p><b><br \/>\n        Uniper schafft Platz f\u00fcr Neues: Sprengung des K\u00fchlturms F im Kraftwerk Scholven<br \/>\n      <\/b><\/p>\n<p dir=\"auto\">\n        Heute wurde der K\u00fchlturm des Blocks F des Uniper-Kraftwerks Gelsenkirchen-Scholven wie geplant gesprengt. Unter den aufmerksamen Blicken einiger geladener G\u00e4ste gab Sprengmeisterin Ulrike Matthes von der Th\u00fcringer Sprenggesellschaft p\u00fcnktlich um 11:00 Uhr das Startsignal und besiegelte damit das Schicksal des 116 Meter hohen Bauwerks. Der R\u00fcckbau des Blockes F am Standort Scholven l\u00e4uft bereits seit April 2024.\n      <\/p>\n<p dir=\"auto\">\n<p>        Der erste Signalton, der die Sprengung anzeigt, war noch nicht verhallt, da lag der K\u00fchlturm bereits an der zuvor berechneten Stelle. Die anfallenden etwa 11.000 Tonnen Betonschutt wird Uniper vor Ort zu hochwertigem Recyclingmaterial aufbereiten und zum Verf\u00fcllen der Baugruben wiederverwerten.\n      <\/p>\n<p dir=\"auto\">\n<p>        Um den K\u00fchlturm pr\u00e4zise an die Stelle kippen zu lassen, die zuvor berechnet wurde, musste in den K\u00fchlturm ein Vertikalschlitz und mehrere Fallschlitze angebracht werden. Insgesamt rund 400 Bohrsprengl\u00f6cher wurden kurz vor der Sprengung geladen. Dabei kamen 60 Kilogramm Sprengstoff zum Einsatz.\n      <\/p>\n<p dir=\"auto\">Bereits im Jahr 2008 wurden mit der gleichen Sprengstrategie die K\u00fchlt\u00fcrme G und H erfolgreich gesprengt.<\/p>\n<p dir=\"auto\"><strong>Dr. Martin Hein, Leiter des R\u00fcckbaus bei Uniper, sagte:<\/strong> &#8222;Bei solchen Sprengungen gibt es immer ein weinendes und ein lachendes Auge. Klar ist, dass die Landmarke Scholven sich \u00e4ndert. Und die weiteren R\u00fcckbauaktivit\u00e4ten am Kraftwerksstandort Scholven schreiten gut voran. In diesem Jahr werden wir noch das Kesselhaus F und die REA-Anlage sprengen. F\u00fcr das Jahr 2026 sind auf dem Gel\u00e4nde noch weitere Sprengungen geplant.&#8220;\n      <\/p>\n<p dir=\"auto\"><strong>Uniper Kraftwerksleiter Dr. Lars Wiese:<\/strong> &#8222;Die Sprengung von K\u00fchlturm F ist ein wichtiger Schritt und das n\u00e4chste gro\u00dfe sichtbare Zeichen f\u00fcr den R\u00fcckbau des fr\u00fcheren Kohlestandorts Scholven. Mit dem jetzt geschaffenen freien Platz geht die Transformation des Standorts weiter. Die Richtung ist klar und hei\u00dft Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und Standortsicherung.&#8220;\n      <\/p>\n<p dir=\"auto\">\n<p>        Uniper plant, in den n\u00e4chsten Jahren ein neues H2-Ready-Gaskraftwerk am Standort zu errichten. H2-Ready bedeutet, dass das Kraftwerk perspektivisch auch mit Wasserstoff betrieben werden kann. Auch andere Projekte zur umweltschonenden Energiegewinnung sind in Planung.\n      <\/p>\n<p dir=\"auto\">Die heutige Sprengung hat die Th\u00fcringer Spreng GmbH verantwortet &#8211; eine Spezialfirma mit \u00fcber 30 Jahren Erfahrung und tausenden erfolgreichen Sprengprojekten. Sicherheit hat dabei immer oberste Priorit\u00e4t. Darum wurde ein umfassendes Sicherheitskonzept erarbeitet, das Uniper und das R\u00fcckbauunternehmen Regrata in Abstimmung unter anderem mit den Beh\u00f6rden, der Stadt Gelsenkirchen, dem Stromnetzbetreiber Amprion sowie benachbarten Unternehmen umgesetzt haben.<\/p>\n<p dir=\"auto\">\n        Um den K\u00fchlturm wurde ein Sperrbereich von 300 Metern definiert. Dabei handelt es sich um die von den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden und der Sprengfirma festgelegte Sicherheitszone, in der ein Aufenthalt am Tag der Sprengung von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr nicht m\u00f6glich war. Anwohner mussten nicht evakuiert werden und wurden bereits im Vorfeld \u00fcber Verhaltensweisen schriftlich informiert.\n      <\/p>\n<p dir=\"auto\"><strong>\u00dcber Uniper<\/strong><\/p>\n<p>Das in D\u00fcsseldorf ans\u00e4ssige Unternehmen Uniper ist ein europ\u00e4isches Energieunternehmen mit globaler Reichweite und Aktivit\u00e4ten in \u00fcber 40 L\u00e4ndern. Mit rund 7.500 Mitarbeitenden spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle f\u00fcr eine sichere Energieversorgung in Europa &#8211; insbesondere in seinen Kernm\u00e4rkten Deutschland, Gro\u00dfbritannien, Schweden und den Niederlanden. Mit 14 Gigawatt flexibler Kraftwerksleistung ist Uniper R\u00fcckgrat einer verl\u00e4sslichen Stromerzeugung. Als ein f\u00fchrender Gash\u00e4ndler und einer der wichtigsten LNG-Importeure Nordwesteuropas st\u00e4rkt Uniper die Versorgungssicherheit mit einem breiten Bezugsportfolio. Durch Investitionen in erneuerbare Energien, Wasserstoff und andere Formen CO2-armer Energietr\u00e4ger treibt Uniper zudem die Transformation des Energiesystems voran.<\/p>\n<p dir=\"auto\">\n        Im Heimatmarkt Deutschland versorgt Uniper rund 1.000 Kommunen und Industrieunternehmen mit Energie und Dienstleistungen. Dar\u00fcber hinaus ist Uniper Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Betreiber von Gasspeichern und Wasserkraftwerken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Uniper schafft Platz f\u00fcr Neues: Sprengung des K\u00fchlturms F im Kraftwerk Scholven Heute wurde der K\u00fchlturm des Blocks&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":20500,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1848],"tags":[665,3364,29,548,663,3934,3658,30,13,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-405956","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gelsenkirchen","8":"tag-boerse","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-gelsenkirchen","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-nordrhein-westfalen","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115167563858044692","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/405956","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=405956"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/405956\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20500"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=405956"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=405956"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=405956"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}