{"id":406407,"date":"2025-09-08T11:59:11","date_gmt":"2025-09-08T11:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/406407\/"},"modified":"2025-09-08T11:59:11","modified_gmt":"2025-09-08T11:59:11","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1357-kiews-augustbilanz-60-ziele-in-russland-angegriffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/406407\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 13:57 Kiews Augustbilanz: 60 Ziele in Russland angegriffen +++"},"content":{"rendered":"<p>Die Ukraine greift nach eigenen Angaben im August 60 Ziele auf russischem Territorium an. Dadurch seien die Herstellung von Treibstoff und Waffen sowie auch die Luftabwehr geschw\u00e4cht worden, schreibt der ukrainische Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj in sozialen Medien. Auch die Transport-Infrastruktur des russischen Milit\u00e4rs sei erfolgreich angegriffen worden.<\/p>\n<p><b>+++ 13:16 Neue Aufenthaltsregel in Kraft: Lettland weist 841 Russen aus +++<\/b><br \/>Die Migrationsbeh\u00f6rde in Lettland fordert 841 russische Staatsb\u00fcrger auf, das baltische EU- und Nato-Land bis zum 13. Oktober zu verlassen. Dies sagt Beh\u00f6rdenleiterin Maira Roze in einem Bericht des lettischen Fernsehens. Hintergrund sind \u00c4nderungen im Ausl\u00e4nderrecht, die im Herbst 2022 als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine beschlossen wurden. Sie versch\u00e4rfen die Aufenthaltsregelungen f\u00fcr Russen. Lettland mit seinen 1,9 Millionen Einwohnern grenzt an Russland. Rund ein Viertel der Bev\u00f6lkerung geh\u00f6rt zur gro\u00dfen russischsprachigen Minderheit. Um weiterhin legal in Lettland leben zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen russische Staatsb\u00fcrger einen dauerhaften Aufenthaltsstatus beantragen und daf\u00fcr bei einem Sprachtest alltagstaugliche Lettisch-Kenntnisse nachweisen. Parallel dazu werden sie einer Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung unterzogen. Betroffen von der Regelung waren gut 25.000 Menschen, von denen gut 16.000 inzwischen einen unbefristeten und 1000 einen befristeten Aufenthaltstitel erlangt haben. Personen, die nicht fristgerecht den Nachweis erbracht und die rechtlichen Vorgaben nicht erf\u00fcllt haben, m\u00fcssen das Land verlassen. Nach Beh\u00f6rdenangaben haben dies 2600 Menschen auf eigene Faust bereits getan. In zehn F\u00e4llen kam es zu Zwangsausweisungen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:39 Sanktionskurswechsel der USA? Kreml macht vorab eine Ansage an Trump +++<\/b><br \/>Sanktionen k\u00f6nnen Russland nach Angaben des Kremls niemals zu einem Kurswechsel in der Ukraine zwingen, meldet die amtliche Nachrichtenagentur RIA. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagt mit Blick auf \u00c4u\u00dferungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Europa und die Ukraine t\u00e4ten alles, um die USA in ihren Orbit zu ziehen. Trump hatte am Sonntag erkl\u00e4rt, er sei bereit f\u00fcr eine zweite Phase von Sanktionen gegen Russland.<\/p>\n<p><b>+++ 12:15 Ukrainische Truppen erobern wichtigen Knotenpunkt zur\u00fcck +++<\/b><br \/>Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte haben das Dorf Saritschne im Gebiet Donezk befreit und dort die Nationalflagge gehisst, berichtet der Generalstab der ukrainischen Streitkr\u00e4fte. Saritschne liegt im Osten der Ukraine nahe der Verwaltungsgrenze zum Gebiet Luhansk. Seine strategische Bedeutung ergibt sich aus seiner N\u00e4he zu wichtigen Verkehrswegen. Nach Angaben der ukrainischen Milit\u00e4rblogger <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en#14\/49.0127665\/37.9506397\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">DeepState<\/a> ist der gr\u00f6\u00dfte Teil des Dorfes unter ukrainischer Kontrolle, w\u00e4hrend die russischen Truppen an den Stadtrand gedr\u00e4ngt wurden. <\/p>\n<p><b>+++ 11:44 Polnische Grenzbeamte entdecken Drohne &#8211; mit kyrillischen Schriftzeichen +++<\/b><br \/>Polnische Grenzbeamte finden nach Angaben einer Staatsanw\u00e4ltin in einem Dorf nahe der Grenze zu Belarus die Tr\u00fcmmer einer Drohne. Die Drohne sei unbewaffnet und trage kyrillische Schriftzeichen, sagt Staatsanw\u00e4ltin Agnieszka Kepka. Verletzt wurde niemand. Die Milit\u00e4rpolizei untersucht den Vorfall.<\/p>\n<p><b>+++ 11:09 &#8222;Am Dnipro greift Russland auch Br\u00fccken an&#8220; +++<\/b><br \/>Im russischen Angriffskrieg wird aktuell um die Stadt Pokrowsk im Donezk gek\u00e4mpft. Beobachter rechnen mit einer bevorstehenden Gro\u00dfoffensive. In Russland selbst ist diese Schlacht jedoch kein mediales Thema, wie ntv-Reporter Rainer Munz ausf\u00fchrt. <\/p>\n<p><b>+++ 10:31 Kiew geht von Zielerreichung des Kremls aus: Russland rekrutiert gut 340.000 neue Soldaten +++<\/b><br \/>Russland nimmt seit Jahresbeginn rund 280.000 Soldaten unter Vertrag und ist auf dem besten Weg, seine Rekrutierungsziele zu erreichen, sagt Vadym Skibitskyi, der stellvertretende Leiter des ukrainischen Geheimdienstes (HUR), in einem Interview mit der Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-ato\/4033419-vadim-skibickij-zastupnik-nacalnika-gur-ministerstva-oboroni-ukraini.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Ukrinform<\/a>. Der HUR berichtete im August, dass der Kreml bis Jahresende 343.000 Personen rekrutieren wolle und seine monatlichen Rekrutierungsziele \u00fcbertreffe. &#8222;Unseren Daten zufolge hat der Kreml bis zum 1. September 2025 rund 280.000 Milit\u00e4rangeh\u00f6rige unter Vertrag genommen&#8220;, so Skibitskyi. Russland verdanke seinen Rekrutierungserfolg einer starken finanziellen Unterst\u00fctzung und Propagandakampagnen, so Skibitskyi. Moskau leistet &#8222;hohe Zahlungen&#8220; an Vertragssoldaten, wobei der aktuelle Satz f\u00fcr die Unterzeichnung eines ersten Vertrags bei 2 Millionen Rubel (knapp 21.000 Euro) liegt. Russland rekrutiert weiterhin mindestens 35.000 Soldaten pro Monat, sagt Skibitskyi. &#8222;Alles deutet darauf hin, dass sie ihren Rekrutierungsplan bis Ende des Jahres vollst\u00e4ndig erf\u00fcllen werden&#8220;, sagt er. <\/p>\n<p><b>+++ 09:58 Wadephul kontert S\u00f6der und gibt Versprechen zu Sicherheitsgarantien ab +++<\/b><br \/>Au\u00dfenminister Johann Wadephul versucht, Zweifel an der Beteiligung Deutschlands an Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine im Falle eines Waffenstillstands oder einer Friedensl\u00f6sung auszur\u00e4umen. &#8222;Nat\u00fcrlich wird Deutschland seinen Teil zu Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine beitragen&#8220;, sagt der CDU-Politiker laut Redemanuskript bei der Er\u00f6ffnung der j\u00e4hrlichen Konferenz der deutschen Botschafterinnen und Botschafter im Ausw\u00e4rtigen Amt in Berlin. Wie die Garantien konkret aussehen k\u00f6nnten, sagt er allerdings nicht. CSU-Chef Markus S\u00f6der hatte sich gegen \u00dcberlegungen gestellt, die Bundeswehr im Rahmen von Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine in dem Land einzusetzen. Damit geht er anders vor als Kanzler Friedrich Merz, der in dieser Frage aktuell noch nichts ausschlie\u00dfen will. &#8222;Es ist f\u00fcr mich kaum vorstellbar, dass Nato-Truppen dort stationiert sind. Das w\u00fcrde Russland keinesfalls akzeptieren. Denn es w\u00e4re die Vorstufe des Beitritts der Ukraine in die Nato&#8220;, sagte S\u00f6der der &#8222;Rheinischen Post&#8220;. Wadephul betonte indes laut Manuskript: &#8222;Russland wird sein aggressives Verhalten fortsetzen und noch st\u00e4rker gegen uns richten &#8211; wenn wir es nicht davon abhalten.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 09:26 Ukraine hofft, &#8222;dass Trump richtig sauer wird&#8220; +++<\/b><br \/>W\u00e4hrend Unterst\u00fctzerstaaten die Zukunftsperspektive der Ukraine diskutieren, trifft der bisher schwerste Angriff Russlands die Hauptstadt Kiew. Dar\u00fcber ist auch der US-Pr\u00e4sident &#8222;unhappy&#8220;, in dem angegriffenen Land hofft man auf neue Sanktionen. ntv-Reporter J\u00fcrgen Weichert berichtet aus Odessa. <\/p>\n<p><b>+++ 08:59 Russland will raus aus Antifolterkonvention +++<\/b><br \/>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin will aus der europ\u00e4ischen Antifolterkonvention austreten. Er habe dem Parlament einen Gesetzentwurf zum Austritt aus der Europ\u00e4ischen Konvention zur Verh\u00fctung von Folter vorgelegt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur TASS. Die der Konvention beigetretenen Staaten verpflichten sich, gegen unmenschliche oder erniedrigende Behandlungen oder Strafen vorzugehen. Die Ukraine wirft Russland vor, Kriegsgefangene teilweise zu foltern. Zudem berichten Menschenrechtsorganisationen von Folter und menschenunw\u00fcrdiger Behandlung in russischen Gef\u00e4ngnissen. Russland bestreitet die Vorw\u00fcrfe.<\/p>\n<p><b>+++ 08:29 Umstrittener Blackwater-Gr\u00fcnder Prince bewirbt sich um Drohnengesch\u00e4fte in der Ukraine +++<\/b><br \/>Angesichts von Berichten, wonach Donald Trumps Regierung den Einsatz privater US-Milit\u00e4rfirmen nach dem Ende des Ukraine-Kriegs vor Ort in Erw\u00e4gung zieht, berichten Quellen dem &#8222;Guardian&#8220;, dass ein umstrittener Amerikaner bereits um Gesch\u00e4fte wirbt. Demnach w\u00fcrde Erik Prince, Gr\u00fcnder des inzwischen aufgel\u00f6sten S\u00f6ldnerunternehmens Blackwater, seine Dienste bereits anpreisen. Den Quellenangaben zufolge warb Prince f\u00fcr sich selbst im wertvollen ukrainischen Drohnensektor und suchte bereits Treffen mit f\u00fchrenden Akteuren der Branche. &#8222;Erik ist dabei, Drohnenunternehmen zu kaufen&#8220;, sagt eine der Quellen, und eine andere best\u00e4tigte, dass Prince auf der Jagd nach Drohnenherstellern mit einer Pr\u00e4senz in der Ukraine sei. Prince&#8216; ehemaliges Unternehmen Blackwater machte vor allem mit seiner Arbeit im Irak erhebliche Schlagzeilen. Mitarbeiter sollen sich der Ermordung von Zivilisten, Misshandlungen und des Waffenschmuggels schuldig gemacht haben.<\/p>\n<p><b>+++ 07:56 Drittes Todesopfer in Kiew geborgen &#8211; 5 Tote, 44 Verletzte nach russischem Gro\u00dfangriff +++<\/b><br \/>Bei dem riesigen russischen Drohnen- und Raketenangriff auf die Ukraine in der Nacht zum Sonntag werden mindestens 5 Menschen get\u00f6tet und 44 weitere verletzt. Allein in der Hauptstadt Kiew werden eine Frau und ihr neugeborenes Kind get\u00f6tet und 20 Menschen verletzt, wie die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden mitteilten. Tymur Tkachenko, der Leiter der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung, best\u00e4tigt am Morgen, dass ein drittes Todesopfer unter den Tr\u00fcmmern geborgen wurde. <\/p>\n<p><b>+++ 07:16 Ukrainischer Generalstab: Russische Opferzahl n\u00e4hert sich 1,1 Millionen +++<\/b><br \/>Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs sind binnen 24 Stunden 910 russische Soldaten in der Ukraine get\u00f6tet oder verwundet worden. Ihre Zahl n\u00e4hert sich demnach langsam der Marke von 1,1 Millionen an. Zudem habe das ukrainische Milit\u00e4r zahlreiches russisches Milit\u00e4rger\u00e4t zerst\u00f6rt, hei\u00dft es \u2013 darunter 5 Panzer, 4 gepanzerte Fahrzeuge und 29 Artilleriesysteme und mehr als 460 Drohnen. Die Zahlen werden von Experten allgemein als zu hoch angegeben. Das unabh\u00e4ngige Portal <a href=\"https:\/\/www.oryxspioenkop.com\/2022\/02\/attack-on-europe-documenting-equipment.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Oryx<\/a> erfasst verlorenes Milit\u00e4rger\u00e4t auf der Basis von Fotos und Videos und kommt zu geringeren Zahlen. <\/p>\n<p><b>+++ 06:48 Trump k\u00fcndigt &#8222;sehr bald&#8220; stattfindendes Gespr\u00e4ch mit Putin an +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump k\u00fcndigt CNN zufolge vor Reportern an, zeitnah mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu sprechen. &#8222;Sehr bald. In den n\u00e4chsten paar Tagen. Sehen Sie, wir werden es schaffen. Die Russland-Ukraine-Situation. Wir werden es schaffen&#8220;, erg\u00e4nzt der Pr\u00e4sident. Russland hatte in der Nacht zum Sonntag seinen gr\u00f6\u00dften kombinierten Luftangriff seit Beginn der Ukraine-Invasion gestartet. 823 Drohnen und Raketen wurden dabei eingesetzt und zum ersten Mal ein Regierungsgeb\u00e4ude in Kiew angegriffen.<\/p>\n<p><b>+++ 06:15 Russland bestreitet Angriff auf Kiewer Regierungsgeb\u00e4ude +++<\/b><br \/>Das russische Verteidigungsministerium bestreitet, dass russische Streitkr\u00e4fte das Geb\u00e4ude des Ministerkabinetts in Kiew angegriffen haben. Das russische Verteidigungsministerium behauptet, dass russische Streitkr\u00e4fte Drohneneinrichtungen und Luftwaffenst\u00fctzpunkte in der Ukraine getroffen h\u00e4tten. Konkret seien zwei Industriebetriebe am Rande der Stadt Kiew getroffen worden. Der Kreml hat oft bestritten, dass russische Streitkr\u00e4fte zivile Ziele in der Ukraine getroffen haben, obwohl umfangreiches Filmmaterial, Bildmaterial und offizielle ukrainische Berichte das Gegenteil belegen. Experten gehen jedoch davon aus, dass genau dies und zwar immer intensiver geschieht. So soll die Zivilbev\u00f6lkerung zerm\u00fcrbt und der Druck auf Pr\u00e4sident Selenskyj erh\u00f6ht werden. <\/p>\n<p><b>+++ 05:41 Trump k\u00fcndigt Besuch von europ\u00e4ischen Spitzenpolitikern an +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump k\u00fcndigt Gespr\u00e4che mit europ\u00e4ischen Politikern \u00fcber eine L\u00f6sung des Ukraine-Kriegs an. &#8222;Einzelne europ\u00e4ische Spitzenpolitiker kommen am Montag oder Dienstag in unser Land&#8220;, sagt Trump. Wen er damit meint, ist unklar. Das Wei\u00dfe Haus \u00e4u\u00dfert sich dazu nicht.<\/p>\n<p><b>+++ 03:12 US-Pr\u00e4sident Donald Trump: &#8222;Ich bin nicht gl\u00fccklich mit der gesamten Situation&#8220; +++<\/b><br \/>Nach dem gr\u00f6\u00dften russischen Luftangriff auf die Ukraine seit Kriegsbeginn zeigt sich US-Pr\u00e4sident Donald Trump unzufrieden. &#8222;Ich bin nicht gl\u00fccklich mit der gesamten Situation&#8220;, sagt Trump vor Journalisten. &#8222;Ich bin nicht begeistert \u00fcber das, was dort passiert.&#8220; Zuvor hatte er bereits seine Bereitschaft zu weiteren Sanktionen gegen Russland bekr\u00e4ftigt. US-Finanzminister Scott Bessent verk\u00fcndete, die US-Regierung sei &#8222;bereit den Druck auf Russland zu erh\u00f6hen&#8220;. Wichtig sei aber, dass auch die EU mitziehe.<\/p>\n<p><b>+++ 23:29 Ukraine: Russland r\u00fcstet seine Raketen f\u00fcr m\u00f6glichen Krieg mit der Nato auf +++<\/b><br \/>Der stellvertretende Leiter des ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdienstes, Vadym Skibitsky, \u00e4u\u00dfert sich in einem Interview mit dem Medium Ukrinform zur russischen Waffenproduktion in diesem Jahr. Ihm zufolge produziert die R\u00fcstungsindustrie 2500 Raketen wie Marschflugk\u00f6rper, ballistische Raketen und Hyperschallraketen. Zum Vergleich: Bei vielen schweren n\u00e4chtlichen Luftangriffen auf die Ukraine setzen die Kreml-Sreitkr\u00e4fte laut ukrainischen Angaben insgesamt rund 10 bis 70 Marschflugk\u00f6rper, ballistische Raketen und Hyperschallraketen ein. Bei der Entwicklung konzentriere sich Russland auf die Verbesserung der Genauigkeit und Erh\u00f6hung der Effektivit\u00e4t der Sprengk\u00f6pfe sowie auf die Reichweitenverl\u00e4ngerung, so Skibitsky. &#8222;Ziele in der Ukraine zu treffen, erfordert einen bestimmten Einsatzradius, aber die Vorbereitung auf einen Krieg mit der Nato bis 2030 erfordert eine viel gr\u00f6\u00dfere Reichweite.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:15 US-Diplomat Kellogg: Russland eskaliert den Krieg mit Angriff auf das ukrainische Kabinett +++<\/b><br \/>Aus Sicht des Sondergesandten des US-Pr\u00e4sidenten, Keith Kellogg, hat Russland nicht die Absicht, den Ukraine-Krieg auf diplomatischem Wege zu beenden. Das habe der heutige Angriff auf die Ukraine verdeutlicht, bei dem das Kabinettsgeb\u00e4ude besch\u00e4digt wurde. &#8222;Die Gefahr jedes Krieges liegt in der Eskalation. Russland scheint die Lage mit dem gr\u00f6\u00dften Angriff des Krieges auf die B\u00fcros des ukrainischen Kabinetts in Kiew zu eskalieren&#8220;, schreibt Kellogg bei X. Dazu ver\u00f6ffentlicht er ein Video der ukrainischen Premierministerin Julia Swyrydenko aus dem Kabinettsgeb\u00e4ude und wies darauf hin, dass er dasselbe Geb\u00e4ude vor zwei Wochen mit ihr besucht habe. &#8222;Die Geschichte zeigt, dass Ereignisse durch solche Aktionen au\u00dfer Kontrolle geraten k\u00f6nnen. Deshalb arbeitet Pr\u00e4sident Trump daran, diesen Krieg zu beenden. Der Angriff war kein Signal daf\u00fcr, dass Russland diesen Krieg auf diplomatischem Wege beenden will&#8220;, so der US-Diplomat.<\/p>\n<p><b>+++ 21:53 Selenskyj hofft nach russischem Gro\u00dfangriff auf &#8222;starke Reaktion&#8220; der USA +++<br \/><\/b>Nach dem gr\u00f6\u00dften russischen Luftangriff auf die Ukraine seit Kriegsbeginn \u00e4u\u00dfert der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj seine Hoffnung auf eine entschlossene Reaktion der USA. Es sei wichtig, dass es eine &#8222;breit angelegte Reaktion der Partner&#8220; gebe, sagte Selenskyj in seiner allabendlichen Videoansprache und f\u00fcgte an: &#8222;Wir z\u00e4hlen auf eine starke Reaktion Amerikas. Genau das brauchen wir.&#8220; Russland hat die Ukraine in der vergangenen Nacht nach ukrainischen Angaben mit mindestens 810 Drohnen und einem Dutzend Raketen angegriffen. In Kiew wurden mehrere Hochh\u00e4user besch\u00e4digt, der Regierungssitz geriet in Brand. Bei den Angriffen wurden mehrere Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n<p><b>+++ 21:26 Bodenangriffe von Belarus aus? Ukrainischer Grenzschutz beobachtet derzeit keine Truppenbildung +++<br \/><\/b>Ukrainische Grenzschutzbeamte beobachten auf belarussischem Gebiet keine Bildung milit\u00e4rischer Gruppen, die eine Bedrohung f\u00fcr die Ukraine darstellen k\u00f6nnten. Dies erkl\u00e4rt der Sprecher des staatlichen Grenzdienstes, Andrij Demtschenko, laut einem <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-ato\/4033953-demchenko-says-no-military-groups-are-forming-in-belarus.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"Ukrinform\">Ukrinform<\/a>-Korrespondenten im ukrainischen Fernsehen. Provokationen w\u00fcrden jedoch w\u00e4hrend der russisch-belarussischen \u00dcbungen nicht ausbleiben. &#8222;Unseren Informationen zufolge sollen sie morgen enden, und die aktive Phase der gemeinsamen \u00dcbungen zwischen Belarus und Russland wird vom 12. bis 16. September stattfinden. Bislang gibt es keine Hinweise auf eine Truppenstationierung in der N\u00e4he unserer Grenze, geschweige denn auf die Bildung von Gruppen&#8220;, sagte Demtschenko. Gleichzeitig sagt er, bleibe die Lage bedrohlich und die Grenzschutzbeamten w\u00fcrden die Situation im Rahmen der \u00dcbungen in Belarus beobachten.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-09-Luftalarm-in-der-Region-Kiew--article26016975.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">k\u00f6nnen Sie hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Ukraine greift nach eigenen Angaben im August 60 Ziele auf russischem Territorium an. 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