{"id":407186,"date":"2025-09-08T19:22:10","date_gmt":"2025-09-08T19:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/407186\/"},"modified":"2025-09-08T19:22:10","modified_gmt":"2025-09-08T19:22:10","slug":"niedersachsen-bremen-taucher-bergen-kiloweise-geisternetze-aus-der-nordsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/407186\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Taucher bergen kiloweise Geisternetze aus der Nordsee"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Taucher bergen kiloweise Geisternetze aus der Nordsee<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.09.2025, 18:50 Uhr<\/p>\n<p><strong>Tief im Meer wickeln sich verlorene Fischernetze um Schiffswracks und werden so zu Todesfallen f\u00fcr Fische und Krebse. In der Nordsee werden nun solche Geisternetze geborgen &#8211; das ist teils riskant.<\/strong><\/p>\n<p>Spiekeroog (dpa\/lni) &#8211; Vor der nieders\u00e4chsischen Nordseek\u00fcste haben Taucherinnen und Taucher Dutzende Geisternetze aus rund 20 Metern Tiefe geborgen und zum Recycling an Land gebracht. Die Fischernetze, die verloren gegangen sind und sich tief im Meer etwa an alten Wracks aufh\u00e4ngen, seien eine Gefahr f\u00fcr Meereslebewesen wie Fische und Krebse, sagte Derk Remmers, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Ghost Diving Germany.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Tiere, die jagen, verhaken sich darin und bleiben h\u00e4ngen.&#8220; Au\u00dferdem zerbr\u00f6selten die Kunststoffnetze mit der Zeit zu Mikroplastik. Das gelange in Nahrungsketten.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Deswegen haben wir uns der Aufgabe verschrieben, das aus dem Meer zu entfernen&#8220;, sagte Remmers. Mit dem Projekt &#8222;Geisternetze Ostfriesland&#8220;, was es in diesem Sommer zum dritten Mal gibt, wollen die Organisatoren um die NV-Versicherungen, dem Unternehmen bessergr\u00fcn und Ghost Diving Germany auf die Probleme rund um die Geisternetze in den Meeren aufmerksam machen.<\/p>\n<p>Was Tauchen in der Nordsee erschwert<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bergung steuerten die acht Profi-Taucher und weitere Helfer mit zwei Booten ein Schiffswrack vor der ostfriesischen Insel Spiekeroog an. Zwei Kutter begleiteten sie, um geborgene Netze an Land zu bringen. Bei den Tauchg\u00e4ngen am Montag wurden nach Sch\u00e4tzungen der Taucher insgesamt 150 bis 200 Kilogramm Geisternetze aus der Nordsee gefischt. Die Bergung ist m\u00fchsame Handarbeit, die Netze m\u00fcssen mit Messern von Wracks geschnitten werden.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Ob wir Netze rausholen oder nicht: Das Wichtigste ist immer die Sicherheit&#8220;, sagt Remmers. In der Nordsee zu tauchen sei anspruchsvoll und nicht ungef\u00e4hrlich. Die Taucher m\u00fcssen die Gezeiten Ebbe und Flut, Wind, Wellengang und teils starke Str\u00f6mungen beachten. In der Tiefe ist die Sicht zudem eingeschr\u00e4nkt.\u00a0<\/p>\n<p>Alle Taucher seien gut ins Wasser und sp\u00e4ter sicher wieder herausgekommen, sagte Remmers. &#8222;Insofern war das ein sehr erfolgreicher Tag.&#8220; In den kommenden Tagen wollen die Taucherinnen und Taucher weitere Geisternetze aus der Nordsee bergen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Taucher bergen kiloweise Geisternetze aus der Nordsee 08.09.2025, 18:50 Uhr Tief im Meer wickeln sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":407187,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,107838,30,1411,7292,48344],"class_list":{"0":"post-407186","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-geisternetze","12":"tag-germany","13":"tag-niedersachsen","14":"tag-nordsee","15":"tag-taucher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115170308585956148","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/407186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=407186"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/407186\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/407187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=407186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=407186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=407186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}