{"id":407200,"date":"2025-09-08T19:31:11","date_gmt":"2025-09-08T19:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/407200\/"},"modified":"2025-09-08T19:31:11","modified_gmt":"2025-09-08T19:31:11","slug":"boulder-elemente-kunst-und-mehr-aus-rathauspassage-wird-interflux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/407200\/","title":{"rendered":"Boulder-Elemente, Kunst und mehr: Aus Rathauspassage wird Interflux"},"content":{"rendered":"<p>Auf Instagram tauchte die Tage ein rotes Herz im Emoji-Stil auf, mit Kulleraugen, kleinen gelben H\u00e4nden, dazu der Text: \u201eInterflux \u2013 er\u00f6ffnet im Oktober. Die Unterf\u00fchrung an der U-Bahnhaltestelle <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Rathaus\" title=\"Rathaus\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rathaus<\/a> in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> wird k\u00fcnstlerisch bespielt\u201c. Hurra! Es tut sich endlich was. Hinter dem neuen Kulturprojekt stecken Stadtr\u00e4tin Sara Dahme und Ninette Sander vom White Noise. Zusammen mit einem Team aus Kulturschaffenden bespielen sie nach langer Planung ab 18. Oktober mit einem bunten Programm die Rathaushauspassage. Mehrere Pop-Up-Events hatten in der Vergangenheit schon daf\u00fcr vorgelegt. <\/p>\n<p>Geplant ist das Projekt nun f\u00fcr drei bis f\u00fcnf Jahre. Je nachdem wie lange der Ort noch bestehen bleibt, bevor die Komplettsanierung erfolgt, erz\u00e4hlt uns Dahme. Weshalb hier etwas passieren muss, d\u00fcrfte allen klar sein, denn die Rathauspassage mutet seit langer Zeit verwahrlost an und geh\u00f6rt zu den unsch\u00f6nsten Orten in der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Innenstadt\" title=\"Innenstadt\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Innenstadt<\/a>. Schon lange ist sie ein Politikum. <\/p>\n<p>\u201eDie gr\u00f6\u00dfte Toilette der Stadt\u201c <\/p>\n<p>\u201eDie Idee dazu entstand schon vor drei Jahren.\u201c erz\u00e4hlt Dahme, die seither auf die missliche Lage des Ortes hinweist. \u201eEs ist eine Haltestelle, die so zentral gelegen ist, die Innenstadt mit der Leonhardsvorstadt verbindet, und dann ist das der schlimmste Ort den in kenne, oder anders gesagt: die gr\u00f6\u00dfte Toilette der Stadt\u201c. Zumindest d\u00fcrfte es einer der schlimmeren Schandflecken Stuttgarts sein. Dort gibt es ein Tauben- und Drogenproblem, und manchmal f\u00fchle man sich dort auch einfach nicht sicher, sagte Dahme schon in fr\u00fcheren Berichten.<\/p>\n<p> Also haben Ninette Sander, die sich mit dem White Noise in direkter Nachbarschaft befindet, und sie, die bis 2023 den Kultur-Kiosk betrieben hatte, ein Konzept entwickelt und sich f\u00fcr die F\u00f6rderung \u201eKunst im \u00f6ffentlichen Raum\u201c (Ki\u00f6R) beworben und den Zuschlag bekommen. Zus\u00e4tzlich wird das Projekt durch die Stadt Stuttgart und dem Bezirksbeirat Mitte unterst\u00fctzt. <\/p>\n<p>Ki\u00f6R unterst\u00fctzt Kunstprojekte im urbanen Raum, sodass K\u00fcnstler:innen das Leben in der Stadt mitgestalten k\u00f6nnen und so Teilhabem\u00f6glichkeiten schafft. Dahme und Sander arbeiten schon l\u00e4nger in Abstimmung mit dem Vermieter des Geb\u00e4udes, der Hines Immobilien GmbH, der SSB und dem Tiefbauamt an der Umsetzung. <\/p>\n<p>\u201eUnser Gedanke war es, ein Zeichen zu setzen und den Menschen zu zeigen, was Kunst im \u00f6ffentlichen Raum bewirken kann, und dass es m\u00f6glich ist, damit Orte zu ver\u00e4ndern.\u201c <\/p>\n<p> Boulder-Elemente, Performances und Interventionen <\/p>\n<p>Gesagt, getan. Freuen k\u00f6nnen wir uns auf eine Mischung aus fest installierten Kunstwerken und tempor\u00e4ren Projekten, daher auch der Name \u201eInterflux\u201c, etwas, das in Bewegung ist. Zu sehen sein werden Performances und k\u00fcnstlerische Interventionen, aber auch Boulder-Module wird es geben, \u201edamit der Ort auch richtig genutzt werden kann\u201c, sagt Dahme. Eine Selfie-Wand mit rotem Teppich ist geplant, also Dinge, die Spa\u00df machen, freundlich und einladend wirken. Hinzu kommen kleinere k\u00fcnstlerische Elemente, die man erst auf den zweiten Blick wahrnimmt. <\/p>\n<p>\u201eWir hoffen, dass sich ganz unterschiedliche Menschen, die dort durchlaufen, ein- und aussteigen, angesprochen f\u00fchlen und Lust haben, Sachen zu entdecken\u201c, so Dahme. <\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen \u2013 n\u00e4mlich die zahlreichen Absprachen und Genehmigungen, die mit dem Projekt verbunden waren \u2013 sind nun erst mal \u00fcberstanden, und nat\u00fcrlich freuen sich die beiden Veranstalterinnen auf den Starttermin. Zum Auftakt zeigen die K\u00fcnstler:innen Justyna Koeke, J\u00e1nos Br\u00fcckner, Tschaggi, Ivan Syrov und Lea Rossatti Arbeiten, die sich mit dem Ort, seinen Gegens\u00e4tzen und seiner Atmosph\u00e4re besch\u00e4ftigen. Wir d\u00fcrfen uns also auf spannende neue Kunst freuen und kurz mal \u00fcberlegen, welchen Orten in der City eine solche General\u00fcberholung auch noch guttun w\u00fcrde.<\/p>\n<p> <b>Interflux<\/b>, Rathauspassage, Stuttgart-Mitte, 18.10.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf Instagram tauchte die Tage ein rotes Herz im Emoji-Stil auf, mit Kulleraugen, kleinen gelben H\u00e4nden, dazu der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":407201,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,54942,3364,29,30,2065,107842,2218,3652,1441,58860],"class_list":{"0":"post-407200","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-bouldern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-innenstadt","14":"tag-interflu","15":"tag-rathaus","16":"tag-stadtkind","17":"tag-stuttgart","18":"tag-subkultur"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115170343952010871","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/407200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=407200"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/407200\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/407201"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=407200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=407200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=407200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}