{"id":407426,"date":"2025-09-08T21:37:09","date_gmt":"2025-09-08T21:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/407426\/"},"modified":"2025-09-08T21:37:09","modified_gmt":"2025-09-08T21:37:09","slug":"epstein-fall-demokraten-zeigen-angebliches-trump-schreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/407426\/","title":{"rendered":"Epstein-Fall: Demokraten zeigen angebliches Trump-Schreiben"},"content":{"rendered":"<p>Washington (dpa) &#8211; Die US-Demokraten haben eine Kopie eines angeblichen Geburtstagsgru\u00dfes vom US-Pr\u00e4sidenten an den Sexualstraft\u00e4ter Jeffrey Epstein ver\u00f6ffentlicht, von dem Donald Trump bestreitet, Urheber zu sein. In einem X-Post der Demokraten aus dem f\u00fcr Aufsichtsfragen zust\u00e4ndigen Ausschusses des Repr\u00e4sentantenhauses sind die Umrisse eines Frauenk\u00f6rpers zu sehen, in dem ein angeblicher Dialog zwischen Trump und Epstein abgebildet ist. Darunter ist Trumps Unterschrift zu sehen, wobei unklar ist, ob diese echt ist. Auch die US-Zeitung \u00abWall Street Journal\u00bb ver\u00f6ffentlichte die Kopie.\u00a0<\/p>\n<p>Trumps Sprecherin Karoline Leavitt reagierte wenig sp\u00e4ter auf X und wies die Berichterstattung der Zeitung als \u00abfalsch\u00bb zur\u00fcck. \u00abWie ich immer gesagt habe, ist es ganz klar, dass Pr\u00e4sident Trump dieses Bild nicht gezeichnet und auch nicht unterschrieben hat\u00bb, betonte sie und k\u00fcndigte weitere Schritte vor Gericht an.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr den republikanischen Pr\u00e4sidenten kommt nun mit einem Schlag ein f\u00fcr ihn unliebsames Thema wieder zur\u00fcck. Seit Wochen hatte er versucht, die Epstein-Aff\u00e4re ruhen zu lassen und er hatte Forderungen, alle Unterlagen in dem Fall offenzulegen, abgewehrt &#8211; obwohl er das im Wahlkampf noch versprochen hatte.<\/p>\n<p>Trump: \u00abIch zeichne keine Bilder von Frauen\u00bb<\/p>\n<p>Das \u00abWall Street Journal\u00bb hatte Mitte Juli exklusiv \u00fcber das Schreiben, das Teil eines Albums mit vielen Geburtstagsw\u00fcnschen gewesen sein soll, berichtet. Das Album soll zu Epsteins Geburtstag im Jahr 2003 angefertigt worden sein. Die Zeitung hatte sich auf Einblick in Dokumente berufen. Das Album wurde damals nicht ver\u00f6ffentlicht, ebenso nicht der Originalbrief. Am Montag (Ortszeit) ver\u00f6ffentlichte die Zeitung nun ein Foto des angeblichen Trump-Briefs.<\/p>\n<p>Trump hatte sich bereits damals gegen die Darstellung der Zeitung gewehrt. Er \u00fcberzog das Blatt und Medienmodul Rupert Murdoch, zu dessen Portfolio die Zeitung z\u00e4hlt, mit einer Klage und fordert Milliarden.\u00a0<\/p>\n<p>Die Zeitung hatte in ihrem Artikel Trump mit den Worten: \u00abDas ist gef\u00e4lscht. Es ist ein Falschbericht des &#8222;Wall Street Journals&#8220;\u00bb. Und weiter wurde der US-Pr\u00e4sident zitiert: \u00abIch zeichne keine Bilder von Frauen\u00bb. Und: \u00abEs ist nicht meine Sprache. Es sind nicht meine Worte.\u00bb<\/p>\n<p>Robert Garcia, Mitglied der Demokraten in dem Ausschuss, schrieb auf X, dass die Demokraten in dem Gremium gerade das Epstein-Geburtstagsbuch und weitere Dokumente aus dem Nachlass von Epstein erhalten h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Fall Epstein sorgt in USA f\u00fcr wilde Spekulationen<\/p>\n<p>Finanzier Epstein, der \u00fcber viele Jahre systematisch Minderj\u00e4hrige missbraucht hatte, beging 2019 mit 66 Jahren in seiner Gef\u00e4ngniszelle nach offiziellen Angaben Suizid. In Teilen der US-Gesellschaft sorgte sein Tod f\u00fcr wilde Spekulationen, weil er beste Kontakte in die amerikanische High Society hatte. Prominente und Milliard\u00e4re gingen bei ihm ein und aus \u2013 auch Trump verbrachte Zeit mit Epstein, wie mehrere Party-Videos belegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington (dpa) &#8211; Die US-Demokraten haben eine Kopie eines angeblichen Geburtstagsgru\u00dfes vom US-Pr\u00e4sidenten an den Sexualstraft\u00e4ter Jeffrey Epstein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":407427,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,1015,62,8970,1209,139,64],"class_list":{"0":"post-407426","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-justiz","12":"tag-medien","13":"tag-muenster","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-regierung","16":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115170839447538023","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/407426","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=407426"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/407426\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/407427"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=407426"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=407426"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=407426"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}