{"id":408661,"date":"2025-09-09T09:07:11","date_gmt":"2025-09-09T09:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/408661\/"},"modified":"2025-09-09T09:07:11","modified_gmt":"2025-09-09T09:07:11","slug":"sachsen-verteidigt-platz-eins-in-bildungsstudie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/408661\/","title":{"rendered":"Sachsen verteidigt Platz eins in Bildungsstudie"},"content":{"rendered":"<p>Sachsen schneidet aus \u00f6konomischer Perspektive mit seinem Bildungssystem in einem j\u00e4hrlichen Bundesl\u00e4ndervergleich weiterhin am besten ab. Dem \u201eBildungsmonitor\u201c der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zufolge steht Sachsen wie schon seit Jahren auf Platz eins. Dahinter liegt Bayern vor Hamburg und Baden-W\u00fcrttemberg. Am Ende der Skala steht wie auch schon im vergangenen Jahr Bremen. Vorletzter ist erneut Brandenburg, davor steht Nordrhein-Westfalen.\u00a0 <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Bewertung aus bildungs\u00f6konomischer Sicht <\/p>\n<p>Die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) durchgef\u00fchrte Vergleichsstudie untersucht anhand von 98 Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesl\u00e4nder. Die Bewertung erfolgt nach Angaben der Autoren ausdr\u00fccklich aus bildungs\u00f6konomischer Sicht. <\/p>\n<p>In der Studie werden beispielsweise die Bildungsausgaben pro Sch\u00fcler ins Verh\u00e4ltnis zu den Gesamtausgaben \u00f6ffentlicher Haushalte pro Einwohner gesetzt. Verglichen werden zudem die Investitionen in Schulen und Hochschulen, der Betreuungsschl\u00fcssel in Bildungseinrichtungen, Klassengr\u00f6\u00dfen, die Schulabbrecherquote oder die Beteiligung an Ganztagsangeboten. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Sachsen steht seit Jahren an der Spitze \u2013 Minister dankt Lehrkr\u00e4ften <\/p>\n<p>Sachsen stehe zum 20. Mal in Folge an der Spitze des INSM-Bildungsmonitors und man habe sich gegen\u00fcber dem Vorjahr sogar noch weiter verbessern k\u00f6nnen, sagte Kultusminister Conrad Clemens. \u201eEin Ergebnis, das wir unserem kontinuierlichen Einsatz f\u00fcr die beste Bildung, aber vor allem unseren engagierten Lehrkr\u00e4ften im s\u00e4chsischen Bildungssystem zu verdanken haben\u201c, sagte der CDU-Politiker.\u00a0 <\/p>\n<p>Mit dem Projekt \u201eBildungsland Sachsen 2030\u201c sei zudem ein langfristiger Fahrplan entwickelt worden, um die Qualit\u00e4t des Bildungssystems weiter zu verbessern und allen Kindern und Jugendlichen in Sachsen die besten Lern- und Entwicklungschancen zu erm\u00f6glichen. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Warum liegt Sachsen immer wieder vorn? <\/p>\n<p>Besondere St\u00e4rken weist Sachsen laut der Studie bei der F\u00f6rderinfrastruktur, der Schulqualit\u00e4t, der Forschungsorientierung, der Bildungsarmut (jeweils<br \/>1. Platz) und der Integration (3. Platz) auf. Zudem wird die Ganztagsbetreuung im Freistaat hervorgehoben. Demnach wird in Sachsen ein besonders gro\u00dfer Anteil der Kinder ganzt\u00e4gig in Schule oder Kita betreut. Die Autoren betonen positive Effekte: Eine hochwertige F\u00f6rderung besonders in fr\u00fchen Bildungsphasen k\u00f6nne dazu beitragen, Lernr\u00fcckst\u00e4nde fr\u00fchzeitig auszugleichen.\u00a0 <\/p>\n<p>Und sie f\u00fchren einen Punkt an, der Arbeitgebern wichtig ist, die gerne mehr Vollzeit-arbeitende Eltern h\u00e4tten: \u201eVerl\u00e4ssliche Ganztagsinfrastrukturen unterst\u00fctzten Eltern dabei, einer Erwerbst\u00e4tigkeit nachgehen zu k\u00f6nnen und ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit zu sichern.\u201c <\/p>\n<p>Gelobt wird auch, dass der Anteil der Besch\u00e4ftigten mit Hochschulabschluss in Kitas in Sachsen im L\u00e4ndervergleich am h\u00f6chsten sei, bei gleichzeitig weniger Ungelernten als im Bundesschnitt. Und es wird auf sehr gute Ergebnisse s\u00e4chsischer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei j\u00fcngsten Lese- oder Mathematikvergleichstests verwiesen. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Gewerkschaft kritisiert: Studie ist kein Bildungscheck <\/p>\n<p>Der Bildungsmonitor bemesse allein den Beitrag des Bildungssystems zur Wirtschaft und sei kein Qualit\u00e4tsmonitor, kritisierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Es sei \u201epeinlich\u201c, dass das Kultusministerium Jahr f\u00fcr Jahr den vermeintlichen Erfolg nutzt, um von den eigentlichen Problemen im Bildungssystem abzulenken. \u201eDie Besch\u00e4ftigten an Kitas und Schulen geben tagt\u00e4glich alles f\u00fcr die Bildung der Kinder und Jugendlichen unter immer schlechteren Bedingungen: Der Alltag ist gepr\u00e4gt von Personalmangel, Abordnungen und Mittelk\u00fcrzungen\u201c, sagte der s\u00e4chsische GEW-Vorsitzende Burkhard Naumann. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sachsen schneidet aus \u00f6konomischer Perspektive mit seinem Bildungssystem in einem j\u00e4hrlichen Bundesl\u00e4ndervergleich weiterhin am besten ab. 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