{"id":409044,"date":"2025-09-09T12:32:14","date_gmt":"2025-09-09T12:32:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409044\/"},"modified":"2025-09-09T12:32:14","modified_gmt":"2025-09-09T12:32:14","slug":"verbraucherzentrale-nrw-informiert-vorsicht-vor-betrugsmaschen-auf-verkaufsplattformen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409044\/","title":{"rendered":"Verbraucherzentrale NRW informiert: Vorsicht vor Betrugsmaschen auf Verkaufsplattformen"},"content":{"rendered":"<p>Eine Kamera f\u00fcr 60 Euro hatte der Verk\u00e4ufer auf dem Portal \u201eKleinanzeigen\u201c angeboten. Er hatte den K\u00e4uferschutz aktiviert und nur \u00fcber die Plattform kommuniziert \u2013 also eigentlich alles richtig gemacht. Doch der potentielle K\u00e4ufer schickte, als man handelseinig war, per Chat einen Screenshot mit einem QR-Code, angeblich um den Zahlungseingang \u00fcber PayPal zu best\u00e4tigen. Der Verk\u00e4ufer scannte den Code und wurde zur Anmeldung in seinem PayPal-Konto aufgefordert. Kurz darauf waren 2.970 Euro weg, abgebucht \u00fcber die PayPal-Option \u201eFreunde &amp; Familie\u201c. In einem \u00e4hnlichen Fall verlor eine Krankenschwester 7.000 Euro \u2013 der zugeschickte QR-Code war vorgeblich f\u00fcr \u201esicheres Bezahlen\u201c. \u201eDas sind zwei von zahlreichen F\u00e4llen, die Menschen uns melden\u201c, sagt Ralf Scherfling, Phishing-Experte der Verbraucherzentrale NRW. Er erkl\u00e4rt, welche rechtlichen Schritte man unternehmen kann und wie man das Betrugsrisiko minimiert.<\/p>\n<p><b>Immer auf die Sicherheit achten<\/b><\/p>\n<p>Wer auf Plattformen f\u00fcr Privatverk\u00e4ufe wie Kleinanzeigen, Vinted oder Markt.de etwas verkauft oder kauft, sollte sich an die Empfehlung halten, alles komplett auf der Plattform abzuwickeln und sich an die \u00fcblichen Abl\u00e4ufe zu halten. Wer sich auf private Mails oder alternative Zahlungsoptionen einl\u00e4sst, tr\u00e4gt ein hohes Risiko. Deshalb sollte man auch keine QR-Codes oder Links \u00f6ffnen, etwa um angeblich eingegangene Zahlungen zu akzeptieren. Denn QR-Codes sind genauso wie Links in Mails eine potentielle Gefahrenquelle und k\u00f6nnen auf betr\u00fcgerische Seiten f\u00fchren. Wer unerwartet dazu aufgefordert wird, einen QR-Code zu scannen, sollte das Gesch\u00e4ft abbrechen. Gleiches gilt, wenn man nach den PayPal- oder Kreditkartendaten gefragt wird. Diese sind f\u00fcr den Empfang von Zahlungen bei der Abwicklung \u00fcber die Verkaufsplattform nicht notwendig. Generell sollte das Geld f\u00fcr eine Ware ohne eine zus\u00e4tzliche Best\u00e4tigung \u00fcberwiesen werden.<br \/><b><br \/>Welche Tricks eingesetzt werden<\/b><\/p>\n<p>Bei privaten Onlinek\u00e4ufen gibt es viele verschiedene potentielle Betrugsfallen. Aktuell sind zwei besonders verbreitet: Zum einen besteht ein Sicherheitsrisiko beim Verzicht auf den K\u00e4uferschutz und privater Zahlungsabwicklung, obwohl man auf der echten Verkaufs-Seite bleibt. Das andere Risiko entsteht, wenn man etwa durch einen QR-Code auf einer gef\u00e4lschten Seite landet, so wie im oben genannten Beispiel. Betr\u00fcger:innen schicken Bildschirmfotos mit QR-Codes oder Zahlungsbest\u00e4tigungen oder leiten ihre potentiellen Opfer direkt auf andere Plattformen wie PayPal oder in einen privaten Mail- oder Chataustausch, um dort Zugangsdaten abzugreifen. Weil die hinterlegte Option \u201eSicher bezahlen\u201c einen Aufpreis beinhaltet, w\u00e4hlen viele Interessenten Zahlungswege ohne Aufpreis. Das geht aber zu Lasten der Sicherheit. Auf solche Aufforderungen sollte man nicht eingehen. Grunds\u00e4tzlich sollte man darauf achten, dass das eigene Smartphone einen QR-Code erst anzeigt, anstatt die Aktion sofort auszuf\u00fchren, so dass man ihn \u00fcberpr\u00fcfen kann. Zudem ist ein genauer Blick auf die dann angezeigte Internetadresse (URL) ratsam. Eine nachgebaute Website als Betrug zu erkennen, ist f\u00fcr technische Laien nicht einfach, da der pr\u00e4sentierte Link und die Seite selbst dem Original sehr gut nachempfunden sind, etwa in der typischen Farbe und mit dem Logo versehen. Doch mit einem wachsamen Auge auf die Schreibweise des Links kann man sich davor sch\u00fctzen, Opfer von Cyberkriminellen zu werden.<\/p>\n<p><b>Was ist im Betrugsfall zu tun?<\/b><\/p>\n<p>Betroffene sollten auf jeden Fall Anzeige erstatten und das Betrugsprofil bei dem Verkaufsportal melden. Wenn bereits Geld unrechtm\u00e4\u00dfig abgebucht wurde, sollte man das Bankkonto sperren, um weitere Sch\u00e4den zu verhindern. Ganz wichtig ist es, die Zugangsdaten wie Passwort und Sicherheitsfragen f\u00fcr die Plattform sofort zu \u00e4ndern. Zudem sollte man die Bank fragen, ob und wenn ja unter welchen Umst\u00e4nden eine unrechtm\u00e4\u00dfig gesendete Zahlung r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden kann. Screenshots der betr\u00fcgerischen Transaktionen k\u00f6nnen hilfreich sein.<\/p>\n<p><b>Weiterf\u00fchrende Informationen:<\/b><\/p>\n<p>    Mit welchen Missbrauchsmaschen zu rechnen ist:<br \/><a href=\"http:\/\/www.verbraucherzentrale.nrw\/node\/110389\" onclick=\"window.open(this.href); return false;\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.verbraucherzentrale.nrw\/node\/110389<\/a><\/p>\n<p>    So wappnet man sich gegen Internetkriminalit\u00e4t:<br \/><a href=\"http:\/\/www.verbraucherzentrale.nrw\/internetkriminalitaet-notfallcheck\" onclick=\"window.open(this.href); return false;\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.verbraucherzentrale.nrw\/internetkriminalitaet-notfallcheck <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Kamera f\u00fcr 60 Euro hatte der Verk\u00e4ufer auf dem Portal \u201eKleinanzeigen\u201c angeboten. 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