{"id":409485,"date":"2025-09-09T16:26:10","date_gmt":"2025-09-09T16:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409485\/"},"modified":"2025-09-09T16:26:10","modified_gmt":"2025-09-09T16:26:10","slug":"polizei-ermittelt-in-mehreren-staedten-zu-sprachtest-betrug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409485\/","title":{"rendered":"Polizei ermittelt in mehreren St\u00e4dten zu Sprachtest-Betrug"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg\/M\u00fcnchen (dpa) &#8211; Die Polizei ermittelt aktuell in mehreren Bundesl\u00e4ndern wegen des Handels mit gef\u00e4lschten Sprachzertifikaten, f\u00fcr die in sozialen Medien geworben wird. Laut einer Recherche von \u00abStern\u00bb und RTL verlangen die Betr\u00fcger f\u00fcr die vermeintlichen Zertifikate, die etwa bei einer Einb\u00fcrgerung verlangt werden, zwischen 750 Euro und 2.700 Euro.<\/p>\n<p>Ein Mittel, um solche F\u00e4lschungen zu erkennen, ist aus Sicht des Bundesinnenministeriums ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch mit den Einb\u00fcrgerungswilligen. \u00abDie deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit bildet den Abschluss eines gelungenen Integrationsprozesses\u00bb, betonte eine Sprecherin des Ministeriums.\u00a0<\/p>\n<p>Um Betrug hier konsequent zu verhindern, sei \u00abdie pers\u00f6nliche Vorsprache der Antragstellenden im Einb\u00fcrgerungsverfahren unerl\u00e4sslich\u00bb, sagte sie. Dieses Gespr\u00e4ch solle zudem m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig im Prozess stattfinden. Um die Verfahren wirksam vor F\u00e4lschungen zu sichern, stehe das Ministerium in engem Austausch mit den L\u00e4ndern &#8211; etwa zur Nutzung besonders verl\u00e4sslicher Testanbieter.<\/p>\n<p>Zugriff in Hamburg<\/p>\n<p>Die Hamburger Polizei teilte auf Anfrage mit, dass es in der Hansestadt zu dieser Art von Betrug Ermittlungsverfahren im mittleren zweistelligen Bereich gebe. Zudem best\u00e4tigte der Sprecher einen Zugriff am 19. Juli. N\u00e4here Angaben wollte er mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen aber nicht machen.\u00a0<\/p>\n<p>Ein Sprecher des Innenministeriums in D\u00fcsseldorf sagte: \u00abDas Ph\u00e4nomen gef\u00e4lschter Sprachzertifikate, manipulierter Einb\u00fcrgerungstests sowie der sogenannten Stellvertreterpr\u00fcfungen ist der Polizei Nordrhein-Westfalen bekannt und stellt in der polizeilichen Praxis ein aktuelles, wenngleich kein neues, Aufgabenfeld dar.\u00bb Entsprechende Straftaten w\u00fcrden konsequent verfolgt.\u00a0<\/p>\n<p>Information an die Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde<\/p>\n<p>In den jeweiligen Ermittlungsverfahren finde zudem auch regelm\u00e4\u00dfig ein Informationsaustausch mit weiteren Beh\u00f6rden statt. Beispielsweise w\u00fcrden die Ausl\u00e4nder\u00e4mter, denen ausweislich der polizeilichen Ermittlungen gef\u00e4lschte Sprachzertifikate im Zuge eines Einb\u00fcrgerungsverfahrens vorgelegt wurden, hier\u00fcber informiert. Damit w\u00fcrden diese in die Lage versetzt, Ma\u00dfnahmen in eigener Zust\u00e4ndigkeit zu treffen. Etwa um die R\u00fccknahme einer Einb\u00fcrgerung in die Wege zu leiten. Da es sich bei diesen Straftaten um bundesweit relevante Ph\u00e4nomene handele, w\u00fcrden diese zudem auch auf Ebene polizeilicher Fachgremien behandelt, \u00abum kriminelle Strukturen zu identifizieren, geeignete Bek\u00e4mpfungsstrategien zu entwickeln und zielgerichtete Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen zu initiieren\u00bb.<\/p>\n<p>Wer eingeb\u00fcrgert werden will, muss in der Regel selbst f\u00fcr seinen Lebensunterhalt sorgen. Au\u00dferdem gilt es auf dem Weg zum deutschen Pass zwei H\u00fcrden zu \u00fcberwinden: den Einb\u00fcrgerung- und auch den Sprachtest.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg\/M\u00fcnchen (dpa) &#8211; Die Polizei ermittelt aktuell in mehreren Bundesl\u00e4ndern wegen des Handels mit gef\u00e4lschten Sprachzertifikaten, f\u00fcr die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":409486,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,692,177,382,8970,1209],"class_list":{"0":"post-409485","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hamburg","12":"tag-kriminalitt","13":"tag-migration","14":"tag-muenster","15":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115175279242911275","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409485","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=409485"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409485\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/409486"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=409485"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=409485"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=409485"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}