{"id":409598,"date":"2025-09-09T17:27:10","date_gmt":"2025-09-09T17:27:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409598\/"},"modified":"2025-09-09T17:27:10","modified_gmt":"2025-09-09T17:27:10","slug":"westafrikanische-staats-und-regierungschefs-verpflichten-sich-zur-entwicklung-eines-impfstoffs-gegen-das-lassa-fieber-in-der-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409598\/","title":{"rendered":"Westafrikanische Staats- und Regierungschefs verpflichten sich zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Lassa-Fieber in der Region"},"content":{"rendered":"<p>\n    IRW-PRESS: ACCESS Newswire: Westafrikanische Staats- und Regierungschefs verpflichten sich zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Lassa-Fieber in der Region<\/p>\n<p>In einem historischen Moment regionaler Solidarit\u00e4t und F\u00fchrungsst\u00e4rke bekunden westafrikanische Gesundheitsminister ihr Engagement, gemeinsam die Entwicklung und Bereitstellung von dringend ben\u00f6tigten Impfstoffen gegen das Lassafieber in Anerkennung der erheblichen Bedrohung der regionalen Gesundheitssicherheit durch die Krankheit zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>ABIDJAN, CI \/ ACCESS Newswire \/ 9. September 2025 \/ Am 8. September 2025 trafen sich Gesundheitsminister aus der ganzen Region zu hochrangigen Gespr\u00e4chen, die von der westafrikanischen Gesundheitsorganisation (WAHO) und Dr. Muhammad Ali Pate, Coordinating Minister of Health and Social Welfare von Nigeria, als gemeinsame Leiter der Lassa fever Vaccine Coalition und Pierre NGou Dimba, Minister of Health, Public Hygiene and Universal Health Coverage der Elfenbeink\u00fcste, als Gastgeber der Lassa fever International Conference in Abidjan, einberufen wurden. Das Treffen wurde von der globalen Einrichtung f\u00fcr Pandemievorsorge, der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) und der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI), einer gemeinn\u00fctzigen wissenschaftlichen Forschungsorganisation, unterst\u00fctzt. Die Gesundheitsminister verabschiedeten ein Kommuniqu\u00e9, das die gemeinsame F\u00fchrungsrolle der Region bei der Bek\u00e4mpfung des Virus st\u00e4rkt, das in Westafrika endemisch ist und erhebliche gesundheitliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Sch\u00e4den verursacht.<\/p>\n<p>https:\/\/www.irw-press.at\/prcom\/images\/messages\/2025\/80975\/IAVI_1070622_DEPRcom.001.jpeg<\/p>\n<p>Westafrikanische Gesundheitsminister, die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) und die International AIDS Vaccine Initiative (IAVI) treffen sich in Abidjan am Rande der zweiten Lassa fever International Conference<\/p>\n<p>Trotz verheerender Auswirkungen gibt es derzeit keine zugelassenen Impfstoffe zum Schutz gegen das Lassa-Fieber. Der am weitesten entwickelte Impfstoffkandidat gegen Lassa-Fieber wurde von der IAVI mit Mitteln der CEPI und der European &amp; Developing Countries Clinical Trials Partnership entwickelt. Der vielversprechende Impfstoffkandidat der IAVI wird derzeit in einer klinischen Studie der Phase IIa zur Bewertung der Sicherheit und Immunogenit\u00e4t des Impfstoffs in Ghana, Liberia und Nigeria untersucht. Hierbei handelt es sich um die fortgeschrittenste Studie eines Lassa-Fieber-Impfstoffs, die weltweit durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>In dem Kommuniqu\u00e9 bekr\u00e4ftigten die Minister ihre politische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Beschleunigung der Bereitstellung von Impfstoffen gegen das Lassa-Fieber als regionale strategische Gesundheitspriorit\u00e4t und Eckpfeiler der Pandemievorsorge und unterstrichen dessen doppelte Rolle bei der St\u00e4rkung nationaler Systeme und der kollektiven Widerstandsf\u00e4higkeit. Sie betonen, dass das Lassa-Fieber als Modell f\u00fcr eine umfassendere Integration und Koordinierung der Finanzierungsbem\u00fchungen dienen k\u00f6nnte. Sie verpflichteten sich, die Entwicklung des Lassa-Fieber-Impfstoffkandidaten der IAVI &#8211; rVSVG-LASV-GPC[1] &#8211; durch ein kooperatives Co-Finanzierungskonzept und gemeinsame Ma\u00dfnahmen zur Mobilisierung und Sicherung von Ressourcen durch F\u00fcrsprache und regionale Koordinierung zu unterst\u00fctzen. Sie versprachen, nationale und regionale Plattformen zu st\u00e4rken, um sicherzustellen, dass klinische Pr\u00fcfzentren, Labore, Aufsichtsbeh\u00f6rden und Initiativen zur Einbindung der Bev\u00f6lkerung in ganz Westafrika bereit sind, die f\u00fcr die Zulassung eines Impfstoffs gegen das Lassa-Fieber erforderlichen klinischen Studien in der Sp\u00e4tphase durchzuf\u00fchren und die Reaktion der Region auf andere epidemische und pandemische Krankheitsbedrohungen zu verbessern.<\/p>\n<p>Dr. Muhammad Ali Pate, Coordinating Minister for Health and Social Welfare der Bundesrepublik Nigeria, sagte: Seit Jahrzehnten fordert das Lassa-Fieber still und leise Menschenleben, zerst\u00f6rt Existenzgrundlagen und stellt die Widerstandsf\u00e4higkeit unserer Gesundheitssysteme auf die Probe. Hier in Abidjan geht Westafrika nun einen neuen Weg: L\u00e4nder schlie\u00dfen sich nicht nur zusammen, um einen Impfstoff zu fordern, sondern es werden auch die Systeme, die ihn verwirklichen werden, gemeinsam finanziert und vorbereitet. In Nigeria investieren wir im Rahmen der Health Sector Renewal Initiative in Labore, \u00dcberwachung und regulatorische Bereitschaft &#8211; Bem\u00fchungen, die die regionale Solidarit\u00e4t verdichten und st\u00e4rken. Wozu wir uns heute verpflichten, ist gr\u00f6\u00dfer als eine Krankheit: Es ist die Erkl\u00e4rung, dass Afrika seine Wissenschaft mobilisieren, seine Finanzierung fokussieren und entscheidend zur globalen Vorsorge beitragen kann. Wenn wir diesen Kurs beibehalten, wird der Erfolg an der Zahl der gesch\u00fctzten Menschenleben und an einem Kontinent gemessen, der dazu beigetragen hat, die Welt vor den Pandemien von morgen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Dr. Melchior Athanase J. C. Aissi, Director General der WAHO, sagte: Die WAHO ist stolz darauf, diese wegweisende Verpflichtung zu unterst\u00fctzen und zu koordinieren. Die Minister der ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten) haben sich nicht nur darauf verst\u00e4ndigt, einen Impfstoff zu genehmigen, sondern ihn gemeinsam zu finanzieren. Dies zeigt, dass Westafrika bereit ist, bei L\u00f6sungen gegen das Lassa-Fieber und Pandemiebedrohungen eine Vorreiterrolle zu \u00fcbernehmen. Die regionale Solidarit\u00e4t ist unser gr\u00f6\u00dftes Kapital, und die WAHO wird diesen gemeinsamen Ansatz weiterhin unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Dr. Richard Hatchett, CEO der CEPI, sagte: Die Aussicht auf Schutz vor dieser entsetzlichen Krankheit ist besser denn je. CEPI hat sich verpflichtet, eng mit den F\u00fchrungskr\u00e4ften Westafrikas zusammenzuarbeiten, um die regionale Gesundheitssicherheit zu st\u00e4rken, indem sie die Zulassung des ersten Lassa-Impfstoffs vorantreiben und die F\u00e4higkeit der Region st\u00e4rken, auf andere Epidemien oder Pandemien zu reagieren.<\/p>\n<p>Dr. Mark Feinberg, President und CEO der IAVI, sagte: Wir begr\u00fc\u00dfen diese beispiellose Gelegenheit, den vielversprechenden IAVI-Impfstoffkandidaten f\u00fcr das Lassa-Fieber in enger Partnerschaft mit den westafrikanischen Regierungen, dem Institut Pasteur de Dakar &#8211; einem regional ans\u00e4ssigen Hersteller &#8211; und regionalen F\u00fchrungskr\u00e4ften aus Wissenschaft und Gesundheitswesen voranzubringen. Mit der Unterzeichnung dieses Kommuniqu\u00e9s sind wir einem erschwinglichen und zug\u00e4nglichen Lassa-Impfstoff nicht nur einen Schritt n\u00e4her, sondern wir bauen eine globale Gesundheitspartnerschaft auf, die ein neues Modell zur F\u00f6rderung der Entwicklung und zur Gew\u00e4hrleistung einer Versorgung mit nachhaltigen und erschwinglichen Impfstoffen gegen Krankheiten bieten kann, bei denen es keinen kommerziellen Anreiz f\u00fcr private, gewinnorientierte Unternehmen gibt, zu investieren.<\/p>\n<p>Zu den Unterzeichnern des Kommuniqu\u00e9s geh\u00f6ren die Gesundheitsminister oder ihre Vertreter der Republik Benin, der Republik Cabo Verde, der Republik C\u00f4te dIvoire, der Republik Ghana, der Republik Guinea-Bissau, der Republik Gambia, der Republik Liberia, der Bundesrepublik Nigeria, der Republik Senegal, der Republik Sierra Leone und der Republik Togo.<\/p>\n<p>Die Minister kamen auch \u00fcberein, sich im n\u00e4chsten Schritt mit den L\u00e4ndern abzustimmen, um sicherzustellen, dass Kapazit\u00e4ten zur Unterst\u00fctzung der Entwicklung von Impfstoffen in der Sp\u00e4tphase vorhanden sind, und um den regionalen Finanzierungsansatz zu verfeinern. Zur Unterst\u00fctzung des Letzteren werden die WAHO, die CEPI und die IAVI eine Arbeitsgruppe von L\u00e4ndern einberufen, die die Mobilisierung von Ressourcen abstimmen soll.<\/p>\n<p>Sch\u00e4tzungen zufolge sind jedes Jahr Hunderttausende von Menschen in Westafrika vom Lassa-Fieber betroffen, wobei die Krankheit fast 4.000 Todesf\u00e4lle und 110 Millionen $ an Produktivit\u00e4tseinbu\u00dfen in der Region verursacht. Die Symptome reichen von leichten Kopfschmerzen bis hin zu Erbrechen, Schwellungen und weit verbreiteter Blutungsneigung, die t\u00f6dlich verlaufen kann. Patienten, die genesen, klagen h\u00e4ufig \u00fcber H\u00f6rverlust. Die potenziellen Auswirkungen der Krankheit werden sich noch verschlimmern, da Modellstudien prognostizieren, dass bis zum Jahr 2050 bis zu 600 Millionen Menschen aufgrund des Klimawandels und des Bev\u00f6lkerungswachstums von einer Infektion mit dem Lassa-Fieber bedroht sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Die zweite Lassa fever International Conference findet vom 8.-11. September 2025 unter dem Motto Beyond Borders: Strengthening Regional Cooperation to Combat Lassa Fever and Emerging Infectious Diseases statt. Die wegweisende Veranstaltung bringt Wissenschaftler, Experten im Bereich der \u00f6ffentlichen Gesundheit, Impfstoffentwickler, Politiker, Mitgliedern die Zivilgesellschaft und regionale Akteure zusammen, um Erkenntnisse auszutauschen, Fortschritte zu pr\u00fcfen und neue Partnerschaften zu gr\u00fcnden, um die Entwicklung von Impfstoffen zu beschleunigen und die Bem\u00fchungen bei der Bek\u00e4mpfung des Lassa-Fiebers zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>[1] rVSVG-LASV-GPC basiert auf einem attenuierten (abgeschw\u00e4chten) Stamm des vesikul\u00e4ren Stomatitis-Virus (VSV), der modifiziert wurde, um ein Lassa-Virus-Protein zu exprimieren, das eine wesentliche Rolle bei der Entstehung einer Virusinfektion spielt. IAVI ist Lizenznehmer der Public Health Agency of Canada (PHAC) f\u00fcr die Impfstofftechnologie, die rVSVG-LASV-GPC zugrunde liegt.<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:<\/p>\n<p>WAHO Communications Office: E-Mail: communication@wahooas.org<\/p>\n<p>CEPI: E-Mail: press@cepi.net  Telefon: +44 7387 05T 5214<\/p>\n<p>IAVI: E-Mail: rcatlos@iavi.org<\/p>\n<p>\u00dcber die West African Health Organisation (WAHO)<\/p>\n<p>Die West African Health Organisation (WAHO) ist die spezialisierte Gesundheitseinrichtung der ECOWAS, die 1987 gegr\u00fcndet wurde, um regionale Gesundheitsinitiativen in Westafrika zu koordinieren. Die WAHO mit Sitz in Bobo-Dioulasso (Burkina Faso) arbeitet an der Harmonisierung der Gesundheitspolitik, der B\u00fcndelung von Ressourcen und der F\u00f6rderung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten. Ihr Kernmandat ist die Verbesserung der Gesundheitsstandards und die St\u00e4rkung der Gesundheitssysteme in der gesamten Subregion. Ausgehend von ihrer Vision strebt die WAHO an, eine proaktive Triebkraft der regionalen Gesundheitsintegration zu sein, indem sie wirkungsvolle und kosteneffiziente Gesundheitsinterventionen f\u00fcr westafrikanische Gemeinschaften bietet.<\/p>\n<p>\u00dcber die CEPI<\/p>\n<p>Die CEPI ist eine innovative Partnerschaft zwischen \u00f6ffentlichen, privaten, philanthropischen und zivilen Organisationen. Ihre Aufgabe ist es, die Entwicklung von Impfstoffen und anderen biologischen Gegenma\u00dfnahmen gegen Epidemien und Pandemien zu b\u00fcndeln, damit diese allen notleidenden Menschen zug\u00e4nglich sind. Die CEPI hat die Entwicklung von mehr als 50 Impfstoffkandidaten oder Plattformtechnologien gegen mehrere bekannte Hochrisiko-Krankheitserreger bzw. eine zuk\u00fcnftige Krankheit X unterst\u00fctzt. Im Mittelpunkt des F\u00fcnfjahresplans der CEPI f\u00fcr 2022-2026 steht die 100 Days Mission, mit der die Entwicklung sicherer, wirksamer und weltweit zug\u00e4nglicher Impfstoffe gegen neue Bedrohungen auf nur 100 Tage verk\u00fcrzt werden soll.<\/p>\n<p>\u00dcber die IAVI<\/p>\n<p>Die IAVI ist eine gemeinn\u00fctzige wissenschaftliche Forschungsorganisation, die sich der Bew\u00e4ltigung globaler, ungel\u00f6ster Gesundheitsprobleme wie HIV, Tuberkulose und einer Reihe neu auftretender Infektionskrankheiten widmet. Ihre Aufgabe ist es, wissenschaftliche Entdeckungen in erschwingliche, weltweit zug\u00e4ngliche Instrumente zum Wohl der \u00f6ffentlichen Gesundheit umzuwandeln. Weitere Informationen finden Sie unter www.iavi.org.<\/p>\n<p>QUELLE: IAVI<\/p>\n<p>Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext ver\u00f6ffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsg\u00fcltige Version. Diese \u00dcbersetzung wird zur besseren Verst\u00e4ndigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gek\u00fcrzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung f\u00fcr den Inhalt, die Richtigkeit, die Angemessenheit oder die Genauigkeit dieser \u00dcbersetzung \u00fcbernommen. Aus Sicht des \u00dcbersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedarplus.ca, www.sec.gov, www.asx.com.au\/ oder auf der Firmenwebsite!<\/p>\n<p>Die englische Originalmeldung finden Sie unter folgendem Link: <\/p>\n<p>https:\/\/www.irw-press.at\/press_html.aspx?messageID=80975<\/p>\n<p>Die \u00fcbersetzte Meldung finden Sie unter folgendem Link: <\/p>\n<p>https:\/\/www.irw-press.at\/press_html.aspx?messageID=80975&#038;tr=1<\/p>\n<p><b>NEWSLETTER REGISTRIERUNG: <\/b><\/p>\n<p>Aktuelle Pressemeldungen dieses Unternehmens direkt in Ihr Postfach: <\/p>\n<p>http:\/\/www.irw-press.com\/alert_subscription.php?lang=de&#038;isin=US0000000003<\/p>\n<p>Mitteilung \u00fcbermittelt durch IRW-Press.com. 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