{"id":409818,"date":"2025-09-09T19:24:13","date_gmt":"2025-09-09T19:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409818\/"},"modified":"2025-09-09T19:24:13","modified_gmt":"2025-09-09T19:24:13","slug":"lebensmittelabfaelle-ueberschwang-hilft-nicht-gegen-verschwendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409818\/","title":{"rendered":"Lebensmittelabf\u00e4lle: \u00dcberschwang hilft nicht gegen Verschwendung"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Es klingt absurd: Die Verbraucher klagen \u00fcber stark gestiegene Lebenshaltungskosten, und zugleich landen gro\u00dfe Mengen von Lebensmitteln im M\u00fcll. Hierzulande wirft jeder Verbraucher im Durchschnitt 74,5 Kilogramm an Lebensmitteln im Jahr weg. Allerdings sind die Zahlen nicht mehr ganz frisch. Bezugsjahr f\u00fcr die Angaben, die das Umweltbundesamt an die EU \u00fcbermittelte, ist das Jahr 2022. Au\u00dferdem wird nicht danach unterschieden, ob eine halbe Pizza im M\u00fcll landet, die man noch h\u00e4tte essen k\u00f6nnen, oder \u201eechte\u201c Abf\u00e4lle wie Knochen, Nuss- oder Obstschalen. Trotzdem wird zu viel Essbares weggeworfen.<\/p>\n<p>Vorsicht ist angesagt<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Europ\u00e4ische Union\" data-rtr-id=\"9fc100f4f3574fbb952072eb333eee33a582a1ed\" data-rtr-score=\"172.41723109455876\" data-rtr-etype=\"organisation\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/europaeische-union\" title=\"Europ\u00e4ische Union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Union<\/a> hat sich deshalb vorgenommen, die Verschwendung von Lebensmitteln einzud\u00e4mmen. Entsprechende Vorgaben hat das Europ\u00e4ische Parlament am Dienstag endg\u00fcltig beschlossen. Das Gesetz soll auch helfen, Ressourcen und das Klima zu schonen: Wasser, D\u00fcngemittel und Energie sollen nicht f\u00fcr Lebensmittel verwendet werden, die sp\u00e4ter ohnehin im M\u00fcll landen. Das klingt vom Ansatz her vern\u00fcnftig. Allerdings hat die Erfahrung mit fr\u00fcheren und noch laufenden europ\u00e4ischen Vorhaben gelehrt, dass Vorsicht angesagt ist, wenn die EU Gutes bewirken will. \u00adAngesichts der B\u00fcrokratielasten, die durch \u00fcberm\u00fctige Regulierung aufget\u00fcrmt wurden, stehen Europ\u00e4ische Kommission, Parlament und Ministerrat unter besonderer Beobachtung, wenn sie neue Vorgaben machen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In der Lebensmittelverarbeitung und -herstellung m\u00fcssen die Lebensmittelabf\u00e4lle bis 2030 um zehn Prozent reduziert werden, im Einzelhandel, Restaurants, Gastronomie und Haushalten sind es 30 Prozent. Die EU bleibt damit hinter den Zielen zur\u00fcck, die die Vereinten Nationen im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung gesetzt haben. Doch liegt es ohnehin im klug verstandenen Interesse der Unternehmen, so zu kalkulieren, dass <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Lebensmittel\" data-rtr-id=\"da785752695edf38ba2e39314a27c2c9322fdffc\" data-rtr-score=\"24.3061797752809\" data-rtr-etype=\"keyword\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/lebensmittel\" title=\"Lebensmittel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lebensmittel<\/a> nicht im M\u00fcll landen. Auch zahlen sich gemeinsame freiwillige Anstrengungen im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung aus, wie verschiedene Initiativen hierzulande zeigen. Die beste Nachricht lautet denn auch, dass die EU-Mitgliedstaaten selbst entscheiden, wie sie die EU-Ziele zur Verringerung von Lebensmittelabf\u00e4llen erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es klingt absurd: Die Verbraucher klagen \u00fcber stark gestiegene Lebenshaltungskosten, und zugleich landen gro\u00dfe Mengen von Lebensmitteln im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":409819,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-409818","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115175978691054137","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=409818"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409818\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/409819"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=409818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=409818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=409818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}