{"id":409874,"date":"2025-09-09T19:56:13","date_gmt":"2025-09-09T19:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409874\/"},"modified":"2025-09-09T19:56:13","modified_gmt":"2025-09-09T19:56:13","slug":"foerderung-von-balkonkraftwerken-hamburg-will-solarstrom-fuer-kleine-geldbeutel-erschwinglich-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409874\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderung von Balkonkraftwerken: Hamburg will Solarstrom f\u00fcr kleine Geldbeutel erschwinglich machen"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg f\u00f6rdert Balkonkraftwerke f\u00fcr Haushalte mit wenig Einkommen. Bis zu 500 Euro Zuschuss sind f\u00fcr eigene Fotovoltaik-Module m\u00f6glich. Doch der Mieterverein mahnt: Ohne Zustimmung der Vermieter bleibt die Energiewende auf dem Balkon oft nur Theorie.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Hamburg will einkommensschwachen Haushalten den Weg zum eigenen Balkonkraftwerk erleichtern und startet ein F\u00f6rderprogramm, das nicht nur die Energiewende in die Mietwohnungen bringen, sondern auch das Portemonnaie entlasten soll. Haushalte mit wenig eigenem Einkommen werden bei der Anschaffung von Balkonkraftwerken unterst\u00fctzt. <\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit der Caritas will die Umweltbeh\u00f6rde einen Gro\u00dfteil der Anschaffungskosten \u00fcbernehmen, wie Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne) mitteilte. F\u00fcr das Programm stehen nach Beh\u00f6rdenangaben bis Mitte 2027 rund 580.000 Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Ab Oktober k\u00f6nnen F\u00f6rderantr\u00e4ge gestellt werden. F\u00f6rderberechtigt sind laut Beh\u00f6rde Bezieher von B\u00fcrgergeld, Sozialhilfe, Grundsicherung, Wohngeld, BAf\u00f6G, Kinderzuschlag, Asylbewerberleistungen sowie Haushalte mit einem Einkommen unterhalb des Pf\u00e4ndungsfreibetrags.<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert werden bis zu 90 Prozent der Anschaffungskosten eines geeigneten Fotovoltaik-Moduls \u2013 das entspricht einer m\u00f6glichen Ersparnis von bis zu 500 Euro. Interessierte Haushalte sollen zun\u00e4chst Kontakt mit der Caritas aufnehmen. Mitarbeitende der Organisation besuchen anschlie\u00dfend die Antragsteller, besichtigen die jeweiligen Balkone und beraten zur technischen Umsetzbarkeit und Installation der Anlagen.<\/p>\n<p>\u201eMit der Balkonkraftwerk-F\u00f6rderung vereinen wir nicht nur soziale Gerechtigkeit mit Klimaschutz und Energieeffizienz. Wir tragen auch dazu bei, dass einkommensschwache Haushalte Energiekosten sparen und so auch etwas f\u00fcr ihr Portemonnaie tun k\u00f6nnen\u201c, sagte Umweltsenatorin Fegebank.<\/p>\n<p>Die CDU-Fraktion begr\u00fc\u00dfte die F\u00f6rderung zwar grunds\u00e4tzlich, verwies jedoch darauf, dass ein entsprechender Antrag bereits vor zwei Jahren von ihr eingebracht worden sei \u2013 damals noch abgelehnt vom damaligen Umweltsenator Jens Kerstan (Gr\u00fcne). CDU-Umweltpolitiker Sandro Kappe sprach von einem \u201ewichtigen Signal\u201c, das zeige, dass Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit Hand in Hand gehen k\u00f6nnten. \u201eDass die neue Senatorin die CDU-Idee aufgreift, zeigt: Wir lagen mit unserem Vorschlag richtig\u201c, sagte Kappe.<\/p>\n<p>Auch der Mieterverein zu Hamburg \u00e4u\u00dferte sich positiv zum F\u00f6rderprogramm. Es verdiene \u201eabsolutes Lob\u201c, sagte der Vorsitzende Rolf Bosse. Gleichzeitig verwies er auf praktische H\u00fcrden f\u00fcr Mieter: \u201eEinkommensschwache Mieterhaushalte haben das zus\u00e4tzliche Problem, dass sie f\u00fcr die Installation eines Balkonkraftwerks die Zustimmung der Vermieterseite brauchen.\u201c Insbesondere die st\u00e4dtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA und einige Genossenschaften w\u00fcrden derzeit hohe Anforderungen an die Installation stellen. Bosse forderte den Senat auf, seine Kontakte zu nutzen, um \u201eauch dort die Zugangsbeschr\u00e4nkungen zum Balkonkraftwerk zu beseitigen\u201c.<\/p>\n<p>juve <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg f\u00f6rdert Balkonkraftwerke f\u00fcr Haushalte mit wenig Einkommen. Bis zu 500 Euro Zuschuss sind f\u00fcr eigene Fotovoltaik-Module m\u00f6glich.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":409875,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,73809,18786,108476,30,692,1570,28995],"class_list":{"0":"post-409874","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-erneuerbare-energien-ks","10":"tag-fegebank","11":"tag-fotovoltaikanlagen-ks","12":"tag-germany","13":"tag-hamburg","14":"tag-katharina","15":"tag-witte-genannt-vedder-julia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115176104585443137","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=409874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409874\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/409875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=409874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=409874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=409874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}