{"id":409878,"date":"2025-09-09T19:58:12","date_gmt":"2025-09-09T19:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409878\/"},"modified":"2025-09-09T19:58:12","modified_gmt":"2025-09-09T19:58:12","slug":"flaechendeckender-stromausfall-brandanschlag-auf-kabel-zehntausende-weiter-ohne-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409878\/","title":{"rendered":"Fl\u00e4chendeckender Stromausfall: Brandanschlag auf Kabel \u2013 Zehntausende weiter ohne Strom"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Zehntausende Haushalte im S\u00fcdosten <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlins<\/a> und viele Firmen mussten einen ganzen Tag und voraussichtlich auch noch l\u00e4nger ohne Strom auskommen \u2013 Grund ist vermutlich ein linksextremistischer Brandanschlag auf Starkstromkabel. Die meisten der betroffenen Menschen im Bezirk Treptow-K\u00f6penick k\u00f6nnen auch am Mittwoch nicht wieder mit Strom rechnen.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-09\/berlin-stromausfall-polizei-vermutet-politisch-motivierten-brandanschlag-gxe\" data-ct-label=\"Berlin: Polizei vermutet politisch motivierten Brandanschlag auf Strommasten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Berlin:<br \/>\n                        Polizei vermutet politisch motivierten Brandanschlag auf Strommasten<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2025-08\/sicherheit-solaranlagen-wechselrichter-angriff-hacker\" data-ct-label=\"Sicherheit von Solaranlagen: Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in Deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Sicherheit von Solaranlagen:<br \/>\n                        Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in Deutschland<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-08\/irak-stromausfall-hitze-ausloeser\" data-ct-label=\"Energieversorgung: Hitze f\u00fchrt zu landesweitem Stromausfall im Irak\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Energieversorgung:<br \/>\n                        Hitze f\u00fchrt zu landesweitem Stromausfall im Irak<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im schlechtesten Fall h\u00e4tten erst im Laufe des Donnerstags alle Kunden wieder Strom, teilte ein Sprecher von Stromnetz Berlin mit. Darauf richte sich der Netzbetreiber ein. Rund 25.000 Kunden seien weiterhin ohne Strom, sagte Stromnetz-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Erik Landeck im RBB. \u00abZur Not-Reparatur sind umfangreiche Tiefbauarbeiten und Kabelmontagen notwendig. Im Laufe des Mittwochs werden die Voraussetzungen f\u00fcr die Kabelmontagearbeiten geschaffen\u00bb, hie\u00df es.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/polizei\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> fuhr mit Lautsprecherwagen durch die Stra\u00dfen und sagte durch: \u00abEs besteht keine akute Gefahr.\u00bb Sie forderte die Menschen auf, Taschenlampen einzusetzen und Handys sparsam zu benutzen. In Notf\u00e4llen sollten die Menschen Polizeiwachen aufsuchen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) k\u00fcndigte an, dass noch am Dienstag zwei sogenannte Katastrophenschutz-Leuchtt\u00fcrme \u2013 das sind Anlaufstellen f\u00fcr Krisenf\u00e4lle mit Personal und Stromversorgung \u2013 aufgebaut und in Betrieb genommen werden sollten.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) teilte mit, der Stromausfall sei Folge eines gef\u00e4hrlichen Anschlags, der sich unmittelbar gegen die Berliner richte. \u00abMit diesem Angriff auf unsere Strominfrastruktur wurden bewusst Menschenleben und die Sicherheit unserer Stadt gef\u00e4hrdet.\u00bb\n<\/p>\n<p>                An dieser Stelle ist ein externer Inhalt eingebunden<\/p>\n<p>Zum Anschauen ben\u00f6tigen wir Ihre Zustimmung<\/p>\n<p>\n                Weiter\n            <\/p>\n<p>            Bekennerschreiben aufgetaucht        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Unterdessen pr\u00fcft das Landeskriminalamt (LKA) ein Bekennerschreiben, das auf der linksradikalen Internetseite <a href=\"https:\/\/de.indymedia.org\/node\/537364\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00abIndymedia\u00bb <\/a>ver\u00f6ffentlicht wurde. In dem Text hie\u00df es, der Anschlag richte sich gegen den Technologiepark Adlershof. \u00abDen technologischen Angriff sabotieren \u2013 dem milit\u00e4risch-industriellen Komplex den Saft abdrehen.\u00bb Unterzeichnet wurde das Schreiben mit: \u00abEinige Anarchist:innen\u00bb.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Alarm bei der Feuerwehr ging um 3.30 Uhr ein. Die T\u00e4ter hatten mit Hilfe eines Brandbeschleunigers, also etwa Benzin, am Fu\u00df von zwei gro\u00dfen Strommasten nahe einem Wohnviertel mit Einfamilienh\u00e4usern und viel Gr\u00fcn am K\u00f6nigsheideweg Feuer gelegt. Die Flammen zerst\u00f6rten mehrere dicke Starkstromleitungen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine Stunde brauchten Feuerwehrleute, um den Brand zu l\u00f6schen. Kriminaltechniker untersuchten am Morgen den Tatort. Ein Anwohner erz\u00e4hlte, eine Nachbarin habe nachts \u00abein Knistern und einen Knall\u00bb geh\u00f6rt.\u00a0\n<\/p>\n<p>                        25.000 Haushalte wieder am Netz, die anderen warten        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Durch den Schaden wurde die Stromversorgung in den umliegenden Stadtvierteln lahmlegt. Rund 50.000 Haushalte und Firmen waren betroffen, wie ein Sprecher von Stromnetz Berlin sagte. Davon konnten 15.000 Haushalte bis zum sp\u00e4ten Vormittag wieder an die Energieversorgung angeschlossen werden, einige weitere im sp\u00e4teren Verlauf des Tages. Gut 25.000 Haushalte harren weiter aus.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Haushalte, die wieder Strom haben, wurden aufgerufen, ihren Verbrauch m\u00f6glichst niedrig zu halten. \u00abSo k\u00f6nnen wir die Stromversorgung stabil halten und \u2013 wenn technisch m\u00f6glich \u2013 weitere Kunden wieder mit Strom versorgen\u00bb, teilte Stromnetz Berlin mit. \u00abVerzichten Sie m\u00f6glichst auf die Nutzung von Staubsaugern, Waschmaschinen, Geschirrsp\u00fclern, Backofen oder sonstigen energieintensiven Ger\u00e4ten.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch Schulen, Kitas und zwei Pflegeheime waren ohne Strom. Ampeln und Stra\u00dfenbeleuchtung fielen aus. Die Feuerwehr k\u00fcmmerte sich um die beiden Heime. Mehrere Patienten, die auf Beatmungen angewiesen waren, wurden in Krankenh\u00e4user verlegt. Am Mittwoch bleiben wegen des Stromausfalls mehr als zehn Schulen geschlossen.\n<\/p>\n<p>        Taschenlampen nutzen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mobilfunk- und Festnetzverbindungen sowie die Erreichbarkeit der Notrufe 110 und 112 waren teilweise gest\u00f6rt. Die Polizei forderte dazu auf, sich in dringenden Notf\u00e4llen direkt an die n\u00e4chstgelegene Wache zu wenden.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Au\u00dferdem warnte sie: \u00abKochen Sie niemals mit dem Grill oder Campingkochern in geschlossenen R\u00e4umen. Vorsicht beim Umgang mit Kerzen. Lassen Sie diese zu keinem Zeitpunkt unbeaufsichtigt. Nutzen Sie, wenn m\u00f6glich, Taschenlampen.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auf den Durchgangsstra\u00dfen von K\u00f6penick Richtung Innenstadt und auch in den Wohnvierteln blieb es laut Polizei ruhig. Auch von mehr Unf\u00e4llen oder sonstigen Zwischenf\u00e4llen wurde nichts bekannt. Polizisten regelten an Kreuzungen mit ausgefallenen Ampeln den Verkehr. \u00abWir sind auch sonst auf den Stra\u00dfen pr\u00e4sent, um ansprechbar zu sein\u00bb, sagte eine Polizeisprecherin.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die S-Bahnen fuhren, aber viele Lautsprecheransagen, Anzeigen, Aufz\u00fcge und Fahrkartenautomaten funktionierten nicht.\n<\/p>\n<p>        Dunkle Gesch\u00e4fte, weggeschickte Kunden        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das gro\u00dfe Einkaufszentrum Sch\u00f6neweide wirkte wie ausgestorben, die Gesch\u00e4fte waren dunkel, Verk\u00e4ufer sa\u00dfen drinnen. Nur ein Supermarkt war hell erleuchtet. Bei einem anderen stand ein Einkaufswagen mit einem Schild quer in der ge\u00f6ffneten Ladent\u00fcr: \u00abGeschlossen Stromausfall !!!!\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein Friseur sagte, er habe sich schon beim Aufstehen gewundert: \u00abAlles war so dunkel.\u00bb Im Laden habe es dann am Morgen gehei\u00dfen: \u00abWir k\u00f6nnen nicht arbeiten.\u00bb Bis mittags habe sich das auch nicht ge\u00e4ndert, es sei zu dunkel in den R\u00e4umen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine Apothekerin berichtete: \u00abWir m\u00fcssen Kunden wegschicken, wir k\u00f6nnen nicht kassieren, wir k\u00f6nnen die Rezepte nicht einl\u00f6sen. Wir mussten unsere K\u00fchlware woanders hinbringen und das ganz, ganz schnell.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p>        \u00abBlackout verursacht\u00bb        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die mutma\u00dflichen T\u00e4ter schrieben im Internet: \u00abZwei 110KV Strommasten in der K\u00f6nigsheide in Johannisthal wurden durch Brandstiftung der Saft abgedreht und damit ein Blackout im Technologiepark verursacht.\u00bb Dort seien Firmen und Forschung aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- &amp; Nanotechnologie, Raumfahrt, KI, Sicherheits- und R\u00fcstungsindustrie vertreten.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In dem ausf\u00fchrlichen Text wurden auch mehrere bekannte Firmennamen erw\u00e4hnt. Dazu hie\u00df es, jedes denkbare Gesch\u00e4ftsmodell dieser Hightech-Industrie fungiere auf die ein oder andere Weise systemstabilisierend und sei unter anderem ein Produkt milit\u00e4rischer Interessen. Zugleich wurden die vom Stromausfall betroffenen Anwohner von den Autoren um Nachsicht gebeten.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein Sprecher des Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt sagte der dpa: \u00abEs gab bei uns in Adlershof einen Stromausfall, aber wir verf\u00fcgen \u00fcber die notwendigen technischen Einrichtungen, um die Stromversorgung des DLR weiterhin sicherzustellen.\u00bb Auch bei Siemens Mobility gab es nur geringe Einschr\u00e4nkungen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Angaben der Stromnetz-Betreiber ist der Fall vergleichbar mit einer St\u00f6rung 2019 in K\u00f6penick. Damals war ein Kabel bei Bauarbeiten besch\u00e4digt worden. Der Stromausfall traf mehr als 30.000 Haushalte und 2.000 Gewerbebetriebe und dauerte rund 30 Stunden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250909-930-13702\/9<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zehntausende Haushalte im S\u00fcdosten Berlins und viele Firmen mussten einen ganzen Tag und voraussichtlich auch noch l\u00e4nger ohne&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":409879,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,4852,29,587,108478,30,1940,15,1938,121,5667],"class_list":{"0":"post-409878","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-brandstiftung","13":"tag-deutschland","14":"tag-ermittlung","15":"tag-flaechendeckender-stromausfall","16":"tag-germany","17":"tag-nachrichten-aus-berlin","18":"tag-news","19":"tag-news-aus-berlin","20":"tag-polizei","21":"tag-stromausfall"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115176112498725737","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=409878"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409878\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/409879"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=409878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=409878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=409878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}