{"id":409906,"date":"2025-09-09T20:13:13","date_gmt":"2025-09-09T20:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409906\/"},"modified":"2025-09-09T20:13:13","modified_gmt":"2025-09-09T20:13:13","slug":"insolvenz-deutsche-chemiefirma-mit-700-mitarbeitern-pleite-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/409906\/","title":{"rendered":"Insolvenz: Deutsche Chemiefirma mit 700 Mitarbeitern pleite | Regional"},"content":{"rendered":"<p>Duisburg (NRW) \u2013 <b>Jetzt zittern rund 700 Mitarbeiter um ihre Jobs. Das Chemieunternehmen Venator hat an den beiden deutschen Standorten Duisburg und Krefeld Insolvenz angemeldet. <\/b><\/p>\n<p>Eine Umstrukturierung im vergangenen Jahr f\u00fchrte das 1878 gegr\u00fcndete <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/unternehmen\/news-fotos-videos-5n9Nevv68FAFS89DJteg\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unternehmen<\/a> nicht in bessere Zahlen: Dabei wurden bereits etwa 290 Stellen abgebaut und die Herstellung von Titandioxid beendet. Jetzt haben viele Mitarbeiter erneut Angst vor einer K\u00fcndigung. <\/p>\n<p>Diese deutschen Werke sind pleite<\/p>\n<p>Die Venator-Gruppe, die ihre Zentrale in Gro\u00dfbritannien hat, geh\u00f6rt zu den international f\u00fchrenden Chemieunternehmen. In Deutschland sind rund 700 Mitarbeiter an den Standorten in Duisburg und Krefeld-Uerdingen (<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/nordrhein-westfalen\/home-npIP0qL0giWP1ZFIOHn2\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nordrhein-Westfalen<\/a>) besch\u00e4ftigt. <\/p>\n<p>Das Werk in Krefeld hatte bereits vor einer Woche <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/insolvenz\/finanzen-nachrichten-news-fotos-videos-21175522.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Insolvenz<\/a> angemeldet. Nun folgt auch das Werk in Duisburg. Dort werden laut Unternehmen Pigmente und Additive hergestellt, die unter anderem in Farben, Beschichtungen, Kosmetik und Kunststoffen aber auch in Autos zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Die Venator Uerdingen GmbH in Krefeld-Uerdingen im Chemiepark am Rhein ist pleite\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1a78bac1d099a6cb4808ba0be76cef67,36f3bc78\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Die Venator Uerdingen GmbH in Krefeld-Uerdingen im Chemiepark am Rhein ist ebenfalls pleite<\/p>\n<p>Foto: IMAGO\/Jochen Tack<\/p>\n<p>So kam es zu der Insolvenz<\/p>\n<p>Die f\u00fcr Duisburg zust\u00e4ndige Insolvenzverwalterin Sarah Wolf zu BILD: \u201eUrsache der wirtschaftlichen Krise sind vor allem die seit dem Ukraine-Krieg massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten.\u201c <\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu h\u00f6heren <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/kosten\/news-fotos-videos-23670088.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kosten<\/a> erschwere die Abh\u00e4ngigkeit von konzerninternen Finanzierungsstrukturen die Lage: Anfang September habe die Konzernmutter angek\u00fcndigt, keine weiteren Mittel f\u00fcr die deutschen Gesellschaften bereitzustellen. \u201eZeitgleich wurde \u00fcber mehrere Gesellschaften der Venator-Gruppe im Vereinigten K\u00f6nigreich ein Insolvenzverfahren er\u00f6ffnet\u201c, so Wolf zu BILD.<\/p>\n<p>So geht es f\u00fcr das Unternehmen weiter<\/p>\n<p>Mit der Bestellung von Rechtsanw\u00e4ltin Wolf als vorl\u00e4ufige Insolvenzverwalterin beginne nun die strukturierte Pr\u00fcfung der Sanierungsf\u00e4higkeit des Unternehmens. Sie wolle vor allem rasch Gespr\u00e4che mit Kunden, Lieferanten, Banken und Arbeitnehmervertretern aufnehmen.<\/p>\n<p>Wolf zu BILD: \u201eUnser Ziel ist es, den Gesch\u00e4ftsbetrieb in Duisburg zu stabilisieren und eine tragf\u00e4hige L\u00f6sung f\u00fcr die Zukunft zu entwickeln.\u201c Der Gesch\u00e4ftsbetrieb werde fortgef\u00fchrt. Die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter der dortigen Mitarbeiter seien \u00fcber das Insolvenzgeld der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit gesichert.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Betriebsratschef Uwe Sova forderte die Besch\u00e4ftigten laut \u201eWDR\u201c auf, \u201esicher, motiviert und fokussiert\u201c weiterzuarbeiten, damit das Duisburger Chemiewerk attraktiv f\u00fcr m\u00f6gliche K\u00e4ufer bleibe. \u201eWenn wir jetzt den Kopf in den Sand stecken, dann haben wir verloren\u201c, sagte er laut \u201eWDR\u201c. Das Duisburger Werk sei das einzige im Konzern, das schwarze Zahlen schreibe.<\/p>\n<p>Im Werk in Krefeld-Uerdingen sind laut \u201eRheinische Post\u201c 410 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt. Es sei nach 2009 bereits zum zweiten Mal insolvent. Auch dort wurden als Gr\u00fcnde unter anderem die Lage der Weltwirtschaft und gestiegene Energiepreise genannt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Duisburg (NRW) \u2013 Jetzt zittern rund 700 Mitarbeiter um ihre Jobs. 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