{"id":410157,"date":"2025-09-09T22:35:20","date_gmt":"2025-09-09T22:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/410157\/"},"modified":"2025-09-09T22:35:20","modified_gmt":"2025-09-09T22:35:20","slug":"geplatzte-drohnen-show-verkehrs-chaos-unmut-nach-isarinselfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/410157\/","title":{"rendered":"Geplatzte Drohnen-Show, Verkehrs-Chaos: Unmut nach Isarinselfest"},"content":{"rendered":"<p>Zehntausende Menschen hat es am Wochenende bei Sp\u00e4tsommer-Wetter zum dreit\u00e4gigen Isarinselfest in M\u00fcnchen gezogen. F\u00fcr den Samstagabend war eine Drohnen-Show \u00fcber der Isar geplant \u2013 diese wollte der M\u00fcnchner Telekommunikationsbetreiber M-net zum Isarinselfest beisteuern. Beauftragt wurde daf\u00fcr ein Drohnendienstleister.  <\/p>\n<p>Laut M-net wurde f\u00fcr die Show ein eigenes Sicherheitskonzept erstellt, das auch dem Veranstalter des Isarinselfestes vorlag. Das KVR hat dieses Sicherheitskonzept im \u00fcblichen Verfahren mit Polizei und Feuerwehr abgestimmt. <\/p>\n<p>Einsatzkr\u00e4fte und Trambahnen kommen nicht mehr durch<\/p>\n<p>Am Samstagabend kam es dann zu weitaus h\u00f6heren Besucherzahlen als geplant. Auch auf der Ludwigsbr\u00fccke, die au\u00dferhalb des offiziellen Veranstaltungsgel\u00e4ndes lag, herrschte gro\u00dfes Gedr\u00e4nge, wie Reporter von BR24 es selbst vor Ort erlebt haben. Zun\u00e4chst gab es keinerlei Absperrungen zwischen Gehweg und Stra\u00dfe. Auch waren keine Ordner dort. So fuhren die Autos zwischen den vollen Gehwegen \u00fcber die Br\u00fccke. <\/p>\n<p>Nach und nach f\u00fcllten sich auch die Fahrbahnen und sogar die Trambahn-Gleise mit Menschen. Hupende Autos, eine Tram und ein Einsatzwagen konnten sich keinen Weg mehr durch die Menschenmenge bahnen. Schlie\u00dflich leitete die Polizei den Verkehr um.<\/p>\n<p>Da das mobile Netz die meiste Zeit \u00fcberlastet war, war es schwierig, an Informationen zu kommen. Irgendwann verbreitete sich durch Rufe in der Menge die Information, dass die Drohnen-Show abgesagt sei. Da die meisten aber offenbar nicht wussten, ob das stimmt, l\u00f6ste sich die Menschenmenge nur langsam auf.<\/p>\n<p>Gest\u00f6rtes GPS-Signal: Drohnen-Show wird kurzfristig abgesagt<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich wurde die Show kurzfristig, nur wenige Minuten vor der geplanten Auff\u00fchrung, abgesagt. M-net teilte auf BR24-Anfrage mit, dass im Vorfeld der Veranstaltung Proben durchgef\u00fchrt worden seien, die &#8222;einwandfrei&#8220; funktioniert h\u00e4tten. Doch dann war rund 20 Minuten vor dem geplanten Start &#8222;das notwendige GPS-Signal f\u00fcr die Drohnen nicht stabil verf\u00fcgbar&#8220;, teilte eine Sprecherin mit. <\/p>\n<p>Mehrere Versuche des Drohnenpiloten, die Drohnen doch noch zu starten, seien erfolglos geblieben. &#8222;Da die Sicherheit der Zuschauerinnen und Zuschauer selbstverst\u00e4ndlich Vorrang haben muss, fiel schlie\u00dflich um 21.30 Uhr gemeinsam mit dem Drohnen-Dienstleister die Entscheidung, die Show abzusagen&#8220;, teilte M-net mit. Bei einer instabilen GPS-Verbindung bestehe die Gefahr, dass einzelne Drohnen die Formation verlassen oder unkontrolliert fliegen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ursache f\u00fcr GPS-St\u00f6rung noch nicht bekannt<\/p>\n<p>Die genaue Ursache f\u00fcr die GPS-St\u00f6rung ist laut M-net noch nicht bekannt und wird noch ermittelt. Die gro\u00dfe Menschenmenge vor Ort habe aber keine Rolle gespielt. M-net bedauere, dass die Absage so kurzfristig erfolgte: &#8222;Es wurde bis zuletzt versucht, die Drohnen doch noch zu starten&#8220;, so die Sprecherin. <\/p>\n<p>War Kommunikation vorab ausreichend?<\/p>\n<p>Hans Kopp, Organisationsleiter des Isarinselfestes sagt, dass bei der Kommunikation vorab nicht alles glattgelaufen sei. Zwar sei im Rahmen des Festprogramms die Drohnen-Show beworben worden, &#8222;wir wussten aber nicht, dass M-net und [der Drohnendienstleister] das Event zus\u00e4tzlich derartig bewerben w\u00fcrden&#8220;, so Kopp. Die Sprecherin von M-net teilte hingegen mit: &#8222;Bez\u00fcglich des Sicherheitskonzepts f\u00fcr die Drohnen-Show war die beauftragte Kommunikationsagentur im kontinuierlichen Austausch mit dem Veranstalter.&#8220;<\/p>\n<p>Organisator: Menschenmenge so nicht vorhergesehen<\/p>\n<p>Schon vor der geplatzten Drohnen-Show zeigte sich, dass es auf dem Isarinselfest einfach zu voll war. &#8222;Um 20 Uhr stellten wir fest, dass weit mehr Menschen vor Ort sind als erwartet und wir haben Gespr\u00e4che gef\u00fchrt, ob wir unser Festgel\u00e4nde sperren m\u00fcssen. Wir haben uns f\u00fcr einen weiteren kontrollierten Zugang entschieden&#8220;, erkl\u00e4rt Kopp auf BR24-Anfrage. Derweil seien die Menschen aber schon auf die Br\u00fccken an der Isar ausgewichen. <\/p>\n<p>&#8222;Wir haben sofort \u00fcber unsere Funknetze die Absage kommuniziert und dann auch Ordner mit Megaphonen losgeschickt. Allerdings waren so viele Menschen vor Ort, dass es nicht alle geh\u00f6rt haben&#8220;, so Kopp. <\/p>\n<p>Polizei: Thema wird nachbereitet<\/p>\n<p>Die Polizei M\u00fcnchen teilt auf BR24-Anfrage mit, dass sie fr\u00fchzeitig in die Planungen durch den Veranstalter eingebunden gewesen sei. Als sich die Ludwigsbr\u00fccke am Samstag dann sehr schnell mit Personen f\u00fcllte, seien neben den bereits eingesetzten Polizeikr\u00e4ften weitere Kr\u00e4fte angefordert und zur Unterst\u00fctzung eingesetzt worden. Die Br\u00fccke wurde schlie\u00dflich f\u00fcr den Verkehr gesperrt.<\/p>\n<p>Solche Ma\u00dfnahmen seien bei den Isarinselfesten in den vergangenen Jahren nie notwendig gewesen, erkl\u00e4rt die Polizei M\u00fcnchen weiter. Auch deshalb will sie das Thema im Nachgang mit der einsatzf\u00fchrenden Dienststelle, dem Veranstalter und der Genehmigungsbeh\u00f6rde nachbereiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zehntausende Menschen hat es am Wochenende bei Sp\u00e4tsommer-Wetter zum dreit\u00e4gigen Isarinselfest in M\u00fcnchen gezogen. 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