{"id":410388,"date":"2025-09-10T00:47:12","date_gmt":"2025-09-10T00:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/410388\/"},"modified":"2025-09-10T00:47:12","modified_gmt":"2025-09-10T00:47:12","slug":"draghis-innovations-plan-bleibt-ein-jahr-nach-start-weitgehend-unerfuellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/410388\/","title":{"rendered":"Draghis Innovations-Plan bleibt ein Jahr nach Start weitgehend unerf\u00fcllt"},"content":{"rendered":"<p>     <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/ywAAAAAAQABAAACAUwAOw==\" alt=\"Mario Draghi legte einen Bericht vor, in dem er Europa dazu aufforderte, seinen Innovationsr\u00fcckstand aufzuholen.  - Copyright: Thierry Monasse\/Getty Images\" loading=\"eager\" height=\"640\" width=\"960\" class=\"yf-1gfnohs loader\"\/> Mario Draghi legte einen Bericht vor, in dem er Europa dazu aufforderte, seinen Innovationsr\u00fcckstand aufzuholen. &#8211; Copyright: Thierry Monasse\/Getty Images      <\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Europas gro\u00dfer Plan zum Aufholen der Innovationsl\u00fccke gegen\u00fcber den <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/usa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:USA;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">USA<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/china\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:China;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">China<\/a> kommt nur schwer in Gang. Vor einem Jahr warnte der fr\u00fchere italienische Premierminister und ehemaliger Chef der Europ\u00e4ischen Zentralbank <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/mario-draghi\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Mario Dragh;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Mario Dragh<\/a><a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/mario-draghi\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:i;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">i<\/a>, dass die EU vor einer \u201eexistenziellen Herausforderung\u201c stehe, wenn sie nicht in fortschrittliche Technologien wie <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/kuenstliche-intelligenz\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:k\u00fcnstliche Intelligenz;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">k\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> investiere.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">In seinem wegweisenden Bericht sagte Draghi, <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/europa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Europa;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Europa<\/a> habe den Anschluss bei Cloud-Computing und Quantencomputern verpasst. Allerdings habe es immer noch die Chance, bei generativer KI und anderen Pionierindustrien f\u00fchrend zu werden.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Ein Jahr sp\u00e4ter sieht die Bilanz laut einem neuen Bericht der <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/deutsche-bank\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Deutschen Bank;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Deutschen Bank<\/a>, welcher am Dienstag ver\u00f6ffentlicht wurde, entt\u00e4uschend aus.<\/p>\n<p>       <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/ywAAAAAAQABAAACAUwAOw==\" alt=\"Im vergangenen Jahr erkl\u00e4rte Mario Draghi, dass die EU vor einer \u201eexistentiellen Herausforderung\u201d stehe. - Copyright: Samantha Zucchi\/Insidefoto\/Mondadori Portfolio via Getty Images\" loading=\"lazy\" height=\"640\" width=\"960\" class=\"yf-1gfnohs loader\"\/> Im vergangenen Jahr erkl\u00e4rte Mario Draghi, dass die EU vor einer \u201eexistentiellen Herausforderung\u201d stehe. &#8211; Copyright: Samantha Zucchi\/Insidefoto\/Mondadori Portfolio via Getty Images      <\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die neue Analyse der Deutschen Bank kommt zu dem Schluss, dass Br\u00fcssel bei der Umsetzung von Draghis 383 Empfehlungen f\u00fcr die EU kaum Fortschritte gemacht hat.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Der Bericht zitiert eine neue Analyse der Denkfabrik European Policy Innovation Council. Diese hat festgestellt, dass nur 11,2 Prozent der Empfehlungen Draghis vollst\u00e4ndig umgesetzt wurden. Selbst, wenn man die Teilfortschritte ber\u00fccksichtigt, wurde bis zum 4. September weniger als ein Drittel der Agenda umgesetzt.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die Pr\u00fcfung zeigte auch eklatante L\u00fccken in den einzelnen Sektoren auf. Verkehr und kritische <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/rohstoffe\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Rohstoffe;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Rohstoffe<\/a> liegen vorn, w\u00e4hrend Energie und <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/digitalisierung\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Digitalisierung;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Digitalisierung<\/a> durch Politik, Regulierung und fragmentierte Eigentumsverh\u00e4ltnisse weiterhin stark behindert werden.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">\u201eInsgesamt sind die Fortschritte uneinheitlich. Es gibt keine grundlegenden Ver\u00e4nderungen, aber einige substanzielle Reformen\u201c, fasst die Bank in ihrer Mitteilung zusammen.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die EU hat sich im Bereich der Verteidigung am schnellsten bewegt. Dabei hat Deutschland die Ausgaben von 74 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf knapp 110 Milliarden Euro im n\u00e4chsten Jahr erh\u00f6ht. Br\u00fcssel hat au\u00dferdem einen Darlehensplan in H\u00f6he von 150 Milliarden Euro f\u00fcr die Mitgliedstaaten aufgelegt, um die R\u00fcstungsproduktion anzukurbeln.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Bei der <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/innovation\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Innovation;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Innovation<\/a> sieht es dagegen schlechter aus. Die Deutsche Bank erkl\u00e4rte, die Bem\u00fchungen der EU h\u00e4tten \u201enur begrenzte Fortschritte bei der Schlie\u00dfung der Innovationsl\u00fccke gegen\u00fcber den USA\u201c gebracht.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Zwar hat der Block eine InvestAI-Initiative angek\u00fcndigt, um etwa 200 Milliarden Euro f\u00fcr KI, einschlie\u00dflich Ausschreibungen f\u00fcr KI-Gigafabriken, zu mobilisieren. Aber die meisten Ma\u00dfnahmen stecken noch in den Kinderschuhen.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Eine bevorstehende \u201eApply AI\u201c-Strategie zielt darauf ab, die Einf\u00fchrung von KI in der <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Wirtschaft;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Wirtschaft<\/a> zu f\u00f6rdern. Aber die Nutzung von KI durch Unternehmen in Europa bleibt l\u00fcckenhaft, so die Bank.<\/p>\n<p> Story Continues  <\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Der Bericht warnte auch davor, dass es in Europa weiterhin an Finanzierungen f\u00fcr die Skalierung, an Cloud- und Dateninfrastrukturen und an der Vermarktung von Patenten mangelt. Dadurch bleibt Europa weit hinter dem Silicon Valley und dem chinesischen <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/technologie\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Technologie;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Technologie<\/a>-\u00d6kosystem zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Die Europ\u00e4ische Kommission hat sogenannte \u201eOmnibus\u201c-Vorschl\u00e4ge zur Straffung der Vorschriften f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen und zur Senkung der Berichterstattungskosten vorgelegt. Mit diesen Vorschl\u00e4gen k\u00f6nnten etwa neun Milliarden Euro eingespart werden.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Eine f\u00fcr 2026 geplante neue Gesetzesinitiative k\u00f6nnte es <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/startup\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Startups;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Startups<\/a> erm\u00f6glichen, sich f\u00fcr einen EU-weiten Rechtsrahmen zu entscheiden und so die fragmentierten nationalen Vorschriften zu umgehen. Die Deutsche Bank warnt jedoch davor, dass solche Initiativen nur schrittweise erfolgen und politisch heikel sind.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Strukturreformen in den Bereichen <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/steuern\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Steuern;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Steuern<\/a>, Renten und Arbeitsm\u00e4rkte \u2013 allesamt von Draghi als kritisch bezeichnet \u2013 bleiben auf der Ebene der Mitgliedstaaten stecken, wo die zunehmende rechtsextreme Politik und fiskalische Zw\u00e4nge einen Konsens blockieren, so die Bank.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Der Bericht der Deutschen Bank kommt zu dem Schluss, dass die EU nach einem Jahr Dringlichkeit in Bereichen gezeigt hat, in denen die nationalen Interessen \u00fcbereinstimmen, wie Verteidigung und B\u00fcrokratieabbau, aber Innovation bleibt Europas Achillesferse. Die Europ\u00e4ische Kommission hat auf die Anfrage von BUSINESS INSIDER nach einer Stellungnahme nicht sofort geantwortet.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Lest den Originalartikel auf <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/europe-innovation-deutsche-bank-report-draghi-us-china-2025-9\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"slk:Business Insider;elm:context_link;itc:0;sec:content-canvas\" class=\"link \">Business Insider<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mario Draghi legte einen Bericht vor, in dem er Europa dazu aufforderte, seinen Innovationsr\u00fcckstand aufzuholen. &#8211; Copyright: Thierry&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":410389,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,79816,548,663,158,3934,3935,108558,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-410388","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-deutschen-bank","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-fortschritte","17":"tag-headlines","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115177248704742550","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/410388","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=410388"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/410388\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/410389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=410388"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=410388"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=410388"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}