{"id":411041,"date":"2025-09-10T06:54:13","date_gmt":"2025-09-10T06:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411041\/"},"modified":"2025-09-10T06:54:13","modified_gmt":"2025-09-10T06:54:13","slug":"der-aufstieg-der-aboriginal-art","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411041\/","title":{"rendered":"Der Aufstieg der Aboriginal Art"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">Emily Kame Kngwarreye begann erst im hohen Alter zu malen, heute erzielen ihre Werke Millionenbetr\u00e4ge. Sie ist zum Symbol eines Markts geworden, der inzwischen die Welt erobert.<\/p>\n<p>   <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Emily Kame Kngwarreye:\u202f\u00abNtang Dreaming\u00bb 1989.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"1440\" height=\"1360\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/ef9b6992-c1ba-4ec9-8654-41c85c97fe1d.jpg\" loading=\"eager\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Emily Kame Kngwarreye:\u202f\u00abNtang Dreaming\u00bb 1989. <\/p>\n<p>Estate of Emily Kam Kngwarray \/ DACS 2024<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho3\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text\">Indigene Kunst aus Australien erlebt derzeit eine Renaissance \u2013 und sie ist l\u00e4ngst nicht mehr nur in den Ateliers entlegener Gemeinden oder in den grossen Galerien von Sydney und Melbourne zu finden. Auf dem internationalen Kunstmarkt werden inzwischen Millionenbetr\u00e4ge f\u00fcr Werke indigener K\u00fcnstler gezahlt.<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.\n      <\/p>\n<p>Bitte passen Sie die Einstellungen an.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4ccv2281\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Vor allem die Arbeiten von Emily Kame Kngwarreye (um 1910\u20131996) geh\u00f6ren heute zu den begehrtesten australischen Kunstwerken \u00fcberhaupt. Noch bis Januar 2026 widmet die Londoner Tate Modern ihr die erste grosse Einzelausstellung in Europa.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho4\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">\u00abDie Kultur entwickelt sich st\u00e4ndig weiter. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es ein solches k\u00fcnstlerisches Schaffen wie bei den First Nations hier in Australien\u00bb, sagt Maud Page, Direktorin der Art Gallery of New South Wales in Sydney. Die Institution beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen indigener Kunst, darunter auch Werke Kngwarreyes. Tats\u00e4chlich hat die Kunst der Aborigines und Torres-Strait-Insulaner in den vergangenen Jahren nicht nur in Australien, sondern auch auf der internationalen B\u00fchne eine rasante Entwicklung durchlaufen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho5\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Grossausstellungen, institutionelle Anerkennung und eine gestiegene Nachfrage haben das Interesse neu entfacht. Anders als beim spekulativen Boom der fr\u00fchen 2000er Jahre, der von Ausbeutung gepr\u00e4gt war, w\u00e4chst der Markt heute in einem regulierteren Umfeld.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Emily Kame Kngwarreye: \u00abI paint my plant, the one I am named after\u00bb, 1995.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"3953\" height=\"1236\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Emily Kame Kngwarreye: \u00abI paint my plant, the one I am named after\u00bb, 1995. <\/p>\n<p>Estate of Emily Kam Kngwarray \/ DACS 2025<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4ccvhcb1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Mit einem j\u00e4hrlichen Umsatz von mehr als 250 Millionen australischen Dollar (umgerechnet \u00fcber 130 Millionen Franken) ist indigene Kunst ein gewichtiger Faktor geworden \u2013 \u00f6konomisch ebenso wie kulturell.<\/p>\n<p>Monumentales \u0152uvre<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho7\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Auff\u00e4llig ist die Dominanz indigener K\u00fcnstlerinnen. Sie haben mit neuen Stilen und Techniken die Bewegung gepr\u00e4gt. Emily Kame Kngwarreye ist hierf\u00fcr ein herausragendes Beispiel. Geboren im Northern Territory, in der Region Sandover, wuchs sie in einer Welt auf, in der die spirituelle Verbindung zum Land im Mittelpunkt stand. Erst in den 1970er Jahren begann sie mit Batik, ehe sie Ende der 1980er Jahre zur Acrylmalerei auf Leinwand \u00fcberging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Emily Kame Kngwarreye in einer Aufnahme von 1980.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"5000\" height=\"6775\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Emily Kame Kngwarreye in einer Aufnahme von 1980. <\/p>\n<p>Toly Sawenko<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4ccue2v1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">\u00abAls sie auf die B\u00fchne trat, eroberte sie die Phantasie aller\u00bb, sagt der australische Kunstkritiker John McDonald. \u00abDa war diese kleine alte Dame, die erst mit Mitte 70 zu malen begann \u2013 und dann wie im Rausch malte\u00a0.\u00a0.\u00a0. Sie hatte einen kometenhaften Aufstieg, und Australien erkannte pl\u00f6tzlich, dass es ein Ph\u00e4nomen in den H\u00e4nden hielt.\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho8\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">In weniger als einem Jahrzehnt schuf Kngwarreye ein monumentales \u0152uvre. Ihre Werke sind gepr\u00e4gt von tiefem Wissen \u00fcber das Land und die weiblichen Zeremonien des \u00abawely\u00bb, die Gesang, Tanz und K\u00f6rperbemalung umfassen. Sie malte stets auf dem Boden sitzend \u2013 so wie sie auch Nahrung zubereitete, Yamswurzeln grub oder Geschichten im Sand erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cd071a1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ihre Malweise entwickelte sich unabh\u00e4ngig von den europ\u00e4ischen oder nordamerikanischen Str\u00f6mungen ihrer Zeit. \u00abEs ver\u00e4nderte unseren Respekt gegen\u00fcber den Indigenen\u00a0.\u00a0.\u00a0. Emily wurde nicht nur als Vertreterin der Aborigines gesehen, sondern als Vertreterin ganz Australiens\u00bb, so McDonald.<\/p>\n<p>Energie des Landes eingefangen<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho10\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Londoner Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der National Gallery of Australia entstand, zeigt \u00fcber 70 Werke aus allen Schaffensphasen der K\u00fcnstlerin \u2013 von fr\u00fchen Batiken auf Baumwolle bis hin zu grossformatigen Acrylbildern, die erstmals ausserhalb Australiens zu sehen sind. H\u00f6hepunkt ist die \u00abAlhalker Suite\u00bb von 1993, ein 22-teiliger Zyklus, der das Land ihrer Herkunft in leuchtenden Farben und Formen portr\u00e4tiert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Emily Kame Kngwarreye: \u00abUntitled\u00bb, 1992.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"4000\" height=\"3985\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Emily Kame Kngwarreye: \u00abUntitled\u00bb, 1992. <\/p>\n<p>Estate of Emily Kame Kngwarreye \/ Art Gallery of New South Wales<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cd1qsp1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">\u00abIm Zentrum ihrer Praxis steht wirklich das Einfangen der Energie des Landes \u2013 dieses Gef\u00fchl, dass das Land lebendig ist, sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndert und ein f\u00fchlendes Wesen darstellt\u00bb, sagt Cara Pinchbeck, Kuratorin f\u00fcr Kunst der Aborigines und Torres-Strait-Insulaner an der Art Gallery of New South Wales.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho11\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">In den Bildern finden sich Symbole aus der Natur: der Emu (\u00abankerr\u00bb), die Yamswurzel (\u00abanwerlarr\u00bb) und ihre essbaren Samenkapseln (\u00abkam\u00bb), nach denen Kngwarreye benannt ist. Ihre Werke changieren zwischen komplexen Farbschichtungen und minimalistischen Linienmustern, die an K\u00f6rperbemalungen erinnern. In ihren letzten Jahren wandte sie sich schliesslich gestischen Malereien mit fliessenden Pinselstrichen zu \u2013 Gem\u00e4lde voller Energie, die bis heute eine unmittelbare Wirkung entfalten.<\/p>\n<p>Kunst im hohen Alter<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho13\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ihr sp\u00e4ter Einstieg in die Kunst ist kein Einzelfall. \u00abViele K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler sind erst im sp\u00e4teren Leben zur Malerei gekommen, weil sie zuvor andere Aufgaben hatten \u2013 insbesondere Arbeit\u00bb, erkl\u00e4rt Pinchbeck. Kngwarreye selbst war \u00fcber Jahrzehnte \u00abstockwoman\u00bb auf einer Rinderfarm, bevor sie in Workshops erstmals Zugang zur Malerei erhielt. \u00abIn den Kunstzentren abgelegener Gemeinden ist es \u00fcblich, dass Frauen morgens fr\u00fch beginnen, den ganzen Tag malen und abends wieder nach Hause gehen\u00bb, so Pinchbeck. \u00abEs ist eine echte Hingabe ans Schaffen \u2013 und zugleich ein Lehren f\u00fcr all jene in ihrer Umgebung \u00fcber das Land.\u00bb<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Emily Kame Kngwarreye: \u00abUntitled\u00bb, 1977.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"2467\" height=\"4416\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Emily Kame Kngwarreye: \u00abUntitled\u00bb, 1977. <\/p>\n<p>Estate of Emily Kam Kngwarray \/ DACS 2025<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho14\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Kunstzentren sind dabei nicht nur Orte kreativen Ausdrucks, sondern auch \u00f6konomische Lebensadern. \u00abManche K\u00fcnstler ern\u00e4hren nicht nur sich selbst durch ihre k\u00fcnstlerische Praxis, sondern auch ihre gesamte Familie\u00bb, so die Kuratorin. Kunstschaffen sei f\u00fcr sie eine M\u00f6glichkeit, im Land zu bleiben und die Familie zu versorgen. \u00abIn vielen dieser abgelegenen Gemeinden gibt es kaum andere Arbeitsm\u00f6glichkeiten.\u00bb So wird Kunst zum Fundament des sozialen und kulturellen Lebens.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dho16\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der globale Erfolg von Aboriginal Art geht dabei weit \u00fcber einzelne K\u00fcnstler hinaus. Inzwischen ist ein internationaler Markt entstanden, der sowohl private Sammler als auch grosse Museen anzieht. W\u00e4hrend in den 1970er Jahren noch kaum jemand ausserhalb Australiens Notiz von der Kunst aus der W\u00fcste nahm, erzielen einzelne Werke heute Preise von mehreren Millionen Dollar.<\/p>\n<p>Ambivalenz des Erfolgs<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dhp0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Dieser \u00f6konomische Erfolg ist nicht ohne Ambivalenz: \u00abDas Pendel ist zu weit in die andere Richtung ausgeschlagen\u00bb, kritisiert der Kunstkritiker McDonald beispielsweise. Oft werde mittelm\u00e4ssige Kunst unter dem Banner der Privilegierung nach vorne geschoben \u2013 \u00abund das n\u00fctzt niemandem\u00bb. Auch die derzeitige Ausstellung in London \u00fcberzeugt ihn nicht. \u00abEarth\u2019s Creation\u00bb, ihr gr\u00f6sstes und ber\u00fchmtestes Werk, sei ausgelassen worden \u2013 ebenso ihre letzten 24 kleinen, ber\u00fchrenden Arbeiten. Das mache die Ausstellung zu einer \u00abverpassten Chance\u00bb.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cd93fa0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Besonders scharf kritisiert McDonald auch den Anspruch der Institution selbst: \u00abDie Tate gratulierte sich selbst zu all den wunderbaren Dingen, die sie f\u00fcr indigene K\u00fcnstler tut \u2013 gab aber fast nichts f\u00fcr die Ausstellung aus. Das ist zutiefst heuchlerisch.\u00bb Auch die Beschreibung Kngwarreyes in einem Aufsatz als \u00abeine Art dekolonisierende Kraft\u00bb sei nur \u00abeine modische Idee\u00bb, die der eigentlichen Geschichte nichts hinzuf\u00fcge.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j4cc8dhp1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Trotzdem markiert die Ausstellung in der Tate Modern den vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt einer Entwicklung: Aboriginal Art, einst nur in abgelegenen W\u00fcstenregionen geschaffen, hat ihren Weg in die wichtigsten internationalen Museen gefunden. Dass nun eines der bedeutendsten Ausstellungsh\u00e4user der Welt Kngwarreye eine umfassende Schau widmet, ist dabei ein l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lliger Schritt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Emily Kame Kngwarreye: \u00abEmu Woman\u00bb, 1988-89.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"1280\" height=\"1889\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Emily Kame Kngwarreye: \u00abEmu Woman\u00bb, 1988-89. <\/p>\n<p>Estate of Emily Kam Kngwarray \/ DACS 2025<\/p>\n<p data-team-footnote=\"\" id=\"id-doc-1j4cdclf70\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"footnote\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent footnote nzzinteraction\">\u00abEmily Kame Kngwarreye\u00bb, Tate Modern, London, bis 11.\u00a0Januar 2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Emily Kame Kngwarreye begann erst im hohen Alter zu malen, heute erzielen ihre Werke Millionenbetr\u00e4ge. 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