{"id":411073,"date":"2025-09-10T07:11:14","date_gmt":"2025-09-10T07:11:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411073\/"},"modified":"2025-09-10T07:11:14","modified_gmt":"2025-09-10T07:11:14","slug":"architektur-beginnt-mit-dem-sehen-tu-braunschweig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411073\/","title":{"rendered":"\u201eArchitektur beginnt mit dem Sehen\u201c &#8211; TU Braunschweig"},"content":{"rendered":"<p class=\"entry\">\u201eDas Handzeichnen macht das Denken sichtbar.\u201c \u2013 F\u00fcr Professor Fahim Mohammadi ist Architekturdarstellung weit mehr als Technik \u2013 sie ist der Ort, an dem Wahrnehmung, Haltung und Gestaltung ineinandergreifen. Seit 1. September 2025 leitet er das neue <a href=\"http:\/\/www.tu-braunschweig.de\/imdr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Institut f\u00fcr Gestaltungmethodik und Darstellung<\/a> und \u00fcbernimmt die Grundlehre in diesem Bereich. Sein Ziel: Studierende lernen, genau hinzusehen, Irritationen zuzulassen und eine Position zu entwickeln. Im Interview mit Heiko Jacobs und Bianca Loschinsky spricht er \u00fcber aktives Sehen, internationale Vernetzung und das \u201eLabor f\u00fcr \u00e4sthetische Wissensproduktion &amp; Transfer\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Mohammadi_Fahim_2025_01.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-78234\" class=\"wp-image-78234 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Mohammadi_Fahim_2025_01.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"1000\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-78234\" class=\"wp-caption-text\">Professor Fahim Mohammadi leitet das neue Institut f\u00fcr Gestaltungmethodik und Darstellung. Bildnachweis: Kristina Rottig\/TU Braunschweig<\/p>\n<p>Herr Professor Mohammadi, herzlich willkommen! Sie wechseln nach zehn Jahren an der Staatlichen Akademie der Bildenden K\u00fcnste Stuttgart an unsere Universit\u00e4t. Auf was freuen Sie sich in Braunschweig?<\/p>\n<p>Mich hat an der TU Braunschweig immer beeindruckt, dass Architektur hier nicht isoliert, sondern im Kontext vieler Disziplinen gedacht wird. Hier war die Bildung der Fakult\u00e4t 3 als Zusammenschluss von Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften ihrer Zeit voraus! F\u00fcr meine Lehre hei\u00dft das: Studierende sollen von Anfang an ihre eigene Wahrnehmung ergr\u00fcnden und die Strukturen freilegen, die zu ihr f\u00fchren. Mit dem Wissen, diese Wahrnehmung gestalterisch-prozessual zu fassen, gewinnen sie Zugang zu einer eigenen Haltung, und k\u00f6nnen diese in den interdisziplin\u00e4ren Diskurs einbringen. Darin liegt der Kern meines gestalterisch-methodischen Beitrags zur Grundlehre: Wahrnehmung sch\u00e4rfen, Ausdrucksformen entwickeln und das Erkannte weitergeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das neue Institut f\u00fcr Gestaltungsmethodik und Darstellung ist Teil eines gr\u00f6\u00dferen Gef\u00fcges, in dem viele Kolleg*innen mit ihren jeweiligen Schwerpunkten zusammenwirken. Meine Aufgabe ist es, die gestalterisch-methodische Basis zu st\u00e4rken, also jene Grundlagen, auf denen Studierende ihre eigenen Positionen entwickeln und zur Sprache bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ab Oktober starten Sie in der Grundlehre Gestaltung und Darstellung. Die Erstsemesterstudierenden lernen bei Ihnen das Sehen und Zeichnen. Was verstehen Sie unter \u201eaktivem Sehen\u201c und wie lernen Studierende \u201eSehen\u201c?<\/p>\n<p>Aktives Sehen ist kein blo\u00dfes Registrieren von Eindr\u00fccken. Es hei\u00dft, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und sich zugleich auf Irritationen und \u00dcberraschungen einzulassen, und das ohne unmittelbaren Zweck. Schon Alexander Gottlieb Baumgarten, der Begr\u00fcnder der \u00c4sthetik als eigenst\u00e4ndiger Erkenntnisform, hat auf diese Art der Wahrnehmung neben der rein rationalen hingewiesen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Studierenden bedeutet das: Sie lernen, Wahrgenommenes nicht nur festzuhalten, sondern es zum Ausgangspunkt f\u00fcr Vertiefung und Erkenntnisgewinn zu machen, und daraus schl\u00fcssig eine gestalterische Haltung zu entwickeln. Entscheidend ist, dass Wahrnehmung in eine Form \u00fcbersetzt wird, die re\ufb02ektiert, weitergedacht und mit anderen geteilt werden kann. Wichtig ist dabei auch, dass es curricular \u00fcberhaupt Zeit und Raum f\u00fcr diese Auseinandersetzung gibt.<\/p>\n<p>Welche Rolle spielt das Zeichnen per Hand heute noch? Wieviel Tradition \ufb01nden wir noch in der Lehre der Architekturzeichnung?<\/p>\n<p>Das Handzeichnen bleibt in der Architektur unverzichtbar \u2013 nicht als nostalgische Tradition, sondern weil es das Denken sichtbar macht. Wer zeichnet, verbindet Auge, Hand und Wahrnehmung unmittelbar miteinander. Und im re\ufb02exiven Blick auf die eigene Zeichnung wird sichtbar, worauf man achtet und worauf nicht: Zeichnen ist immer auch ein Filter. Es legt o\ufb00en, welche Strukturen man f\u00fcr wesentlich h\u00e4lt und welche durch das Raster fallen. Baumgarten hat mit seiner Idee einer sinnlichen Erkenntnis (Cognitio Sensitiva) betont, dass wir durch \u00e4sthetische Praxis feine Unterschiede wahrnehmen k\u00f6nnen, die das reine Begri\ufb00sdenken nicht erfassen w\u00fcrde. Und Kant hat in seiner \u201eKritik der Urteilskraft\u201c hervorgehoben, dass wir im \u00e4sthetischen Urteilen entscheiden, was darstellungsw\u00fcrdig ist. Genau das geschieht beim Handzeichnen: Es schult nicht nur die Hand, sondern die F\u00e4higkeit, im Wahrgenommenen zu gewichten, zu di\ufb00erenzieren und eine Haltung sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Tradition spielt dabei eine Rolle, aber nicht im Sinne des blo\u00dfen Bewahrens. Vielmehr f\u00fchrt das Handzeichnen die Studierenden in eine \u00dcbung ein, die seit Jahrhunderten die Architekturausbildung pr\u00e4gt: pr\u00e4zise sehen, entscheiden, konzentrieren. Heute stehen uns selbstverst\u00e4ndlich auch digitale Verfahren und maschinelles Sehen zur Verf\u00fcgung, doch das Handzeichnen bleibt ein Gegenpol: pers\u00f6nlich, unmittelbar und unersetzlich in seiner F\u00e4higkeit, die Wahrnehmung zu sch\u00e4rfen und Selbstre\ufb02exion zu erm\u00f6glichen. In diesem Spannungsfeld liegt seine bleibende Bedeutung.<\/p>\n<p>Ab wann kommen dann digitale Inhalte auf die Studierenden zu?<\/p>\n<p>Sehr fr\u00fch. Das l\u00e4sst sich heute gar nicht anders denken. Aber entscheidend ist, dass sie nicht an die Stelle der Grundlagen treten, sondern sie erg\u00e4nzen. Wer nicht gelernt hat, genau hinzusehen und Wahrgenommenes zu re\ufb02ektieren, wird auch digitale Werkzeuge, ob CAD, 3D-Modellierung oder KI-gest\u00fctzte Darstellung, nur ober\ufb02\u00e4chlich bedienen. Deshalb ist mir wichtig, dass zun\u00e4chst eine gestalterisch-methodische Basis gelegt wird: Sehen, Wahrnehmen, Darstellen, Vermitteln. Erst darauf bauen die digitalen Verfahren auf und er\u00f6\ufb00nen ihre ganze St\u00e4rke.<\/p>\n<p>In Braunschweig haben wir daf\u00fcr sehr gute Voraussetzungen: Hier gibt es technologische Exzellenz. Meine Aufgabe ist es, diese mit einer fundierten Grundlagenausbildung zu verbinden, sodass Studierende digitale Mittel nicht unre\ufb02ektiert nutzen, sondern als bewusste Erweiterung ihres Denkens und Gestaltens verstehen.<\/p>\n<p>Sie waren zuletzt auf Ihrer Professur in Stuttgart sehr international vernetzt, mit Visiting Schools in London und vor allem der ELIA, der European League of Institutes of the Arts. Setzen Sie das aus Braunschweig fort? Welche M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen sich daraus?<\/p>\n<p>Internationalit\u00e4t ist f\u00fcr mich kein Zusatz, sondern Teil des Selbstverst\u00e4ndnisses einer Universit\u00e4t. \u00dcber meine Arbeit im Vorstand von ELIA, der European League of Institutes of the Arts, habe ich einen Einblick in unz\u00e4hlige europ\u00e4ische Kunsthochschulen und Architekturfakult\u00e4ten gewonnen, von deren St\u00e4rken, aber auch von deren Herausforderungen.<\/p>\n<p>Das er\u00f6\ufb00net f\u00fcr Braunschweig viele M\u00f6glichkeiten. Zum einen ganz konkret f\u00fcr die Studierenden: internationale Begegnungen, Austauschprogramme, gemeinsame Projekte. Zum anderen aber auch auf institutioneller Ebene: ELIA ist eng mit Fragen von Higher Arts Education verbunden, und mit der Rolle k\u00fcnstlerischer Prozesse in Bildung insgesamt. Dazu z\u00e4hle ich ausdr\u00fccklich auch die Wahrnehmung von Stadtr\u00e4umen, von Gewachsenem, Gebautem und Nicht-Gebautem. \u00dcber das Department Architektur ist die TU Braunschweig Teil dieser europ\u00e4ischen Diskussionen.<\/p>\n<p>Wichtig ist mir zudem, dass auch die Mitarbeiter*innen daran teilhaben: \u00fcber Symposien, Akademien, Austauschprogramme. Vernetzung geschieht nicht nur auf Leitungsebene, sondern durch die Menschen, die t\u00e4glich lehren und forschen. Davon pro\ufb01tiert die gesamte TU Braunschweig, nach innen wie nach au\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/TUBS_2506_ROT_Ernennung-Fahim-Mohammadi_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-78232\" class=\"wp-image-78232 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/TUBS_2506_ROT_Ernennung-Fahim-Mohammadi_01.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"1000\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-78232\" class=\"wp-caption-text\">Professor Fahim Mohammadi mit TU-Pr\u00e4sidentin Angela Ittel und Professorin Elisabeth Endres, Departmentsprecherin Architektur. Bildnachweis: Kristina Rottig\/TU Braunschweig<\/p>\n<p>Was sind die Hauptprojekte, an denen Sie an der TU Braunschweig arbeiten werden?<\/p>\n<p>Das zentrale Projekt ist zun\u00e4chst der Aufbau des Instituts f\u00fcr Gestaltungsmethodik und Darstellung. Hier soll die Grundlehre gest\u00e4rkt und pro\ufb01liert werden als gestalterisch-methodischer Baustein im Gef\u00fcge vieler F\u00e4cher, von der Baukonstruktion \u00fcber die Bauphysik bis zum architektonischen Entwerfen.<\/p>\n<p>Parallel dazu entsteht das L\u00c6B \u2013 das Labor f\u00fcr \u00e4sthetische Wissensproduktion &amp; Transfer. Sein Ansatz ist, technologische oder gesellschaftliche Gegebenheiten, seien es quantentechnologische Ph\u00e4nomene, \u00f6kologische Krisen oder digitale Transformationen, \u00e4sthetischen Prozessen auszusetzen. Es geht nicht darum, diese Themen naturwissenschaftlich zu erkl\u00e4ren, sondern sie ph\u00e4nomenologisch zu betrachten: Was machen sie mit K\u00fcnstler*innen, Architekt*innen, Designer*innen? Wie ver\u00e4ndern sie deren Perspektiven, Prozesse, Erzeugnisse? Die Ergebnisse, ob aus studentischen Projekten, kollektiver Forschung oder individueller Arbeit, bilden wiederum \u00e4sthetisch vermittelte Zug\u00e4nge f\u00fcr die Gesellschaft. Sie k\u00f6nnen in Ausstellungen, Publikationen oder anderen Formaten sichtbar werden.<\/p>\n<p>Wichtig ist mir, dass das L\u00c6B auch innerhalb der TU vernetzend wirkt: als Schnittstelle zwischen Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften, aber auch im Austausch mit Physik, Informatik oder den Kulturwissenschaften. So kann \u00e4sthetische Forschung in einen Dialog mit technischen und naturwissenschaftlichen Fragen treten, und Braunschweig wird als Ort sichtbar, an dem diese Welten produktiv zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Was hat Sie dazu bewogen, sich im Bereich Architekturdarstellung zu fokussieren?<\/p>\n<p>Mich hat an der Architekturdarstellung immer fasziniert, dass sie weit mehr ist als eine Technik, um abzubilden. Darstellung ist der Ort, an dem Wahrnehmung, Denken und Haltung sichtbar werden. In der Darstellung entscheidet sich, was wir f\u00fcr wesentlich halten, was wir hervorheben, wie wir Zusammenh\u00e4nge begreifen. Sie ist kein nachgelagerter Schritt, sondern Teil des Entwerfens selbst.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte sagen: Darstellung ist wie eine Linse, sie sch\u00e4rft, was wir sehen, und macht es f\u00fcr andere lesbar. Dazu kommt mein Interesse an Irritationen, Br\u00fcchen, am \u201eGlitch\u201c, am Spiel. All das \ufb01ndet in der Darstellung seinen Raum. Sie ist nicht nur Mittel zum Zweck, sondern eine eigenst\u00e4ndige Form der Erkenntnis, und deshalb der Bereich, in dem ich mich verortet habe.<\/p>\n<p>Wie sieht Ihr Arbeitsalltag in drei Schlagworten aus?<\/p>\n<p>Wenn ich meinen Arbeitsalltag auf drei Schlagworte verdichten m\u00fcsste, dann w\u00e4ren es: Beobachten, Strukturieren, Vermitteln.<\/p>\n<p>Beobachten, weil jeder Tag neue Situationen, Atmosph\u00e4ren und Menschen bringt, die ich ernst nehme und die mich leiten. Strukturieren, weil all diese Eindr\u00fccke, Aufgaben und Projekte gefasst und geordnet werden m\u00fcssen, um wirksam zu sein. Und Vermitteln, weil es letztlich darum geht, Gedanken, Haltungen und Erkenntnisse so zu teilen, dass sie Resonanz erzeugen, bei Studierenden, in der Universit\u00e4t, in der Gesellschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eDas Handzeichnen macht das Denken sichtbar.\u201c \u2013 F\u00fcr Professor Fahim Mohammadi ist Architekturdarstellung weit mehr als Technik \u2013&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":411074,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1850],"tags":[6429,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1411,12],"class_list":{"0":"post-411073","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-braunschweig","8":"tag-braunschweig","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-niedersachsen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115178758744859294","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411073","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=411073"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/411073\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/411074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=411073"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=411073"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=411073"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}