{"id":411178,"date":"2025-09-10T08:10:15","date_gmt":"2025-09-10T08:10:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411178\/"},"modified":"2025-09-10T08:10:15","modified_gmt":"2025-09-10T08:10:15","slug":"berlin-20-000-buerger-ohne-strom-spd-politiker-vermutet-insider-wissen-bei-saboteuren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411178\/","title":{"rendered":"Berlin: 20.000 B\u00fcrger ohne Strom \u2013 SPD-Politiker vermutet Insider-Wissen bei Saboteuren"},"content":{"rendered":"<p>Seit mehr als 24 Stunden versuchen Einsatzkr\u00e4fte, die Stromversorgung f\u00fcr den S\u00fcden von Berlin wiederherzustellen. Linksextremisten haben sich zu den Anschl\u00e4gen bekannt. Der Berliner SPD-Politiker Martin Matz vermutet, dass sie Spezialwissen hatten.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Einen Tag nach <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68bfc9366234bf3bcff95961\/Blackout-in-Berlin-Anarchisten-veroeffentlichen-Bekennerschreiben-nach-Brandanschlag.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68bfc9366234bf3bcff95961\/Blackout-in-Berlin-Anarchisten-veroeffentlichen-Bekennerschreiben-nach-Brandanschlag.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einem mutma\u00dflichen Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten in Berlin<\/a> sind weiterhin Tausende Haushalte ohne Strom. Am fr\u00fchen Mittwochmorgen waren noch 20.000 Kunden von der St\u00f6rung betroffen, wie der Netzbetreiber Stromnetz Berlin mitteilte. Die Wiederversorgung aller Menschen werde voraussichtlich erst im Laufe des Donnerstags erfolgen.<\/p>\n<p>Unbekannte hatten am fr\u00fchen Dienstagmorgen einen Brand an zwei Hochspannungsmasten im Stadtteil Johannisthal gelegt. Die Berliner Polizei geht von Brandstiftung aus, bei der \u201eeine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann\u201c, wie es hie\u00df. <\/p>\n<p>Ein im Internet ver\u00f6ffentlichtes Bekennerschreiben <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/de.indymedia.org\/node\/537364\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/de.indymedia.org\/node\/537364&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf der linksextremen Internetseite Indymedia<\/a> soll nun auf seine Echtheit gepr\u00fcft werden, der Staatsschutz ermittelt. Die Verfasser hatten sich als anarchistische Gruppe dargestellt, die den \u201emilit\u00e4risch-industriellen Komplex\u201c und das Fortschrittsversprechen von Technologie und Kapital angreifen wolle. Demnach hatten die Saboteure es vor allem auf den Technologiepark in Adlershof abgesehen.<\/p>\n<p>SPD-Politiker vermutet Insider-Wissen<\/p>\n<p>F\u00fcr eine politische Tat spricht aus Sicht des innenpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus auch, dass man f\u00fcr diesen Anschlag Spezialwissen ben\u00f6tige. Irgendwo einen Brand legen k\u00f6nne quasi jeder, sagte er im RBB-Inforadio. Allerdings: \u201eWenn man sieht, wo diese Strommasten in Johannisthal stehen oder gestanden haben, dass die etwas mit der Stromversorgung in Adlershof zu tun haben, ist nicht so v\u00f6llig einsichtig\u201c, betonte Martin Matz. Das m\u00fcsse man wissen. <\/p>\n<p>\u201eMindestens stellt sich die Frage, ob m\u00f6glicherweise Insider-Informationen oder Informationen, wie man sowas genau macht, weitergegeben worden sind.\u201c Es habe in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe an Anschl\u00e4gen in Berlin gegeben, die sich gegen die kritische Infrastruktur richteten. \u201eUnd das ist nat\u00fcrlich schon auff\u00e4llig, dass das immer wieder passiert.\u201c <\/p>\n<p>Matz sieht bei der Frage rund um den Schutz gegen solche Anschl\u00e4ge in der Hauptstadt noch viele Verbesserungsm\u00f6glichkeiten. \u201eWenn wir uns vergleichen mit vor f\u00fcnf oder zehn Jahren, dann sind wir deutlich besser gesch\u00fctzt\u201c, sagte er. \u201eAber das ist ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist.\u201c In den 1990er-Jahren sei sehr viel Katastrophen- und Zivilschutz abgebaut worden, der nun m\u00fchsam wiederhergestellt werden m\u00fcsse. Am Ende sei es auch eine Frage des Personals. Es brauche eine bessere Ausstattung der Katastrophenschutz-Zust\u00e4ndigen in den Bezirken. Davon gebe es pro Bezirk bisher nur drei. <\/p>\n<p>Notruf war zeitweise nicht erreichbar<\/p>\n<p>Johannisthal ist ein Stadtteil des Bezirks Treptow-K\u00f6penick im S\u00fcdosten der Hauptstadt. Nach Angaben des Netzbetreibers Stromnetz Berlin waren anfangs knapp 50.000 Kunden von dem Stromausfall betroffen, darunter sowohl Haushalte als auch Gewerbe oder Pflegeeinrichtungen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden f\u00fcnf Bewohner aus zwei Pflegeheimen vor\u00fcbergehend in Krankenh\u00e4user verlegt.<\/p>\n<p>Von dem Stromausfall war auch der \u00f6ffentliche Nahverkehr teilweise eingeschr\u00e4nkt, zudem fielen Ampeln aus. Der Notruf 110 und 112 war in bestimmten Bereichen am Dienstag auch \u00fcber Mobilfunk nicht erreichbar. Die Feuerwehr richtete rund ein Dutzend Anlaufstellen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung ein. Zahlreiche Schulen blieben geschlossen, dies galt auch f\u00fcr Mittwoch noch.<\/p>\n<p>Stromnetz Berlin bat die bereits wieder angeschlossenen Kunden, ihren Stromverbrauch zu reduzieren. So k\u00f6nnten m\u00f6glicherweise weitere Haushalte fr\u00fcher wieder ans Netz angeschlossen werden.<\/p>\n<p>dpa\/kami<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit mehr als 24 Stunden versuchen Einsatzkr\u00e4fte, die Stromversorgung f\u00fcr den S\u00fcden von Berlin wiederherzustellen. 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