{"id":411253,"date":"2025-09-10T08:53:14","date_gmt":"2025-09-10T08:53:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411253\/"},"modified":"2025-09-10T08:53:14","modified_gmt":"2025-09-10T08:53:14","slug":"ocean-race-europe-krasse-mittelmeer-welten-mit-flaute-und-raserei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/411253\/","title":{"rendered":"Ocean Race Europe: Krasse Mittelmeer-Welten mit Flaute und Raserei"},"content":{"rendered":"<p>Die f\u00fcnfte und letzte Etappe fordert ihren Herausforderern im Ocean Race Europe das ganze Repertoire ab. Nach der XXL-Flaute zum Auftakt wurden Geschindigkeiten jenseits der 30 Knoten erreicht. Boris Herrmanns Team Malizia meistert die Vielseitigkeitspr\u00fcfung bislang exzellent, liefert sich ein packendes Spitzenduell mit \u201cMapei Allagrande\u201d. Die wechselhaften Bedingungen werden sich fortsetzen\u2026<\/p>\n<p class=\"\">Erst Flaute, dann Powerplay. Die f\u00fcnfte Etappe fordert ihre Herausforderer im Ocean Race Europe mit stark wechselnden Bedingungen. Team Malizia meistert sie bislang stark. In den flauen Bedingungen der ersten 48 Stunden konzentriert drangeblieben und auf Solog\u00e4nge verzichtet, dr\u00fcckten Boris Herrmann, Will Harris, Francesca Clapcich und Cole Brauer dann mit den auffrischenden Winden das Gaspedal durch. <a href=\"https:\/\/www.yacht.de\/regatta\/the-ocean-race\/the-ocean-race-europe-zum-live-tracker-hier-klicken\/\" class=\"\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Hier geht es zum Tracking.<\/a><\/p>\n<p>Ocean Race Europe: \u201cMalizia\u201d \u00fcbernimmt Etappenf\u00fchrung<\/p>\n<p class=\"\">Schon am sp\u00e4ten Nachmittag des 9. September hatte \u201cMalizia \u2013\u00a0Seaexplorer\u201d erstmals die Etappenf\u00fchrung \u00fcbernommen. Auf ihrem Kurs zur Wegmarke n\u00f6rdlich von Palermo waren die Boote teilweise mit bis zu 30 Knoten und manchmal sogar mehr unterwegs. Die Malizianer holten viel raus aus dem Powerplay, in dem zuletzt vor allem Ambrogio Beccarias \u201cAllagrand Mapei\u201d Widerstand leistete.<\/p>\n<p class=\"\">Am Mittwochmorgen duellierten sich die Malizianer weiter mit den Azzurri, wobei \u201cMalizia \u2013 Seaexplorer\u201d am weitesten n\u00f6rdlich von der Anlegelinie zum Palermo-Wegpunkt ausholte. Gegen 9.30 Uhr lief der der Vierkampf ums schnellste Erreichen des Wegpunkts auf Hochtouren. \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d und \u201cBiotherm\u201d folgten etwas weiter s\u00fcdlich mit einem R\u00fcckstand von einer guten Handvoll Seemeilen. Dabei segelten \u201cBiotherm\u201d und \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d n\u00e4her an der Anlegelinie zur Wegmarke, die etwa auf dem L\u00e4ngengrad von Palermo positioniert ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/yacht-bildschirmfoto-2025-09-10-um-084327-6fb9dce9419664b475a0c237d1ccd8bf.jpeg\" alt=\"yacht\/bildschirmfoto-2025-09-10-um-084327_6fb9dce9419664b475a0c237d1ccd8bf\" loading=\"lazy\" title=\"\"   width=\"712\" height=\"429\" class=\"w-full md:cursor-zoom-in\"\/><\/p>\n<p class=\"\">Ist die Marke gerundet, geht es f\u00fcr die Teams zur\u00fcck und auf Kurs Adria zun\u00e4chst um den S\u00fcden von Sizilien herum. Etwa 925 Seemeilen hatten die f\u00fchrenden Crews an diesem Morgen noch bis nach Boka Bay in den Zielhafen des Ocean Race Europe vor sich. Dabei hatte sich das Quartett mit \u201cMalizia \u2013 Seaexplorer\u201d, \u201cAllagrande Mapei\u201d, \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d und \u201cBiotherm\u201d deutlich von den Verfolgern abgesetzt.  <a href=\"https:\/\/www.theoceanrace.com\/en\/europe\/2025\/scoreboard\" class=\"\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Hier geht es zu den Zwischenst\u00e4nden im Ocean Race Europe.<\/a><\/p>\n<p>\u201cHolcim-PRB\u201d weit zur\u00fcckgefallen<\/p>\n<p class=\"\">Team Holcim-PRB zahlte bei rund 150 Seemeilen R\u00fcckstand auf Team Malizia am Mittwochmorgen weiter daf\u00fcr, dass sie im Positionsgerangel bei Saint-Tropez leicht zur\u00fcckgefallen und dann auf der \u201cInnenbahn\u201d weitere Meilen verloren hatten, w\u00e4hrend die anderen weiter westlich ausholten und dann in den fr\u00fchen Morgenstunden des 9. September nach S\u00fcden abgaloppierten.<\/p>\n<p class=\"\">Schon am Vortag hatte \u201cHolcim-PRB\u201d-Skipperin Rosalin Kuiper gesagt: \u201cEs ist sch\u00f6n, wieder schnell zu sein \u2013\u00a0wir sind mit 27 Knoten unterwegs \u2013\u00a0aber die Flotte ist weit voraus. Wir m\u00fcssen also viel aufholen. Wir werden hart daf\u00fcr arbeiten. Ich w\u00fcnschte, wir w\u00e4ren vorne, aber es ist, was es ist. Wir versuchen, positiv zu bleiben und los geht es.\u201d<\/p>\n<p class=\"\">Wie gut sich das Spiel nach der Flautenschlacht in mehr Wind anf\u00fchlte, hatte \u201cAllagrande Mapei\u201d-Skipper Ambrogio Beccaria aus deutlich angenehmerer Position berichtet: \u201cEs ist einfach besser mit etwas Wind. Endlich beginnen die Meilen zu purzeln. Endlich k\u00f6nnen wir das Vorwind-Segeln genie\u00dfen. Aber es wird nicht lange halten. Es wird st\u00fcrmisch, windlos, rau \u2013\u00a0auf jeden Fall kompliziert.\u201d<\/p>\n<p>Ocean Race Europe: St\u00fcrme im Tyrrhenischen Meer<\/p>\n<p class=\"\">So sah es auch Corentin Horeau auf \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d am Mittwochmorgen. Der Mann, den Skipper Yoann Richomme im Kieler Starthafen bei der Teamvorstellung auf der B\u00fchne im Ocean Live Park an der Kiellinie so herrlich als \u201cn\u00e4chsten Vend\u00e9e-Globe-Gewinner\u201d pr\u00e4sentiert hatte, warnte: \u201cWir werden weiterhin St\u00fcrme haben. Und eine sehr unsichere Situation. Mindestens bis heute Abend, vielleicht sogar bis Donnerstagmorgen.\u201d<\/p>\n<blockquote><p>\u200bDas Motto ist klar: Festhalten und so hart pushen wie m\u00f6glich.\u201d Corentin Horeau<\/p><\/blockquote>\n<p>Action! Team Malizia zeigt die teilweise krassen Bedingungen, die nach der gro\u00dfen Auftaktflaute herrschten:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die f\u00fcnfte und letzte Etappe fordert ihren Herausforderern im Ocean Race Europe das ganze Repertoire ab. 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